Blick auf ein modernes Gebäude. Im Hintergrund sind Lichtmasten und Kräne zu erkennen.
Die neue Arena Bildrechte: MDR/Marcus Scheidel

Ticker zum Erfurter Stadionstreit Rot-Weiß, die Arena und der Zoff

Wie geht es mit dem FC Rot-Weiß Erfurt weiter? Der Verein steckt in Schulden und zofft sich mit Stadt und Arena GmbH um die Kosten fürs Stadion. Kommt zu keiner Lösung, droht der Zwangsabstieg.

Blick auf ein modernes Gebäude. Im Hintergrund sind Lichtmasten und Kräne zu erkennen.
Die neue Arena Bildrechte: MDR/Marcus Scheidel

28. April 2017: Tartanbahn im Steigerwaldstadion ist dahin

Die Tartanbahn im Erfurter Steigerwaldstadion muss ausgetauscht werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist die Leichtathletik-Laufbahn beim Umbau des Stadions von Baufahrzeugen so stark beschädigt worden, dass eine Reparatur nicht möglich ist. Der Thüringer Leichtathletik-Verband schätzt die Kosten für die neue Bahn auf 340.000 Euro.

25. April 2017: RWE fehlen noch 400.000 Euro

Der Deutsche Fußballbund verweigert Rot-Weiß Erfurt im ersten Anlauf die Lizenz für die nächste Spielzeit. Laut Vereinspräsident Rolf Rombach fehlen noch immer rund 400.000 Euro zur Absicherung der kommenden Saison. Nach einem Einspruch des Drittligisten hat der Verein nun bis Pfingsten Zeit, die noch immer fehlenden Finanzmittel nachzuweisen. Ansonsten droht dem Gründungsmitglied der dritten Liga der Zwangsabstieg in die vierte oder fünfte Spielklasse.

Offenbar ebenfalls noch nicht eingeworben sind zudem rund 300.000 Euro, die Rot-Weiß für Neuverpflichtungen auf dem Transfer-Markt ausgeben möchte.

19. April 2017: Westtribüne wird gesperrt

Die Stadt Erfurt will die alte Westtribüne im Steigerwaldstadion nun doch nicht sanieren. Stattdessen will Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) den Bau entkernen lassen und künftig nicht mehr nutzen. Die Kosten dafür sollen bei rund 300.000 Euro liegen - etwa ein Zehntel der Kosten für eine fachgerechte Sanierung.

12. April 2017: Rot-Weiß Erfurt und Arena einigen sich auf Mietvertrag

Rot-Weiß Erfurt und die Arena GmbH einigen sich auf einen Mietvertrag für das Erfurter Steigerwaldstadion. Verabredet wurde eine Staffelmiete abhängig von der jeweiligen Zuschauerzahl bei den Heimspielen des Drittligisten. Mindestens muss der Fußballverein jedoch 275.000 Euro je Saison zahlen. Der Stadtrat muss in seiner Mai-Sitzung dem Vertrag noch zustimmen.

6. April 2017: Neue Werbekampagne und ein höherer Etat

Rot-Weiß reagiert mit einer Werbekampagne auf gesunkene Zuschauerzahlen und wirtschaftliche Probleme und startet die Aktion "Gemeinsam eins". Das Steigerwaldstadion soll sich mit zum Teil vergünstigten Tickets wieder füllen, so die Hoffnung des Vereins. Außerdem werden limitierte, personalisierte Fantrikots und VIP-Tickets angeboten. Freizeitvereine können gegen Bezahlung das RWE-Team einladen. Der Fußball-Drittligist will mit der Kampagne mehrere hunderttausend Euro einnehmen. Trotz klammer Kasse will der Erfurter Profiverein seinen Etat in der kommenden Saison aufstocken. Zunächst sei ein Anstieg von 2,6 auf 2,9 Millionen Euro geplant, sagt Präsident Rombach.

