Wegen Kostensteigerung Planung für Geolift im Kyffhäuser gestoppt

Der Kyffhäuserkreis hat die Planung für den sogenannten Geolift am Kyffhäuserdenkmal vorerst gestoppt. Nach einem neuen Gutachten seien weitere Sicherungsmaßnahmen im Kyffhäuserberg notwendig, sagte ein Sprecher am Freitag. Dadurch würden die Kosten um gut eine Million Euro auf rund 5,5 Millionen Euro steigen. Nun muss der Kreistag im Dezember entscheiden, ob das Projekt noch realisierbar ist.

Kyffhäuser - Denkmal
Das Kyffhäuserdenkmal auf dem Gipfel des Höhenzugs. Hier soll der Geolift ankommen. Bildrechte: IMAGO

Der Geolift ist ein gläserner Fahrstuhl, der durch einen Schacht im Berg führt. Damit sollen die Besucher die verschiedenen geologischen Schichten im Kyffhäuser betrachten können. Doch in dem neuen Gutachten warnen die Experten vor möglichen Wassereinbrüchen und empfehlen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. So sollen offene Klüfte in den Gesteinsschichten durch ein Kunststoff-Spritzverfahren gesichert werden.

Diese Maßnahmen würden jedoch die Kosten für das Projekt erhöhen. Deshalb will Landrätin Antje Hochwind das Projekt erneut vom Kreistag beraten lassen.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2017, 15:51 Uhr

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