Leichtathletik | Hochsprung mit Musik : Höhenflüge trotz einiger Absagen
Der "Hochsprung mit Musik" in Arnstadt will auch in diesem Jahr (2. Februar) seinem Anspruch als bestes Spezial-Meeting in der Halle gerecht werden. Das scheint angesichts der vielen Absagen gar nicht so leicht.
Olympiasiegerin und Europameisterin
"Von meiner Wunschliste ist leider nicht so viel übriggeblieben, aber wir werden die Latte am 2. Februar in der Jahnsporthalle trotzdem wieder hoch legen", sagte Meeting-Chef Hubertus Triebel am Dienstag auf einer Pressekonferenz und glaubt an Siegersprünge über zwei Meter bei den Frauen und 2,33 Meter bei den Männern. Bei den Frauen freut er sich über die Zusagen von Peking-Olympiasiegerin Tia Hellebaut (BEL) und Europameisterin Ruth Beitia (ESP). Die 2,04-Meter-Springerin Irina Gordejewa (RUS) gilt als Geheimfavoritin. Die Verpflichtung von Olympiasieger Iwan Uchow (RUS) sei, so Triebel, so gut wie sicher.
Konzentration auf die Freiluftsaison
Viele Stars verzichten auf die Hallensaison, weil es keine Hallen-WM gibt. Nach Anna Tschitscherowa, der Olympiasiegerin von London, sagte nun auch die ehemalige Weltmeisterin Blanka Vlasic (CRO) ihre geplanten Starts ab. Auch die beste deutsche Hochspringerin Ariane Friedrich will sich ganz auf die Weltmeisterschaft im August in Moskau konzentrieren und springt in dieser Saison nicht in der Halle.
Zusagen haben die Organisatoren dagegen vom ehemaligen Europameister Alexander Schustow und dem Vorjahressieger Alexej Dmitrik (beide RUS). Außerdem bemühen sich die Thüringer Organisatoren um Mutaz Essa Barshin (KAT), der bei den Olympischen Spielen Dritter geworden war.

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