3. April 2017: Westtribüne könnte Gesamt-Kosten über 50 Millionen Euro steigen lassen

Nach einer aktuellen Kalkulation könnte die Sanierung der Westtribüne mit 4,7 Millionen Euro zwei Millionen Euro teurer werden als bisher angenommen. Damit würden die Gesamtkosten auf mehr als 50 Millionen steigen. Die Stadt hält allerdings nicht alle Punkte des 600-seitigen Angebots des Stadionbauers Köster für notwendig.

27. März 2017 (2): Mohring und Kemmerich für neues Betreiberkonzept

Die Landesvorsitzenden von CDU und FDP in Thüringen, Mike Mohring und Thomas Kemmerich, fordern ein neues Betreiberkonzept für die Multifunktionsarena in Erfurt. Das sagen die beiden Politiker in der MDR-Sendung FAKT IST!. Die derzeitige Konstruktion der Betreibergesellschaft mit den Gesellschaftern Messe GmbH und Erfurter Stadtwerken sei ein "Geburtsfehler".

RWE-Präsident Rolf Rombach sagt in der Sendung, der Verein sei durchaus bereit, eine marktübliche Miete zu bezahlen. Nur seien die Vorstellungen des Vereins hier andere als die der Arena GmbH. Der Verein habe sich bei seinem Angebot an den Mietzahlungen vergleichbarer Vereine in Mitteldeutschland orientiert. Zudem seien die Nebenkosten für die Multifunktionsarena dem Verein im Vorfeld nicht bekannt gewesen. "Wir hatten im alten Stadion Spieltagsnebenkosten allein für die Security von 7.000 bis 8.000 Euro. In der neuen Arena liegen sie bei 25.000 bis 30.000 Euro."

27. März 2017 (1): Mehrkosten für Sicherheit und Brandschutz

Der Brandschutz im Steigerwaldstadion in Erfurt sorgt für Mehrkosten in sechsstelliger Höhe. Bis zu 250.000 Euro - so die Schätzung des Vereins - müssen pro Saison zusätzlich ausgegeben werden für Ordnungskräfte in der Arena. Ursache hierfür seien vor allem die höheren gesetzlichen Anforderungen an den Brandschutz bei Neubauten. So ist das neue Stadion zwar deutlich sicherer geworden als das alte. Doch mit Fertigstellung der Multifunktionsarena im vergangenen Jahr war der Bestandsschutz für das alte Stadion erloschen.

23. März 2017: Gesellschafter der Arena GmbH führen Scheidungsgespräche

Die Stadt Erfurt und die Landesregierung führen Verhandlungen über eine neue Gesellschafterstruktur beim Betreiber der Arena. Demnach stehen die Zeichen auf Trennung. Offen ist, ob die landeseigene Messe GmbH ihren Anteil den Stadtwerken verkauft oder sich umgekehrt die Erfurter aus der Gesellschaft zurückziehen. Die Stadtwerke halten derzeit 78 Prozent und die Messe GmbH 22 Prozent der Anteile an der gemeinsamen Tochter. Hintergrund ist die schwierige und langatmige Entscheidungsfindung in der jetzigen Struktur. Nicht nur die Vorstände, sondern auch Aufsichtsgremien sowie Stadtrat und Kabinett müssen vielen Entscheidungen zustimmen. Doch Rot-Weiß läuft die Zeit davon.

Wohlwollend verfolgt werden die Scheidungsgespräche der Stadtspitze auch von der Opposition im Erfurter Stadtrat. CDU-Fraktionschef Michael Panse würde den Ausstieg eines der beiden Gesellschafter ebenso begrüßen wie Thomas Kemmerich von der FDP. Beide Parteien rechnen mit monatelangen Verhandlungen.

21. März 2017: Diskussion um Fördermittel-Rückgabe

Im Streit um Betreiberkosten für das Erfurter Steigerwaldstadion hat Thüringens CDU-Chef Mike Mohring die Landesregierung zum Handeln aufgefordert. Das Land solle sämtliche Kosten übernehmen, sagte Mohring der "Thüringer Allgemeinen". Er schlug vor, 16 Millionen Euro Fördergelder an den Bund zurückzahlen. Damit könne sich der Stadionbetreiber von den Auflagen lösen, die der Bund an die Fördergelder geknüpft hat. Die Erfurter Arena-Betreibergesellschaft wäre dann in den Verhandlungen mit Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt über die Stadionmiete freier als bisher, argumentiert Mohring.

