Jena Stadt will Fußballern bei Flutlichtanlage helfen

Die Stadt Jena will Fußball-Regionalligist FC Carl Zeiss im Falle eines Aufstiegs in die Dritte Liga eine Flutlichtanlage vorfinanzieren. Nach Angaben der Stadt soll das Flutlicht bis Ende September aufgestellt werden.

Das Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena unter Flutlicht
Im Oktober 2015 hatte bereits einmal für ein DFB-Pokalspiel eine mobile Flutlichtanlage das Jenaer Stadion erleuchtet Bildrechte: IMAGO

Geplant sei eine Vier-Mast-Anlage aus versetzbaren Masten. Wenn das neue Stadion fertig gestellt ist, könnte diese mobile Anlage auf den Kunstrasenflächen in der Oberaue nachgenutzt werden. Der Stadtrat muss der Vereinbarung zwischen Verein und Stadt noch zustimmen. Wieviel Geld die Anlage kostet, teilte die Stadt nicht mit. Der Verein solle sie jedoch über 15 Jahre mit der Stadionmiete zurückzahlen. Für die Zeit zwischen Saisonstart und dem Aufstellen der Anlage soll Jena ein Ausweichstadion benennen, um formal die Lizenzbedingungen zu erfüllen. Für die Dritte Liga fordert der Deutsche Fußball-Bund explizit eine Flutlichtanlage. Der FC Carl Zeiss Jena führt derzeit mit vier Punkten Vorsprung die Tabelle der Regionalliga an.

Über dieses Thema berichtet MDR THÜRINGEN auch im Programm:
MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 27.02.2017 | 15:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2017, 20:25 Uhr

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8 Kommentare

19.02.2017 14:03 Steuerzahler 8

Also wenn man die Gebietsreform von R2G und den Hinweis von Frau Taubert bezüglich der knappen Kassen ernst nimmt, gibt's eigentlich nur eine Lösung - CZ tritt für den Fall des Aufstiegs im drittligatauglichen neuen Steigerwaldstadion in EF an. Würde auch die finanzielle Situation der Stadionbetreibergeslkschaft absichern, schließlich kann man sich ja bei RWE als derzeitiger Hauptmieter nicht ganz sicher sein.

19.02.2017 04:38 Andrae 7

Laßt mich raten die Anlage baut und gehört dann dem Kommunalen Eigenbetrieb und der Verein soll zu überteuerten Preisen die Anlage mieten ähnlich wie mit der Rasenheizung die dann im winterlichen gebrauch zu teuer ist.Wieder ein Kapitel der Lächerlichkeit um Jenaer Fußball.

18.02.2017 21:05 Blau gelb wissen kahla 6

Solange für die grausame kulturarena Gelder rausgeschmissen wird und ne Philharmonie oder Theater gestützt wird wo vieleicht 200 Doktoren und Professoren hingehen solange sollte auch was für den kleinen Mann da sein .und der geht lieber zum Fußball

17.02.2017 20:59 Horst da ist der Name schon .... 5

Horst wir müssen seit Jahren für Sie Zahlen!!!!

17.02.2017 18:27 Ds 4

Wie einige wieder Klugschei.... können. Wer hat denn die vorhandenen Masten verrotten lassen? Wartet ich erinner mich, die STADT!

17.02.2017 18:11 Steffen 3

Hallo Nr.2! Du besuchts natürlich nur Veranstaltungen wo überhaupt kein Steuergeld verschwendet wird. Fakt ist, alles kostet nun mal Geld und der Stadt gehört nun mal das Stadion. Wenn du ein Mietshaus hast, und die Fenster sind kaputt, dann muss man sie auch ersetzen, sonst findest du keine neuen Mieter. P.S. Wenn das Gelände( Stadion-Paradies) privatisiert wäre, würde schon längst ein neues Stadion mit Hotel dort stehen. Zur Verzögerung trägt leider auch die Horda einen gewissen Anteil. Man sollte aber bedenken, das die Südkurve, vor ca.25 Jahren noch auf der Gegengerade stand( unter der Uhr). Die Magdeburger standen auch früher woanders.

17.02.2017 17:28 Horst 2

Was soll das denn bitte ?
Reichen die Millionen vom Investor nicht für die Sportplatzbeleuchtung.
Warum muss der Steuerzahler dafür her halten.
Hat die Stadt keine anderen Probleme.
Wer das Stadion für die Fußballamateure zahlen soll, scheint ja auch schon fest zu stehen.
Da wird den Leuten für unterklassigen Fußball in die Tasche gegriffen.
Sollen doch die bezahlen, die nach einem Neubau schreien.
Leider werden wieder alle dafür her halten müssen.

17.02.2017 17:05 Arm in Jena 1

Weiß man wirklich nix besseres mit dem Geld anzufangen, als es für einen viertklassigen Sportverein und seine gröhlenden Fans rauszuhauen?

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