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Mitte/West-Thüringen

Kirchheim : Friedliche Proteste gegen NPD-Landesparteitag

Rund 150 Menschen haben in Kirchheim im Ilmkreis friedlich gegen den Landesparteitag der Thüringer NPD protestiert. Nach Angaben der Polizei kam es zu keinen Zwischenfällen. Die Partei selbst beklagte allerdings, vorwiegend ältere Delegierte und Gäste seien mit Schneebällen und anderen Gegenständen beworfen worden. Zu dem Protest hatte eine Bürgerinitiative aufgerufen, die von Linkspartei und Grünen unterstützt wird.

Proteste beim Landesparteitag der NPD in Kirchheim (Thüringen)
Teilnehmer der Protestkundgebung gegen die NPD in Kirchheim.

Die NPD stellte auf dem Parteitag unter anderem ihre Landesliste für die Bundestagswahl im September auf. Wie die Partei auf ihrer Website verkündete, wurde Landeschef Patrick Wieschke auf Platz 1 gewählt. Auf Platz 2 soll der mehrfach vorbestrafte Thorsten Heise aus Fretterode stehen, der für die Partei im Kreistag des Eichsfeldkreises sitzt.

Auf dem dritten Listenplatz soll Gordon Richter stehen, der bei der Kommunalwahl 2012 nicht als Oberbürgermeister in Gera kandidieren durfte. Der Wahlausschuss attestierte Richter damals, für das Amt ungeeignet zu sein, weil er nicht für freiheitlich-demokratische Grundrechte eintrete. Eine Klage der NPD gegen die Nichtzulassung wurde abgewiesen.

Bei der Bundestagswahl 2009 hatte die NPD in Thüringen 3,2 Prozent der Zweitstimmen bekommen und den Einzug in den Bundestag verfehlt, weil sie bundesweit unter fünf Prozent landete. Kirchheim gilt als ein bekannter Treffpunkt der rechtsextremen Szene. Die NPD kommt dort regelmäßig zu Parteitagen und anderen Veranstaltungen zusammen.

Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2013, 16:58 Uhr

2. Erika Musterfrau:
Na, dieser Max scheint mir nun wirklich kein Muster zu sein. Und zählen kann er auch nicht! Diese ca. 150 gegen den braunen Hass, Rassismus und die tausendjährige Dummheit demonstrierenden Demokraten waren jedenfalls mehr als früher und vor allem mehr als die paar Hanseln, die sich zu ihrem Parteitag zusammen gerottet haben. Zu deren geplanten "Gedenkmarsch" hat es jedenfalls nicht gereicht. - Man muss eben auch verlieren können.
17.02.2013
16:26 Uhr
1. max muster :
150 Menschen....... werden ja immer weniger. Die anderen fangen vermutlich an nachzudenken.
17.02.2013
11:45 Uhr

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