Lesara kommt nach Erfurt Online-Discounter will 200 Arbeitsplätze schaffen

Der Online-Discounter Lesara will in Erfurt 45 Millionen Euro in den Aufbau eines Logistikzentrums investieren.

Baustelle des Logistikzentrums des Online-Discounters Lesara auf dem Gelände des Güterverkehrszentrums Erfurt.
Der Online-Discounter zieht ins Erfurter Güterverkehszentrum. Bildrechte: MDR / Stefanie Magiera

Nach Informationen von MDR THÜRINGEN soll auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern ein zentrales Verteillager für den europäischen Handel entstehen. Nach Unternehmensangaben sollen dort 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Fertigstellung des Logistikzentrums ist für Mitte kommenden Jahres geplant.

Das Unternehmen Lesara mit Sitz in Berlin wurde 2013 gegründet. Es vertreibt Mode- und Lifestyle-Produkte ausschließlich über das Internet. Das Unternehmen verkauft seine Waren zu Discountpreisen und hat mit diesem Konzept gewissermaßen die umstrittenen Erfolgsstrategien von Unternehmen wie Primark und Amazon miteinander verbunden. Nach eigenen Angaben hat das Startup bereits 1,5 Millionen aktive Kunden.

Baustelle des Logistikzentrums des Online-Discounters Lesara auf dem Gelände des Güterverkehrszentrums Erfurt.
Hier entsteht das Lesara-Logistikzentrum Bildrechte: MDR / Stefanie Magiera

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 23. Oktober 2017, 12:21 Uhr

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32 Kommentare

24.10.2017 18:01 Ekkehard Kohfeld 32

Quantix 31 Faszinierend, wie sich hier über 200 neue Jobs aufgeregt wird.##Und die doppelte Zahl die dadurch vernichtet wird interessiert scheinbar nicht was haben sie für eine merkwürdige Einstellung oder Moral?Und natürlich brauchen wir unbedingt Designerklamotten bei der immer größer werdenden Armut.

24.10.2017 16:17 Quantix 31

Faszinierend, wie sich hier über 200 neue Jobs aufgeregt wird. Die schlesischen Weber sind heute Webdesigner und haben einen größeren Wohlstand als alle Fürsten und Kaiser des 19. Jhdt zusammen. Wenn sich alle "wir wollen bessere Arbeitsplätze"-Rufer einmal zusammenraufen würden und in Hochlohnbranchen ausgründen, innovative Produkte entwickeln und damit die geforderten Hochlohnjobs schaffen würden - das wär was! Aber aus dem Sessel einer sicheren Stelle (gerne im ÖD) lässt es sich vortrefflich über "die Wirtschaft" schimpfen. Was für eine lächerliche Doppelmoral. Wo ist da die Solidarität? Und selbst wenn es nur Polen wären, die hier arbeiten würden: Dann sinkt die Arbeitslosigkeit eben in Polen, sodass sie bald unsere teuren Produkte kaufen können und uns damit neue Arbeit schaffen.

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