Die Linke im Thüringer Landtag bezeichnet die Aussagen Mohrings als "finanzpolitischen Unsinn". Knut Korschewsky, sportpolitischer Sprecher der Fraktion, sagt, der Veranstaltungsplan der Arena für das Jahr 2017 sei schon mit circa 150 Prozent übererfüllt. Er sehe keinen Grund, 16 Millionen Euro Bundesmittel vollkommen grundlos zurückzugeben und den Landeshaushalt um diesen Betrag zu schröpfen.

17. März 2017: Mediengruppe Thüringen engagiert sich bei Rot-Weiß

Die Mediengruppe Thüringen unterstützt Rot-Weiß Erfurt. Geschäftsführer Michael Tallai ist erstes Mitglied im Rahmen der neuen Spendenaktion "RWE - ein Leben lang". Die Mitgliedschaft kostet jährlich 1966 Euro - angelehnt an das Gründungsjahr des finanziell angeschlagenen Vereins.

15. März 2017: Rot-Weiß will 350.000 Euro Miete zahlen

Rot-Weiß Erfurt nennt eine konkrete Summe, die der Verein bereit ist jährlich für das Stadion zu zahlen. Demnach hält die RWE-Spitze 350.000 Euro für angemessen - das müssten auch andere Drittligisten im Schnitt als Stadionmiete zahlen.

14. März 2017 (2): Thüringer Profi-Vereine ärgert Stadion-Diskussion

Die Diskussion um eine geringere Stadionmiete ärgert andere Thüringer Profi-Vereine. Der Trainer des Handballvereins THC, Trainer Herbert Müller, nennt es "einen Wahnsinn". Geschäftsführer Tobias Busch kann es gar nicht glauben. In Deutschland würde alles bürokratisch genau geprüft, sagt er. Wie könne es dann passieren, dass ein Stadion primär für den Fußball gebaut wird, ohne zu prüfen, ob der Hauptnutzer überlebensfähig ist? Richtig machen es laut Busch die Verantwortlichen der Stadt Leipzig. Sie wollen dem klammen Handballverein HC Leipzig helfen, indem sie die Türen zu großen Unternehmen und deren Sponsorengeldern öffnen. Nur so könne ein finanzielles Loch auf Dauer gestopft werden, sagt Busch.

Lars Eberlein, Geschäftsführer von Basketball-Bundesligist Science City Jena, ist verwundert, dass das Thema Miete nicht vorher geklärt worden ist. "Es kann nicht einfach ein Stadion gebaut werden und hinterher sagt der Verein, das ist mir zu teuer!" Es sei für ihn ein Skandal, wenn er sehe, wie Science City Jena alles selber stemme und wie andere einfach an den Steuerzahler gehen und sagen: "ihr müsst bezahlen!".

Angefressen ist auch Heiko Herzberg, Geschäftsführer von Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt. Der finanzielle Engpass der Erfurter Fußballer erschwere die Gespräche von Schwarz-Weiß mit der Stadt Erfurt über Verbesserungen des Spielbetriebs. Er versuche derzeit den Etat für die kommende Bundesligasaison zusammen zu bekommen und habe bei den Gesprächen mit der Kommune das Gefühl, dass man nur noch in der zweiten oder dritten Reihe stehe. Keiner habe mehr ein offenes Ohr für die Volleyballerinnen.

14. März 2017 (1): Geschäftsstellenleiter Krause wehrt sich gegen Kritik

Nach den Rücktrittsforderungen durch Erfurts OB Andreas Bausewein geht Rot-Weiß-Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause in die Offensive. In einer Pressemitteilung sagt er, "unter meiner Führung und in Zusammenarbeit mit hoch engagierten Mitgliedern der Geschäftsstelle und Funktionsträgern des Vereins haben wir die Vermarktungserlöse von ursprünglich circa 1,4 Millionen Euro im Jahr 2011 auf heute circa 3,15 Millionen Euro gesteigert." Gleichzeitig räumt er ein, durch Entscheidungen Konflikte ausgelöst zu haben.

