Blick auf ein modernes Gebäude. Im Hintergrund sind Lichtmasten und Kräne zu erkennen.
Die neue Arena Bildrechte: MDR/Marcus Scheidel

Ticker zum Erfurter Stadionstreit Rot-Weiß, die Arena und der Zoff

Wie geht es mit dem FC Rot-Weiß Erfurt weiter? Der Verein steckt in Schulden und zofft sich mit Stadt und Arena GmbH um die Kosten fürs Stadion. Kommt es bis April zu keiner Lösung, droht der Zwangsabstieg.

Blick auf ein modernes Gebäude. Im Hintergrund sind Lichtmasten und Kräne zu erkennen.
Die neue Arena Bildrechte: MDR/Marcus Scheidel

23. März 2017: Gesellschafter der Arena GmbH führen Scheidungsgespräche

Die Stadt Erfurt und die Landesregierung führen Verhandlungen über eine neue Gesellschafterstruktur beim Betreiber der Arena. Demnach stehen die Zeichen auf Trennung. Offen ist, ob die landeseigene Messe GmbH ihren Anteil den Stadtwerken verkauft oder sich umgekehrt die Erfurter aus der Gesellschaft zurückziehen. Die Stadtwerke halten derzeit 78 Prozent und die Messe GmbH 22 Prozent der Anteile an der gemeinsamen Tochter. Hintergrund ist die schwierige und langatmige Entscheidungsfindung in der jetzigen Struktur. Nicht nur die Vorstände, sondern auch Aufsichtsgremien sowie Stadtrat und Kabinett müssen vielen Entscheidungen zustimmen. Doch Rot-Weiß läuft die Zeit davon.

Wohlwollend verfolgt werden die Scheidungsgespräche der Stadtspitze auch von der Opposition im Erfurter Stadtrat. CDU-Fraktionschef Michael Panse würde den Ausstieg eines der beiden Gesellschafter ebenso begrüßen wie Thomas Kemmerich von der FDP. Beide Parteien rechnen mit monatelangen Verhandlungen.

21. März 2017: Diskussion um Fördermittel-Rückgabe

Im Streit um Betreiberkosten für das Erfurter Steigerwaldstadion hat Thüringens CDU-Chef Mike Mohring die Landesregierung zum Handeln aufgefordert. Das Land solle sämtliche Kosten übernehmen, sagte Mohring der "Thüringer Allgemeinen". Er schlug vor, 16 Millionen Euro Fördergelder an den Bund zurückzahlen. Damit könne sich der Stadionbetreiber von den Auflagen lösen, die der Bund an die Fördergelder geknüpft habe. Die Erfurter Arena-Betreibergesellschaft wäre dann in den Verhandlungen mit Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt über die Stadionmiete freier als bisher, argumentiert Mohring.

Die Linke im Thüringer Landtag bezeichnete die Aussagen Mohrings als "finanzpolitischen Unsinn". Knut Korschewsky, sportpolitischer Sprecher der Fraktion, sagte, der Veranstaltungsplan der Arena für das Jahr 2017 sei schon mit circa 150 Prozent übererfüllt. Er sehe keinen Grund, 16 Millionen Euro Bundesmittel vollkommen grundlos zurückzugeben und den Landeshaushalt um diesen Betrag zu schröpfen.

17. März 2017: Mediengruppe Thüringen engagiert sich bei Rot-Weiß

Die Mediengruppe Thüringen unterstützt Rot-Weiß Erfurt. Geschäftsführer Michael Tallai ist erstes Mitglied im Rahmen der neuen Spendenaktion "RWE - ein Leben lang". Die Mitgliedschaft kostet jährlich 1966 Euro - angelehnt an das Gründungsjahr des finanziell angeschlagenen Vereins.

15. März 2017: Rot-Weiß will 350.000 Euro Miete zahlen

Rot-Weiß Erfurt nennt eine konkrete Summe, die der Verein bereit ist jährlich für das Stadion zu zahlen. Demnach hält die RWE-Spitze 350.000 Euro für angemessen - das müssten auch andere Drittligisten im Schnitt als Stadionmiete zahlen.

