Mitte/West-Thüringen

Nach Vorfall bei Papstbesuch : Geldstrafe für Luftgewehr-Schützen

Acht Monate nach den Luftgewehr-Schüssen am Rande der Messe von Papst Bendedikt XVI. in Erfurt ist gegen den Schützen am Mittwoch eine Geldstrafe verhängt worden. Das Amtsgericht Erfurt erließ gegen den 30 Jahre alten Berliner wegen versuchter Körperverletzung einen Strafbefehl über 1.000 Euro.

Der Mann hatte am 24. September 2011 aus einer Wohnung in einer Seitenstraße des Domplatzes mit einem Luftgewehr auf zwei Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma geschossen. Die Wachleute blieben aber unverletzt. Die Polizei belagerte danach stundenlang die Wohnung, ehe sie sich entschloss, diese zu stürmen und den Mann festzunehmen. Der Berliner bestritt zunächst die Tat, räumte sie später aber ein. Auf die zeitgleich auf dem nahen Domplatz abgehaltene Messe mit Papst Benedikt XVI. und rund 28.000 Menschen hatte der Vorfall allerdings keine Auswirkungen.

Bildergalerie: Tatort: Schüsse am Rande der Sicherheitszone

Polizei sperrt Moritzstraße in Erfurt ab Polizeieinsatz zum Papstbesuch in der Moritzstraße Sprecher der Polizei Erfurt, Eckhard Deutschmann, Polizeibericht

Am Morgen des 24. September 2011, dem Tag der Papstmesse auf dem Erfurter Domplatz, kam es zwei Seitenstraßen weiter zu Schüssen gegen Sicherheitsmitarbeiter. Es gab keine Verletzten. [Bilder]


Zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2012, 21:37 Uhr

1. HansMeiser:
Eventuell könnte man ja den gefährlichen Luftgewehr Schützen den Verlust für den von der Mehrheit der Erfurter ungewollten Papst-Besuch von über einer Millon Euro für die Stadt Erfurt aufbürden. SATIRE ENDE
16.05.2012
11:42 Uhr

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