Nordhausen : Privatveranstalter wollen Rolandsfest nicht ausrichten
Die Stadt Nordhausen muss sich auch in diesem Jahr selbst um das Rolandsfest kümmern, das vom 14. bis 16. Juni stattfinden soll. Auf eine Ausschreibung habe kein privater Veranstalter reagiert, teilte die Stadtverwaltung mit. Ausschlaggebend sei, dass in den vergangenen Jahren die Einnahmen bei Weitem nicht die Ausgaben gedeckt haben, sagte Stadtsprecher Patrick Grabe MDR THÜRINGEN. Die Stadt habe im vergangenen Jahr für das Rolandsfest rund 100.000 Euro zubuttern müssen.
Die Stadt kündigte an, in den nächsten Tagen zu prüfen, wie das Fest ausgerichtet werden kann. Es werde aber definitiv vom 14. bis 16. Juni stattfinden.
Oberbürgermeister Klaus Zeh sagte der Tageszeitung "Thüringer Allgemeine", die Stadt müsse sparen und zwar deutlich. Die Stadt werde daher mit der Energieversorgung Nordhausen sprechen, ob es möglich sei, deren Fest mit dem Rolandsfest zu verknüpfen. Eine Zusammenlegung des Altstadt- und des Rolandsfestes lehnte der Oberbürgermeister ab. "Die Zusammenlegung des privat veranstalteten Altstadt- und des Rolandsfestes bringt aus meiner Sicht keinen Gewinn", sagte Zeh.

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