14. März 2017 (2): Thüringer Profi-Vereine ärgert Stadion-Diskussion

Die Diskussion um eine geringere Stadionmiete ärgert andere Thüringer Profi-Vereine. THC-Trainer Herbert Müller nennt es "einen Wahnsinn". Geschäftsführer Tobias Busch kann es gar nicht glauben. In Deutschland würde alles bürokratisch genau geprüft, sagt er. Wie könne es dann passieren, dass ein Stadion primär für den Fußball gebaut wird, ohne zu prüfen, ob der Hauptnutzer überlebensfähig ist? Dass die Fußballer die Stadionmiete nicht aufbringen können, hätte doch vorab klar sein müssen, sagt Busch. Immerhin gebe es doch Verträge. Richtig machen es laut Busch die Verantwortlichen der Stadt Leipzig. Sie wollen dem klammen Handballverein HC Leipzig helfen, indem sie die Türen zu großen Unternehmen und deren Sponsorengeldern öffnen. Nur so könne ein finanzielles Loch auf Dauer gestopft werden, sagt Busch.

Lars Eberlein, Geschäftsführer von Basketball-Bundesligist Science City Jena, ist verwundert, dass das Thema Miete nicht vorher geklärt worden ist. "Wenn so ein Stadion gebaut wird, wo ein Hauptnutzer da ist, dann muss vorab geklärt werden, was habe ich für Bedingungen, was brauche ich und was habe ich für Kosten. Es kann nicht einfach ein Stadion gebaut werden und hinterher sagt der Verein, das ist mir zu teuer!" Es sei für ihn ein Skandal, wenn er sehe, wie Science City Jena alles selber stemme mit Engagement, Herzblut und eigenem Geld und wie andere einfach an den Steuerzahler gehen und sagen: ihr müsst bezahlen.

Angefressen ist auch Heiko Herzberg, Geschäftsführer von Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt. Der finanzielle Engpass der Erfurter Fußballer erschwere die Gespräche von Schwarz-Weiß mit der Stadt Erfurt über Verbesserungen des Spielbetriebs. Er versuche derzeit den Etat für die kommende Bundesligasaison zusammen zu bekommen und habe bei den Gesprächen mit der Kommune das Gefühl, dass man nur noch in der zweiten oder dritten Reihe stehe. Keiner habe mehr ein offenes Ohr für die Volleyballerinnen.

14. März 2017 (1): Geschäftsstellenleiter Krause wehrt sich gegen Kritik

Nach den Rücktrittsforderungen durch Erfurts OB Andreas Bausewein geht Rot-Weiß-Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause in die Offensive. In einer Pressemitteilung sagt er, "unter meiner Führung und in Zusammenarbeit mit hoch engagierten Mitgliedern der Geschäftsstelle und Funktionsträgern des Vereins haben wir die Vermarktungserlöse von ursprünglich circa 1,4 Millionen Euro im Jahr 2011 auf heute circa 3,15 Millionen Euro gesteigert." Gleichzeitig räumt er ein, durch Entscheidungen Konflikte ausgelöst zu haben.

13. März 2017 (2): Vermarktung der Arena läuft schleppend

Nach Ansicht der Arena GmbH läuft die Vermarktung der Werbeflächen im Stadion schleppend. Der größte Teil ist für die laufende Saison noch nicht verkauft. Zuständig für die Vermietung der Werbeflächen ist laut Arena GmbH der Verein. Ihm stehen laut Mietvertrag auch die möglichen Einnahmen im sechsstelligen Bereich zu. Im Klartext: Laut GmbH sind Sponsoring und Marketing des Vereins ausbaufähig. Dann würde Rot-Weiß auch mehr Geld einnehmen. Besser läuft es mit der Vermietung der VIP-Logen und der Premiumsitze im Stadion. Allein aus diesen Rechten könnte Rot-Weiß bei voller Vermietung einen Gewinn von mehr als 1,5 Millionen Euro ziehen. Bis zum Saisonende wird nach MDR-Informationen mit bis zu 800.000 Euro an zusätzlichen Einnahmen gerechnet.

Laut Mietvertrag stehen RWE auch die Erlöse aus der mobilen Bandenwerbung zu, die an Spieltagen in unmittelbarer Nähe zum Spielfeld platziert wird. Eine einzelne Bande soll dem Verein rund 30.000 Euro pro Saison einbringen. Im Gesamtpaket der Jahresmiete von 570.000 Euro ist auch eine sogenannte Cateringpauschale enthalten. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN fließen je Stadionbesucher rund 70 Cent von den Essens- und Getränkeanbietern direkt in die Vereinskasse. Die Arena GmbH fragt, warum diese Zahlen in der Rechung des Vereins nicht auftauchen und nur die Erlöse aus dem Ticketverkauf auf der Einnahmenseite genannt werden?

