Kyffhäuserkreis : Obduktion bestätigt Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung
Nach dem Tod von vier Menschen im Kyffhäuserkreis steht die Todesursache jetzt eindeutig fest. Wie die Polizei mitteilte, hat die Obduktion den bisherigen Verdacht bestätigt: Der Vater und drei seiner Kinder sind einer Kohlenmonoxid-Vergiftung zum Opfer gefallen.
Die vier Toten waren am Dienstagmittag in einem Wohnhaus im nordthüringischen Otterstedt entdeckt worden. Nach Polizeiangaben handelt es sich um zwei 13- und 15-jährige Jungen und ein 14-jähriges Mädchen sowie um einen 54 Jahre alten Familienvater.
Die Ermittler gingen schnell von einem Unfall aus. Im Haus habe es ein Notstromaggregat gegeben, da die reguläre Stromversorgung abgestellt gewesen sei. Die Abgase seien unsachgemäß abgeleitet worden. Dadurch sei es zu der tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung gekommen. Für eine gewaltsame Auseinandersetzung gab es keine Anzeichen, so die Polizei.
Die Toten waren nach einem Hinweis von einem Kind, das nicht zur Familie gehört, entdeckt worden. Das Kind hatte Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass in dem Haus etwas nicht stimme.
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Stichwort: Kohlenmonoxid
Kohlenmonoxid ist ein geruchs- und geschmackloses Atemgift, das in geschlossenen Räumen in kurzer Zeit zum Tod führen kann. Es bildet sich, wenn bei Verbrennungsprozessen zu wenig Sauerstoff zur Verfügung steht.


