Ausstellung | 29.09. - 26.11.2017 Arbeiten von Formgestalter Rudolph in Gera zu sehen

Auch wenn wohl viele Menschen in der DDR seinen Namen nicht kannten - seine Arbeiten prägten das Alltagsbild des Landes wesentlich mit. Der Formgestalter Lutz Rudolph (1936-2011) hat das Design für bekannte Produkte wie Simson-Mopeds oder Radiogeräte in der DDR entworfen. Viele seiner Entwürfe wurden nicht umgesetzt, manche aber schon. Das Museum für Angewandte Kunst in Gera zeigt in einer Ausstellung zahlreiche Arbeiten von Rudolph.

Mehrere hintereinander liegende Räume mit Ausstellungsstücken
Im Museum für Angewandte Kunst in Gera sind bis zum 26. November Arbeiten des in Gera geborenen Designers Lutz Rudolph (1936-2011) zu sehen. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
Mehrere hintereinander liegende Räume mit Ausstellungsstücken
Im Museum für Angewandte Kunst in Gera sind bis zum 26. November Arbeiten des in Gera geborenen Designers Lutz Rudolph (1936-2011) zu sehen. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
In einem Ausstellungsraum stehen ein Tisch, zwei Stühle und eine Lampe, außerdem hängen Fotos an den Wänden
Gleich zu Beginn seiner Karriere kreierte Rudolph eine in der Höhe verstellbare Stehlampe. Auch Wohn-Möbel und Selbstbau-Möbel hat er entworfen. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
In einer Glasvitrine steht eine Musikanlage mit Radio und Plattenspieler
Eine ganze Reihe von Radio-Mobiliar brachte Lutz Rudolph im fast jährlichen Rhythmus auf den Markt. So auch den kleinen Turm mit dem Plattenspieler als Krönung obenauf. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
Ein schwarzes Elektrogerät
Schlichte Eleganz, die zeitlos erscheint und bis heute nicht altmodisch wirkt: Ein Radio-Gerät, gestaltet von Lutz Rudolph. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
In einer Vitrine steht ein schwarzes Elektrogerät, daneben ein Schild mit Erklärungen
Damals ein selbstverständlicher Service: Eine Betriebsanleitung zum Radio, die natürlich auch vom Designer "in Form" gebracht wurde. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
An einer Wand hängen Zeichnungen, auf denen Fahrzeuge dargestellt sind
Ein besonderes Faible entwickelte Rudolph für die Gestaltung von Fahrzeugen für Straßen- und Schienenverkehr. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
In Vitrinen stehen Modelle von Fahrzeugen
Modelle für Barkas-, Trabant- und Wartburg-Neuentwicklungen, an denen Rudolf gemeinsam mit Karl Clauss Dietel arbeitete. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
Eine Zeichnung eines Busses
Das ist eine Entwurfsarbeit für Robur. Rudolph macht Gestaltungsvorschläge, um außer Bussen auch leichte Robur-Lkw zu entwickeln. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
In einem Raum steht ein großes Modell eines Lieferwagens
Für einen neuen Barkas B 1100 begann nach der Präsentation mit diesem Modell auch ein Probeproduktion, die aber auf Weisung "von ganz oben" gestoppt wurde. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
An einer Wand hängen Schwarz-Weiß-Fotografien, auf denen Fahrzeuge abgebildet sind
Zu den Ausstellungsexponaten in Gera gehören auch Bilder, die schon für eine Werbebroschüre für den B1100 angefertigt worden waren. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
In einem Raum steht ein Motorroller
Auch die Herstellung des von Rudolph gestylten Motorrollers "Supra" kam nicht zustande. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
Das Cockpit eines Fahrzeuges
Form und Funktion - klar strukturiert, hier für die Armaturen im Cockpit eines Autos. Rudolphs Ideen scheiterten mitunter an der Mangelwirtschaft, mitunter an politischen Vorgaben. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
In einem Ausstellungsraum steht ein rotes Moped der Marke Simson
Zu Rudolphs Erfolgsgeschichten gehören die schon zum Kult gewordenen Simson-Mopeds. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
Mehrere Personen stehen in einem Ausstellungsraum
Geschichten und Hintergründe zum DDR-Design können Museumsbesucher bis November bei vier speziellen Führungen erleben, kündigte Kuratorin Doris Weilandt (links) beim Eröffnungsrundgang an. Bildrechte: MDR/Marian Riedel
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 30. September 2017 | 19:00 Uhr

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