13. März 2017 (1): Erfurter CDU attackiert Oberbürgermeister Bausewein

Die CDU-Stadtratsfraktion attackiert Erfurts Oberbürgermeister Bausewein scharf. Kreisvorsitzende Marion Walsmann sagt, Bausewein treibe ein übles Spiel. Auf sein Wort könne man sich nicht verlassen. Die Verhandlungen über die Höhe des Pachtvertrages für das Stadion hätten der Klub und der Betreiber führen müssen, weil ein direkter Zuschuss rechtlich nicht möglich sei. Die CDU-Spitze weist darauf hin, dass die EU-Auflagen ohne die Spiele von RWE kaum erfüllbar sind. Damit würden Rückzahlungen in Millionenhöhe drohen. Bausewein solle sich umgehend öffentlich äußern. Walsmann fordert alle Seiten dazu auf, Fakten und Zahlen auf den Tisch zu legen. Ansonsten werde man eine Sonderstadtratssitzung beantragen.

11. März 2017: Gerüchte um Insolvenz von Rot-Weiß sorgen für Wirbel

Rot-Weiß dementiert Gerüchte um eine mögliche Insolvenz des Vereins. Die Fake-News-Seite "nachrichten365.com" hatte berichtet, dass Präsident Rombach beim Gericht Insolvenz angemeldet habe. Einige Rot-Weiß-Anhänger fragen daraufhin beim Verein nach, was dran sei. Der Verein dementiert umgehend auf seiner Internetseite.

10. März 2017 (2): Stadionbetreiber: Es wird keinen neuen Pachtvertrag geben

Die Arena GmbH ist über die Erklärung der Rot-Weiß-Führung irritiert und stellt klar: Mit der Miete könne man nicht weiter heruntergehen. Ansonsten werde das Unternehmen mit roten Zahlen abschließen und der Steuerzahler draufzahlen. Zum anderen wurde der Bau der Arena zu fast 90 Prozent mit öffentlichem Geld gefördert. Die Betreibergesellschaft sei daher aus Gründen des EU-weit geltenden Wettbewerbsrechts gehalten, marktübliche Preise zu verlangen.

10. März 2017 (1): Rot-Weiß will doch keine Finanzspritze von der Stadt

Rot-Weiß Erfurt zieht seine Bitte um finanzielle Hilfe in Höhe von 600.000 Euro an die Stadt Erfurt zurück. Der Verein pocht im Gegenzug darauf, weniger Miete für das Stadion zu zahlen. Durch Stadionpacht sowie Neben- und Spieltagskosten müsste RWE in der Saison 2016/17 bis zu 1.8 Millionen Euro an den Stadionbetreiber zahlen. Das sei weitaus mehr, als andere Drittligavereine für ihr Stadion zahlen müssten. Den Ausgaben stünden nur 1,2 Millionen Euro an Ticketeinnahmen gegenüber. Der Pachtvertrag ist laut Verein ein Problem bei der Beantragung der Lizenz beim Deutschen Fußballbund (DFB). Denn dieser müsse zusammen mit den einzukalkulierenden Kosten dem Lizenzantrag an den DFB beigelegt sein. Laut Verein habe Bausewein bei einem Gespräch dazu geraten, einen einmaligen Zuschuss von 600.000 Euro bei der Stadt zu beantragen. Nach dem Rückzug will sich der Verein weiter um einen günstigeren Pachtvertrag bemühen.

9. März 2017: Verein will Finanzen nicht komplett offenlegen

Die Rot-Weiß-Spitze verwehrt der Stadtpolitik Einblick in die Vermögenssituation des Vereins. Linke-Stadtfraktionschef Matthias Bärwolff und Bunte-Fraktionschef Daniel Stassny hatten dies öffentlich kritisiert. Ihrer Meinung nach müsse Rot-Weiß kompletten Einblick gewähren, um Hilfen von der Stadt zu bekommen. Der Verein erklärt am Folgetag, es sei "unwahr", dass man sich weigere Zahlen offenzulegen.

