Straßenverkehr : Mehrere Verletzte bei Unfallserie auf der A9
Bei einer Serie von Verkehrsunfällen auf der Autobahn 9 südlich des Hermsdorfer Kreuzes sind am Donnerstag insgesamt 15 Menschen verletzt worden. An den vier Unfällen, die sich in einem Zeitraum von knapp zwei Stunden in der Mittagszeit ereigneten, waren insgesamt 17 Fahrzeuge beteiligt. Auslöser der Serie waren heftige Schneefälle, glatte Fahrbahnen und schlechte Sicht sowie entsprechend unangepasste Fahrweise. Wegen der Unfälle und der Aufräumarbeiten musste die Autobahn zeitweise voll gesperrt werden.
Unachtsamkeit im Baustellenbereich
Nach Angaben der Thüringer Autobahnpolizeiinspektion ereignete sich der erste Unfall kurz vor zwölf Uhr zwischen den Anschlussstellen Dittersdorf und Triptis in Fahrtrichtung Berlin. Hier fuhren insgesamt fünf Pkw in einem Baustellenbereich ineinander. Ursache war den Angaben zufolge Unachtsamkeit bei stockendem Verkehr. Verletzt wurde hier niemand. Wegen der Bergungsarbeiten musste die Autobahn jedoch zeitweise gesperrt werden, es entstand ein Stau von bis zu zehn Kilometern Länge.
Zwischen Schleiz und Lobenstein überschlug sich etwa anderthalb Stunden nach dem ersten Unfall ein Pkw und blieb auf dem Standstreifen auf dem Dach liegen. Auch hier wurde niemand verletzt. Wenige Minuten später landete im selben Abschnitt, jedoch in der Gegenrichtung, ein Pkw im Straßengraben. Ursache war laut Polizei unangepasste Geschwindigkeit. Bei dem Unfall wurde ein Kind leicht verletzt.
Massenkarambolage von zehn Fahrzeugen
An der Unfallstelle krachte es kurz darauf wieder, als Lkw auf die mittlere Fahrspur auswichen. Nachfolgende Pkw kamen nicht rechtzeitig zum Stehen oder beim Bremsen und Ausweichen ins Schleudern. Es gab mehrere Kollisionen, an denen insgesamt sechs Pkw, zwei Kleintransporter und zwei Lkw beteiligt waren. Insgesamt 14 Personen wurden leicht verletzt. Sie erlitten laut Polizei Schleudertraumata oder Schnittverletzungen oder Prellungen. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn in Richtung Norden für zwei Stunden voll gesperrt. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge.
1 Kommentar
Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen.
Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.



