Nach den Olympischen Sommerspielen : Thüringen fordert mehr Geld für Nachwuchssport
Die Thüringer Sportministerin Heike Taubert hat sich mit Blick auf die Ergebnisse der deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen in London für mehr finanzielle Unterstützung der Nachwuchsarbeit des Leistungssports ausgesprochen. Die SPD-Politikerin sagte MDR THÜRINGEN, es wäre fatal, wenn die Verteilung des Geldes jetzt ausschließlich am Erfolg fest gemacht würde. Zunächst müsse geklärt werden, warum es in verschiedenen Sportarten nicht so gut gelaufen sei: "Zum Beispiel, ob es an der Anzahl der Trainer liegt, den Trainingsbedingungen oder ob wir zu wenige Kinder haben, die in eine bestimmte Sportart hineinwachsen."
Der Präsident des Thüringer Landesportbundes Peter Gösel forderte, vor allem die Trainer im Nachwuchsbereich zu stärken. Die künftigen Mittel für die Sportförderung sollen im Herbst besprochen werden. Thüringer Sportler hatten bei den Sommerspielen in London mehrere Medaillen gewonnen: Die Erfurter Bahnradsportlerin Kristina Vogel holte Gold. Bronze erkämpften die Thüringer Radsprinter René Enders und Robert Förstemann. Insgesamt bringen die deutschen Sportler elf goldene, 19 silberne und 14 bronzene Medaillen mit nach Hause. Im Medaillenspiegel belegt Deutschland damit Rang sechs. Die Spiele waren in der Nacht zu Montag mit einer großen Feier zu Ende gegangen.




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