Jahresbilanz : Jenoptik übertrifft Erwartungen
Der Technologiekonzern Jenoptik hat im Jahr 2011 mehr verdient und umgesetzt als erwartet. Wie der Konzern am Mittwoch in Jena mitteilte, ist der Betriebsgewinn um fast 60 Prozent auf knapp 48 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz habe rund 540 Millionen Euro betragen. Vor allem in Asien und Nordamerika konnten Umsatzzuwächse verbucht werden.
Auch für das laufende Jahr zeigt sich Konzernchef Michael Mertin optimistisch. Mertin sagte, das Jahr sei gut angelaufen. Je nach Konjunktur der Halbleiterbranche, für die Jenoptik zuliefert, werde mit einem Gewinn zwischen 40 und 50 Millionen Euro gerechnet.
Im Jahr 2011 feierte der Konzern sein 20-jähriges Jubiläum. Jenoptik war 1991 aus Teilen des ehemaligen DDR-Kombinates Carl Zeiss Jena als Thüringer Landesunternehmen gegründet worden. Als Firmenchef wurde der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth geholt. Unter seiner Leitung wurde das Unternehmen umstrukturiert und profitabel gemacht. 17.000 Menschen wurden entlassen, ganze Fabriken abgerissen, neue Firmen hinzugekauft. 1998 brachte Späth Jenoptik an die Börse. Heute gilt der Konzern mit 3.000 Mitarbeitern als eines der größten eigenständigen Technologieunternehmen in Ostdeutschland.

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