Mitte/West-Thüringen

Nach Zwischenfall bei Papst-Messe in Erfurt : Anklage gegen Luftgewehr-Schützen

Die Schüsse am Rande der Papst-Messe am 24. September in Erfurt haben ein gerichtliches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat Anklage gegen einen 30-jährigen Mann aus Berlin wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Der Mann hatte aus einer Wohnung in der Erfurter Innenstadt auf Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes geschossen, die vor dem Haus standen. Verletzt wurde dabei niemand. Später stürmte die Polizei die Wohnung, nahm den Mann fest und stellte ein Luftdruckgewehr sowie eine Luftdruckpistole sicher. Der Festgenommene bestritt zunächst die Tat, räumte sie dann aber ein. Sein Motiv blieb zunächst unklar.

Auf den Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. auf dem rund 100 Meter vom Tatort entfernten Domplatz hatte der Vorfall keinen Einfluss. An der Messe nahmen rund 24.000 Menschen teil.

Bildergalerie: Tatort: Schüsse am Rande der Sicherheitszone

Polizei sperrt Moritzstraße in Erfurt ab Polizeieinsatz zum Papstbesuch in der Moritzstraße Sprecher der Polizei Erfurt, Eckhard Deutschmann, Polizeibericht

Am Morgen des 24. September 2011, dem Tag der Papstmesse auf dem Erfurter Domplatz, kam es zwei Seitenstraßen weiter zu Schüssen gegen Sicherheitsmitarbeiter. Es gab keine Verletzten. [Bilder]


Zuletzt aktualisiert: 02. Februar 2012, 13:53 Uhr

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