13. März 2017 (2): Vermarktung der Arena läuft schleppend

Nach Ansicht der Arena GmbH läuft die Vermarktung der Werbeflächen im Stadion schleppend. Der größte Teil ist für die laufende Saison noch nicht verkauft. Zuständig für die Vermietung der Werbeflächen ist laut Arena GmbH der Verein. Ihm stehen laut Mietvertrag auch die möglichen Einnahmen im sechsstelligen Bereich zu. Im Klartext: Laut GmbH sind Sponsoring und Marketing des Vereins ausbaufähig. Dann würde Rot-Weiß auch mehr Geld einnehmen. Besser läuft es mit der Vermietung der VIP-Logen und der Premiumsitze im Stadion. Allein aus diesen Rechten könnte Rot-Weiß bei voller Vermietung einen Gewinn von mehr als 1,5 Millionen Euro ziehen. Bis zum Saisonende wird nach MDR-Informationen mit bis zu 800.000 Euro an zusätzlichen Einnahmen gerechnet.

Laut Mietvertrag stehen RWE auch die Erlöse aus der mobilen Bandenwerbung zu, die an Spieltagen in unmittelbarer Nähe zum Spielfeld platziert wird. Eine einzelne Bande soll dem Verein rund 30.000 Euro pro Saison einbringen. Im Gesamtpaket der Jahresmiete von 570.000 Euro ist auch eine sogenannte Cateringpauschale enthalten. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN fließen je Stadionbesucher rund 70 Cent von den Essens- und Getränkeanbietern direkt in die Vereinskasse. Die Arena GmbH fragt, warum diese Zahlen in der Rechung des Vereins nicht auftauchen und nur die Erlöse aus dem Ticketverkauf auf der Einnahmenseite genannt werden?

13. März 2017 (1): Erfurter CDU attackiert Oberbürgermeister Bausewein

Die CDU-Stadtratsfraktion attackiert Erfurts Oberbürgermeister Bausewein scharf. Kreisvorsitzende Marion Walsmann sagt, Bausewein treibe ein übles Spiel. Auf sein Wort könne man sich nicht verlassen. Die Verhandlungen über die Höhe des Pachtvertrages für das Stadion hätten der Klub und der Betreiber führen müssen, weil ein direkter Zuschuss rechtlich nicht möglich sei. Die CDU-Spitze weist darauf hin, dass die EU-Auflagen ohne die Spiele von RWE kaum erfüllbar sind. Damit würden Rückzahlungen in Millionenhöhe drohen. Bausewein solle sich umgehend öffentlich äußern. Walsmann fordert alle Seiten dazu auf, Fakten und Zahlen auf den Tisch zu legen.

11. März 2017: Gerüchte um Insolvenz von Rot-Weiß sorgen für Wirbel

Rot-Weiß dementiert Gerüchte um eine mögliche Insolvenz des Vereins. Die Fake-News-Seite "nachrichten365.com" hatte berichtet, dass Präsident Rombach beim Gericht Insolvenz angemeldet habe. Einige Rot-Weiß-Anhänger fragen daraufhin beim Verein nach, was dran sei. Der Verein dementiert umgehend auf seiner Internetseite.

10. März 2017 (2): Stadionbetreiber: Es wird keinen neuen Pachtvertrag geben

Der Betreiber des Stadions, die Arena GmbH, ist über die Erklärung der Rot-Weiß-Führung irritiert und stellt klar: Mit der Miete könne man nicht weiter heruntergehen. Ansonsten werde das Unternehmen mit roten Zahlen abschließen und der Steuerzahler draufzahlen. Zum anderen wurde der Bau der Arena zu fast 90 Prozent mit öffentlichem Geld gefördert. Die Betreibergesellschaft sei daher aus Gründen des EU-weit geltenden Wettbewerbsrechts gehalten, marktübliche Preise zu verlangen.

