Gefährliche Messerteile vermutet Backhaus Nahrstedt ruft Dinkel-Brot zurück

Die Firma Backhaus Nahrstedt aus Meiningen-Dreißigacker ruft ihr Dinkel-Aktiv-Brot zurück. Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit mitteilte, könnten Messerteile im Brot sein. Bei den betroffenen Waren handelt es sich um 500 Gramm Dinkelbrot, das am Montag, 13. Februar, oder Dienstag, 14 Februar, in den Filialen Backhaus Nahrstedt in Thüringen und Bayern verkauft wurde. Kunden sollten die Brote nicht essen, sondern möglichst in eine Filiale zurückbringen, heißt es auf der Webseite des Backhauses.

Juniorchef Daniel Nahrstedt teilte MDR THÜRINGEN am Donnerstag mit, bei der Zubereitung des Dinkelbrotes sei offenbar ein Messer in den Teig gefallen. Wie genau, sei noch unklar. Anschließend wurde der Teig laut Nahrstedt geformt und maschinell geteilt. Daher könne nicht ausgeschlossen werden, dass Teile des Messers im Brotteig verblieben sind. Am Montag waren nach seinen Worten 361 Stück gefertigt und ausgeliefert worden.

Das Backhaus mit Stammsitz im Meininger Gewerbegebiet Dreißigacker gibt es seit 52 Jahren. Seine Waren vertreibt es in 75 Filialen in Süd- und Westthüringen sowie Ober- und Unterfranken. Bis Donnerstagmittag hatten Kunden laut Nahrstedt fünf Brote zurückgegeben. Messerteile fanden sich darin nicht.

Dinkel-Aktiv-Brot des Backhauses Nahrstedt aus Meiningen
Dinkel-Aktiv-Brot des Backhauses Nahrstedt aus Meiningen Bildrechte: www.lebensmittelwarnung.de

Über dieses Thema berichtet MDR THÜRINGEN auch im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | 15.02.2017 | 20:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2017, 19:37 Uhr

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