Ost-Thüringen

Verpuffung bei Semesterparty : 13 Studenten in Jena verletzt

Bei einer Studentenfeier in Jena sind 13 Menschen verletzt worden. Drei von ihnen erlitten schwere Verbrennungen am Oberkörper und im Gesicht. Sie mussten in Spezialkliniken nach Halle und Leipzig geflogen werden. Zehn Studenten wurden ambulant behandelt.

Nach Angaben der Polizei wollten am Mittwochabend Pharmaziestudenten zum Semesterabschluss traditionsgemäß ihre Laborantenkittel in einer Feuertonne verbrennen. Um das Feuer zu beschleunigen, gossen sie Ethanol auf die Kittel. Beim Anzünden habe es dann eine Verpuffung gegeben.

Zeugen berichteten, dass das Feuer auf eine Ethanol-Flasche übergriff, die ein Student in der Hand hielt. Der 21-Jährige habe die Flasche dann reflexartig in die umstehende Menge geworfen. Umstehende Kommilitonen im Alter zwischen 21 und 25 Jahren wurden getroffen und durch die Flammen verletzt.

Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2012, 20:18 Uhr

13. Thomas Luderer:
Entschuldigung an alle die meinen Beitrag unpassend fanden. Ich hab das ganze abends gegen 23 Uhr erfahren. Von meiner Freundin die Jena in einem jüngeren Semester zufälligerweise das gleiche studiert. Daher ist mir auch bekannt was hier fachlich Studiert wird. Ich ärger mich zu tiefst das das passiert ist, denn meine Freundin hätte daneben stehen können. Alles gute für die betroffenen!
20.07.2012
10:09 Uhr
12. L.Gleichmann:
@ Thomas Luderer: Die gehören nicht mal ins 1.Semester zurück, sowas gehört von der Uni geschasst und in die Förderschule gebracht. Frau Wagner kann man nur zustimmen.@ Gitte: In Gemüseläden sind nur amtlich zugelassne Sorten Pilze zum Handel erlaubt. Sie sollten sich mit Lebensmittelverordnungen befassen, Ihre Bildungslücken schliessen. Mitleid ist nur begrenzt angebracht, es ist vor allem selbst gemachter Ärger mit schlimmen Folgen. Vor allem ein Gedrücke auf die Tränendrüsen ist hier völlig unangebracht. Es haben ca 100 sogenannte Fachleute dabei gestanden, keiner hat den Versuch gemacht den Ethanolunfug zu unterbinden. Solche Absolventen kann man nicht auf Patienten loslassen.
20.07.2012
08:14 Uhr
11. sorglos:
Natürlich ist den jungen Leuten gute Besserung zu wünschen und es ist zu hoffen, dass sie bald wieder auf den Beinen sind, an Leib und Seele genesen. Das, was hier passiert ist, darf angehenden Apothekern aber nicht passieren. In Apotheken müssen Sicherheitsdatenblätter abgegeben werden, jede Gefahrstoffabgabe muß dokumentiert werden, QMS Zertifizierung und all die Gängeleien sind Alltag und in Jena werden mit Alkohol lebensgefährliche Situationen produziert. Mit dem Examen sollten Pharmazeuten Verantwortung übernehmen können - für sich und andere. Sind Patienten hier noch sicher? Sind die jungen Leute vor sich selbst sicher?
19.07.2012
23:42 Uhr
10. gitte:
Es ist schlimm, was geschehen ist. Ich wünsche den jungen Menschen beste Genesung. Kommentare anderer Art, auch noch von einer Apothekerin, sind überheblich, abwertend und stehen keinem zu. Hoffentlich verwechselt keine Gemüseverkäuferin bei ihr die Pfifferlinge mit anderen Pilzen...
19.07.2012
16:55 Uhr
9. A.K.:
Sehr geehrter Peter E., vielen Dank für Ihren Kommentar. Genau das waren meine ersten Gedanken, als ich den Beitrag von Frau Wagner las. Sprüche klopfen kann jeder, wenn er sich nicht selbst in einer bestimmten Situation befindet. Ich bin tief betroffen von dem was geschehen ist und wünsche allen Verletzten gute Genesung.