10. März 2017 (1): Rot-Weiß will doch keine Finanzspritze von der Stadt

Rot-Weiß Erfurt zieht seine Bitte um finanzielle Hilfe in Höhe von 600.000 Euro an die Stadt Erfurt zurück. Der Verein pocht im Gegenzug darauf, weniger Miete für das Stadion zu zahlen. Durch Stadionpacht sowie Neben- und Spieltagskosten müsste RWE in der Saison 2016/17 bis zu 1.8 Millionen Euro an den Stadionbetreiber zahlen. Das sei weitaus mehr, als andere Drittligavereine für ihr Stadion zahlen müssten. Den Ausgaben stünden nur 1,2 Millionen Euro an Ticketeinnahmen gegenüber. Der Pachtvertrag ist laut Verein ein Problem bei der Beantragung der Lizenz beim Deutschen Fußballbund (DFB). Denn dieser müsse zusammen mit den einzukalkulierenden Kosten dem Lizenzantrag an den DFB beigelegt sein. Laut Verein habe Bausewein bei einem Gespräch dazu geraten, einen einmaligen Zuschuss von 600.000 Euro bei der Stadt zu beantragen. Nach dem Rückzug will sich der Verein weiter um einen günstigeren Pachtvertrag bemühen.

9. März 2017: Verein will Finanzen nicht komplett offenlegen

Die Rot-Weiß-Spitze verwehrt der Stadtpolitik Einblick in die Vermögenssituation des Vereins. Mehrere Politiker kritisieren dies öffentlich. Ihrer Meinung nach müsse Rot-Weiß kompletten Einblick gewähren, um Hilfen von der Stadt zu bekommen. Der Verein erklärt am Folgetag, es sei "unwahr", dass man sich weigere Zahlen offenzulegen.

7. März 2017: Rolf Rombach bittet die Erfurter Stadtpolitik um finanzielle Hilfe

Fußball-Drittligist Rot-Weiß Erfurt steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Er bittet die Stadt um Hilfen von über einer halben Million Euro. Gelingt es nicht, das Geld aufzutreiben, erhält der Verein womöglich keine Lizenz für die kommende Drittliga-Saison. Es droht der Abstieg in die vierte oder gar fünfte Liga. Eine Insolvenz des Vereins würde damit wahrscheinlich werden. Die Stadt knüpft die Hilfen an Bedingungen: Andreas Bausewein fordert eine Auswechslung der Vereinsführung. Konkret nennt er Sportdirektor Torsten Traub und Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause.

Zuletzt aktualisiert: 06. April 2017, 12:19 Uhr

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42 Kommentare

03.04.2017 20:46 HUKL 42

Es ist ja ganz schöner Tobak, was man hier zu lesen bekommt! Jeder dürfte es längst wissen, dass das Arena-Konstrukt eine glatte Fehlgeburt war, nachdem die im Zwang entstandene Ehe (Arena GmbH) wahrscheinlich bald wieder auseinander ist, weil das erste Kind (FC RWE) , außer Jammern, nichts dazu beitragen kann, sich gemeinsam im geradezu einmaligen „EU-Geschenk“ wohlzufühlen.
Wie schon angedeutet, könnte es noch schlimmer kommen, weil sich beide Partner gleich bereits im Vorfeld mehrfach verschätzt haben! Die eine Seite ahnte nicht, dass das „Stunden“ für die Benutzung einfach so weiter billigend in Kauf genommen werden soll und dass die Kosten für die „Westtribüne“ nochmals steigen, während die Gegenseite vergaß, mit höheren Nebenkosten zu kalkulieren, wie in dieser Fernsehsendung „Fakt ist“ berichtet, z.B. allein für die Bewachung der kleinen Messehalle 52 (!) durch Sicherheitskräfte! Der FC RWE- Präsident muss jetzt allerdings erst einmal in Gotha Busse zählen.......

28.03.2017 20:57 Rico 41

Aha deswegen Zwangs Thüringenpokal in Erfurt . Damit wieder Kohle Reinkommt.

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