7. März 2017: Rolf Rombach bittet die Erfurter Stadtpolitik um finanzielle Hilfe

Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Er bittet die Stadt um Hilfen von über einer halben Million Euro. Gelingt es nicht, das Geld aufzutreiben, erhält der Verein womöglich keine Lizenz für die kommende Drittliga-Saison. Es droht der Abstieg in die vierte oder gar fünfte Liga. Eine Insolvenz des Vereins würde damit wahrscheinlich werden. Die Stadt knüpft die Hilfen an Bedingungen: Andreas Bausewein fordert eine Auswechslung der Vereinsführung. Konkret nennt er Sportdirektor Torsten Traub und Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause.

Zuletzt aktualisiert: 13. März 2017, 12:19 Uhr

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40 Kommentare

23.03.2017 11:05 andre 40

Ganz einfach, entweder Insolvenz anmelden und neu anfangen oder konsequente Umstrukturierung und mit eigenen Geldern, Fans, Sponsoren etc.!!! Alles andere ist dem Bürger nicht mehr zu verkaufen, schon gar nicht, seitdem die restliche Kultur in Erfurt nur noch mit Füßen getreten wird, dank Herrn Bausewein & Co!

22.03.2017 14:41 Petra Stein 39

@rot-weißer, 37
Nazi-Parolen kannte mein Gast aus England in der Tat nicht. Und ich wiederhole: "Ich habe mich selten so geschämt!"
Mir ist leider gar nicht egal, dass Sie mir nicht glauben. Denn leider bedeutet genau dieser Mangel an Einfühlungsvermögen, dass solche "Fans" andere Menschen Geld (Steuern), Bewegungsfreiheit und sogar die Gesundheit kosten.
Vor einigen Wochen griff ein RWE-Fan eine völlig unbeteiligte Familie am Bahnhof an. Nur weil der Sohn irgendeinen Schal in irgendwelchen Farben trug, wurde seine Mutter verletzt.
An die Verantwortlichen: wenn die Beschwerden der Bürger Erfurts derart bagatellisiert werden, dann helfen wohl freundliche Bitten nicht mehr. Da hilft nur rigoroses Durchgreifen, mal ein Spiel streichen o.ä., und auf gar keinen Fall noch finanzielle Unterstützung, die wie eine Bestätigung ankommt. Solche Typen wie der Kommentator verstehen leider oft nur "autoritäre Bestrafung", vielleicht von ihrer Erziehung herrührend, warum auch immer, leider.

15.03.2017 10:16 Grosser.Klaus 38

Erst will der RWE die Miete zahlen dann wieder nicht, soll doch der RWE lieber" Im Gebreite" oder in Erfurt-Nord spielen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

14.03.2017 22:39 rot-weißer 37

Petra Stein....so ein hohles Gesülze....Der Gast aus England sieht da in seinem Land noch viel schlimmere Dinge.

14.03.2017 18:59 Petra Stein 36

@Manfred, 35

Ich habe keine Antipathie gegen Fußball, wohl aber ANGST vor widerlichen Fans, die Reisende tyrannisieren. Ein konkretes Erlebnis (schon 12 Jahre her, aber unvergessen): Ein "Fan" griff im Zug die Schaffnerin an. Leute gingen dazwischen, drängten ihn ab. Ich griff unter der Zustimmung der Umsitzenden zum Telefon, rief die Polizei. Die sagten, wir müssten bis Erfurt warten, sie informieren die Bahnpolizei. Große Unbehaglichkeit im Abteil, man weiß nie bei solchen Typen.
In Erfurt: keine Bahnpolizei, dafür stellte sich einer der "Fans" mit nacktem Oberkörper (es war November und ziemlich kalt) und einer Schnapsflasche in jeder Hand auf den Bahnsteig und brüllte: "Nazi-Partei ist ne gute Partei!" Die Leute wichen ängstlich aus. Ich war in Begleitung eines Gastes aus England und habe mich selten so geschämt. Für alles: diesen Mann und die nicht-existente Polizei. [Als ich nachfasste, bekam ich die schriftliche Antwort, dass es keine Vorkommnisse gegeben hätte.]

