Mitte/West-Thüringen

Aufbereitung von Kali-Abwasser : K+S startet Investition in Unterbreizbach

Das Kali-Werk Unterbreizbach soll künftig ohne salzhaltige Abwässer auskommen. Das Abwasser aus der Kali-Produktion in dem Werk werde künftig vollständig verwertet, teilte das Unternehmen K+S am Freitag beim Richtfest für einen dafür vorgesehenen Erweiterungsbau mit. In dem Gebäude soll eine Verwertungsanlage für das Abwasser installiert werden.

Kali-Werk
Das Kali-Werk Unterbreizbach

Die Anlage in Unterbreizbach ist Teil eines Projekts zum Gewässerschutz, in das K+S nach eigenen Angaben 360 Millionen Euro in seine Standorte in Thüringen und Hessen investiert. Sie soll Inhaltsstoffe des Abwassers der Produktion verwerten. Der Probebetrieb soll im Sommer 2013 beginnen. Die hohe Summe, die in dem Südthüringer Werk investiert werde, verdeutliche, dass K+S zu dem Standort stehe, sagte Betriebsrat Rüdiger Kienitz. Das sei ein wichtiges Signal für die 900 Beschäftigten.

K+S will in seinen Werken in der Werra-Region in Thüringen und Hessen die Menge der salzhaltigen Abwässer auf durchschnittlich sieben Millionen Kubikmeter pro Jahr halbieren. Umstritten ist nach wie vor die unterirdische Verpressung sowie die Einleitung von Abwässern in die Werra in Hessen.

Zuletzt aktualisiert: 01. September 2012, 14:16 Uhr

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