Ost-Thüringen

Verkehr : Rudolstadt fordert schnellen Anschluss an Autobahn

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt haben am Donnerstag Unternehmer und Politiker für eine schnelle Anbindung der Region an die Thüringer-Wald-Autobahn demonstriert. An einem Aktionstag an der Baustelle für die neue Bundesstraße B90n bei Sundremda beteiligten sich unter anderem Vertreter des Arzneimittelkonzerns Chauvin, der Papierfabrik Schwarza, des Stahlwerks Unterwellenborn und anderer Metallbaubetriebe. Auch Thüringens Verkehrsminister Christian Carius nahm teil.

Die Region wartet mittlerweile seit zehn Jahren auf eine schnellere Anbindung an die A71. Derzeit benötigen Fahrzeuge mindestens 45 Minuten bis zur 25 Kilometer Luftlinie entfernten Autobahn. Thüringen ist bereits in Vorleistung gegangen und baut einen neun Kilometer langen Abschnitt der Landesstraße L1048 aus. Das Bundesverkehrministerium hingegen hat den Bau der in seiner Verantwortung liegenden 14 Kilometer langen Trasse zwischen Nahwinden und Traßdorf immer wieder verschoben. Eigentlich sollte die Straße längst fertig sein.

Karte Autobahnzubringer Rudolstadt zur A71

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2012, 21:25 Uhr

3. Paul Johannes:
Nochmal zur Klarstellung. Es geht hier nicht mehr um die Schaffung neuer Arbeitsplätze.Es ist 5 nach 12...im Kreis SLF geht es um den Erhalt der noch vorhanden Arbeitsplätzen inklusive dem Erhalt der Arbeitnehmerschaft im Landkreis.Die Überalterung und Abwanderung schafft jetzt schon große Probleme.Der Kreis SLF ist der einzigeste Landkreis Thüringens, in welchen Einwohner fast 1 Stunde bis zur A9,A4 oder A71 fahren müssen, wenn sie direkt aus dem Städtedreieck kommen.Das man in Thüringen eine ganze Region mit fast 200 000 Einwohner so lange, und so krass vom Verkehr abkoppelt, der heutzutage mehr als wichtig ist, ist eigentlich ein Skandal.Und die dortigen Bundestagsabgeordneten haben bis heute auch rein gar nichts bewegt !
13.10.2012
12:22 Uhr
2. Ralf Sattler:
Sehr geehrter Herr Pelocke! Es geht ja nicht um die Leute an sich und um die PKW. Der Fernverkehr hat sich fast komplett auf die Straße verlagert. Das ist (leider) in Deutschland nun auch kaum wieder rückgängig zu machen. Und Die Gegend um Saalfeld u. Rudolstadt bliebe so von einer schnellen Anbindung abgekoppelt. Ein wichtiger Grund für oder gegen Industrieansiedlung und Schaffung von Arbeitsplätzen! Das ganze hat also einzigst und allein wirtschaftliche Gründe und dient zudem schon auch der Entlastung einiger Gemeinden und besonders auch von Stadtilm.
12.10.2012
10:24 Uhr
1. Enrico Pelocke:
Schlimm, daß immer wieder die Leute auf die Autobahn fixiert sind. Rudolstadt liegt an der leistungsfähigen Saalebahn, zweigleisig und elektrifiziert. Diese sollen sie nutzen. Hoffentlich wird der Straßenbau so lange verzögert, bis alle Leute verstanden haben, daß die Nutzung der richtigen Bahn besser ist.
12.10.2012
00:16 Uhr

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