14.03.2017 16:11 Manfred 35

@Petra Stein finde es absolut eine. Frechheit so etwas zu fordern. Welche kulturellen Angebote nutzen Sie in der Stadt? Theater , Kino usw ? Auch dies wird vom Steuerzahler gefördert aber ich würde mir nie erlauben , eine Abschaffung zu fördern.Ihre persönliche Antiphatie gegenüber Fussball sein allem Respekt aber so etwas sollte man nicht tun . Es gibt auch Menschen , hoffe in Ihrem Weltbild auch, die diese Sportart gerne sehen . Alle 2 Wochen ca . 5000-8000. Finde ich nicht so verkehrt

14.03.2017 15:44 Steuerzahler 34

@29 & @30:
Liebe Mitkommentatoren, wenn man einen Kommentar kommentiert, sollte man diesen und den ursprünglichen Artikel zuvor gelesen und verstanden haben. Nochmal: In meinem Beitag Nr. 18 habe ich gar nichts zur finanziellen Situation von RWE oder etwaigen Zusagen dieses Vereins über irgendwelche Mietzahlungen gemacht.
Mir ging es nur darum, dass ich es erstaunlich finde, dass in der heutige Ausgabe der TA zu lesen war, dass die Arena-GmbH die Zahlen von RWE zur durchschnittlichen Zuschauereinnahme in Höhe von 11,XX EUR bezweifelt und dies damit begründet, dass die günstigste Einzrittskarte ja 12 EUR koste. Nur damit habe ich mich beschäftigt und angemerkt, dass diese Auskunft der Arena-GmbH falsch ist, da Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose und HartzIV-Empfänger günstigere Tarife erhalten. Weiterhin war mein Thema, dass wenn die Arena-GmbH schon dies nicht versteht, was dann noch dort alles schief läuft. Richtig - und dazu stehe ich - für diese Probleme kann der RWE nichts!

14.03.2017 15:31 Petra Stein 33

@Erfurter
Ich bin auch aus Erfurt und finde solche Vorschläge wie unter 2 völlig abwegig.

Sollten die Spiele ausfallen, wäre endlich jeden zweiten Samstag am Bahnhof eine wunderbare Ruhe, man könnte sich wieder frei bewegen und müsste sich um ausländische Gäste, die zur gleichen Zeit eintreffen, keine Sorgen machen - ganz abgesehen von den Kosten der Polizeihundertschaften und ggf. den Krankenhausaufenthalten, die über meine Krankenkasse mitgetragen werden.

Hinzu kommt noch die Peinlichkeit antisemitischer Äußerungen.

Solche "Forderungen", dass wir den Verein unterstützen sollen, können Sie gradwegs vergessen. Da sollte erst einmal eine nette Fan-Kultur sein, dann würde ich es mir ja noch überlegen. So aber garantiert nicht. Herr Bausewein und Co., bitte schießen Sie diesen Haufen endlich ab und verwenden Sie das Geld für Besseres.

14.03.2017 14:20 Karl 32

Es ist kein halbes Jahr her, da hat Herr Rombach laut bekundet, die Miete für ein fertig gestelltes Stadion zu zahlen (frage mich was damals gezahlt wurde bzw. auf welche Beträge die Arena damals schon verzichtet hat). Jetzt ist das Stadion fertig und so ein Affentheater. Insofern möge sich jeder selbst die Frage beantworten, was das Wort eines PRÄSIDENTEN überhaupt noch wert ist? Moral, Zuverlässigkeit und Anstand scheinen meiner Meinung nach absolute Fremdwörter zu sein... Und sich dann noch über das schlechte Image beschweren...

14.03.2017 13:37 Erledigt 31

Aktueller Kapitalbedarf ca. 600 000 Euro. Kosten der Arenamiete ca. 500 000 Euro. Also müsste die Stadt quasi auf die gesamte Jahresmiete verzichten und 100 000 müssten zusätzlich beschafft werden. Übrigens nur um die nächste Saison zu retten. Nächstes Jahr geht das Spiel von vorne los. Das ganze für einen Verein, für den man sich mit auswärtigen Gästen schämt, wenn deren Fans vom Bahnhof zum Stadion pilgern. Ich denke das Geld wäre besser in die kleinen umliegenden Vereine investiert, die hunderten Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschaftigung bieten und das auch in anderen Sportarten und ehrenamtlich.