19.07.2012
13:34 Uhr
8. Apotheker Peter E.:
Liebe Frau Kollegin Wagner, lieber Herr Luderer, ich finde Ihre Kommentare absolut unqualifiziert und vollkommen deplatziert. Es handelt sich hier um einen tragischen Unfall! Natürlich hätte das nicht sein müssen. Aber fühlen Sie sich denn besser, nachdem Sie Ihr "besseres Wissen" auf Kosten von verunglückten Menschen ins Internet posten? Was glauben Sie mit solchen Beiträgen zu erreichen? Kommentare dieser Art sind deutlich unnötiger als das Unglück an sich! Derselbe Unfall kann übrigens jedem Menschen alleine beim sommerlichen Grillen passieren, ganz egal welcher persönlichen Qualifikation oder Vernunft. Ich wünsche diesen jungen Leuten gute Besserung und hoffe zutiefst, dass sie Glück im Unglück haben! Frau Wagner: Bitte erinnern Sie sich an Ihre Studentenzeit zurück und stellen Sie sich ernsthaft die Frage, ob Ihr Kommentar an dieser Stelle nötig war. Gehen Sie mit den Kunden in Ihrer Apotheke auch so missionarisch und kaltherzig um?
19.07.2012
13:08 Uhr
7. Martin R.:
Es ist im nachhinein immer leicht zu sagen, dass hätte nicht passieren dürfen. Doch das bringt hier keinem etwas. Ich bitte euch hiermit: behaltet eure zynischen und bösartigen Kommentare für euch! Und überlegt euch mal, dass ihr daneben standet, mit ansehen musstet wie eure Freunde brennen! Wie ihr am Telefon erfahrt, dass euer Kind im Krankenhaus liegt! Und dann lesen müsst, dass ihr selber schuld seid, dass ihr dumm seid, dass ihr es verdient habt?! Unfälle passieren, auch wenn es vll fahrlässig war, dumm war, ist das wichtig? An dieser Stelle möchte ich Allen gute Besserung wünschen! Möchte euch sagen, dass wir jetzt alle zusammenhalten müssen. Wir denken zusammen an unsere Kommilitonen und hoffen, dass sie die Sache möglichst ohne schwere Folgen überstehen! Gute Besserung. Vielen Dank an alle die geholfen haben, richtig reagiert haben und vll schlimmeres vermieden haben.(Es war so schon schlimm genug)! Danke auch an das gesamte Einsatzteam. WIR sind in Gedanken bei euch!
19.07.2012
12:49 Uhr
6. Daniel Frischmann:
Mit Messer und Gabel zu essen, lernt man für gewöhnlich so zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr. Jetzt sind wir alle einmal schön ruhig - und überlegen uns, wer sich von uns innerhalb der letzten 10 Jahre noch nicht in den Daumen geschnitten hat. Ein Unfall bleibt ein Unfall - bei aller Kompetenz.
19.07.2012
12:43 Uhr
5. Juliane Pürstinger:
Ich bin entsetzt, wie unmenschlich und verallgemeinernd an dieser Stelle mutig, weil anonym, kommentiert wird! Beleidigungen sind an dieser Stelle nicht angebracht! Gehen Sie bitte daher alle in sich - Klugscheißerei im nachhinein hilft keinem und beleidigt die Unfallopfer! Denen wünsche ich an dieser Stelle eine baldige Genesung - körperlich wie seelisch!
19.07.2012
12:35 Uhr
4. Georg K.:
Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber wer sich bei solch einem schlimmen Unfall zuerst Gedanken darüber macht, ob jemand die Kompetenz besitzt Arzneimittel abzugeben und nicht die schlimmen Folgen für die Opfer bedauert, der sollte villeicht auch überlegen, ob er/sie mit einem Heilberuf die richtige Wahl getroffen hat. So etwas ist schlimm genug...
19.07.2012
11:33 Uhr

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