Zwangsversteigerung : Rudolstadt-Center geht an die Kreissparkasse
Das Einkaufszentrum "Rudolstadt-Center" bleibt in regionalen Händen. Bei der Zwangsversteigerung erhielt eine Immobiliengesellschaft der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt am Mittwoch den Zuschlag. Das Gebot lag bei 2,55 Millionen Euro. Nach Angaben des Amtsgerichts Rudolstadt hatte es drei Interessenten gegeben. Das Mindestgebot habe bei 2,5 Millionen Euro gelegen.
Das Rudolstadt-Center wurde 1995 eingeweiht und sollte ursprünglich am Rande des Boulevards die Innenstadt beleben. Der Gebäudekomplex umfasst 19 Gewerbeeinheiten. Diese sind derzeit aber nur zu einem geringen Teil an Geschäfte oder Unternehmen vermietet. Vor allem in den oberen Etagen stehen die meisten Räume leer. Im Jahr 2000 wurde das Center unter Zwangsverwaltung gestellt. Nun ließ es der Gläubiger, die Landesbank Hessen-Thüringen, versteigern. Der Käufer will jetzt zunächst ein Konzept erarbeiten, wie mehr Ladenfläche vermietet werden kann und damit auch wieder mehr Kunden in die Passage gelockt werden.
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