Unstrut-Hainich-Kreis Staatsanwalt: Keine Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft Obermehler

Die vermeintlichen Schüsse auf die Flüchtlingsunterkunft in Obermehler im Frühjahr hat es nicht gegeben. Davon geht die Staatsanwaltschaft Mühlhausen aus. Sie hat den Fall nach umfangreichen Ermittlungen zu den Akten gelegt. Behördensprecher Dirk Germerodt sagte MDR THÜRINGEN, es habe sich nicht bestätigen lassen, dass ein Fenster und mehrere Türen durch Geschosse beschädigt worden sind. Nach seinen Worten ist es nicht ausgeschlossen, dass die Spuren durch Steinwürfe entstanden sind - beispielsweise beim Spielen. Projektile waren nicht gefunden worden.

Wachdienstmitarbeiter hatten die Spuren an der Flüchtlingsunterkunft im Unstrut-Hainich-Kreis Ende März entdeckt. Wann genau sie entstanden sind, blieb unklar. Die Polizei war zunächst von Steinwürfen als Ursache, später aber von Schüssen ausgegangen. Daraufhin hatte auch der Staatsschutz ermittelt. Das Fenster, bei dem eine Scheibe der Doppelverglasung durchschlagen worden war, war eigens für die kriminaltechnische Untersuchung ausgebaut worden.

Schaden an einer Scheibe der Flüchtlingsunterkunft in Obermehler
Dieser Schaden stammt laut Staatsanwaltschaft nicht von einer Schusswaffe. Bildrechte: MDR

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Johannes und der Morgenhahn | 04. Oktober 2017 | 05:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 04. Oktober 2017, 07:19 Uhr

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8 Kommentare

05.10.2017 13:49 Dorfbewohner 8

sir-charles 7

...Ein Täter aus Thüringen ist zu vermuten.
So hat offenbar ein Thüringer den Thüringern geschadet.”.

Und dazu dieses Zitat:

“Thüringer Allgemeine vom 04.10.2017

Wachdienstmitarbeiter hatten die „Schuss“-Spuren an der Flüchtlingsunterkunft entdeckt. Wann genau sie entstanden, sei weiter unklar. Die Polizei war zunächst von Steinwürfen als Ursache, später aber von Schüssen ausgegangen. Daraufhin hatte auch der Staatsschutz ermittelt. Das Fenster, bei dem eine Scheibe der Doppelverglasung durchschlagen worden war, sei eigens für die kriminaltechnische Untersuchung ausgebaut worden.”

Welcher einigermaßen geistig Bemittelte begibt sich in ein eingezäuntes Gelände und beschießt ein Fenster und ein paar Türen und verzieht sich unerkannt wieder, wenn dort 800 Ausländer und ein Wachdienst ständig präsent sind und vor allem, niemandem fällt es unmittelbar auf.

Außer Ihnen natürlich und Sie wissen sogar,dass es ein Thüringer war!

04.10.2017 21:31 sir-charles 7

Es ist egal, ob man eine Flüchtlingsunterkunft mit Steinen oder sonstigen Projektilen attackiert.
So etwas tut man nicht.
Die kriminaltechnische Untersuchung dürfte bei diesem Vorfall auch einige Kosten verursacht haben. Ein Täter aus Thüringen ist zu vermuten.
So hat offenbar ein Thüringer den Thüringern geschadet.
Denn aufgrund der angefallenen Kosten wird irgendwo im Land nicht die benötigte Bank für Senioren oder Eltern am Spielplatz errichtet werden können. Da sind wieder die Flüchtlinge dran schuld. Man, man, man.

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