Papstbesuch

Ein Jahr nach dem Papstbesuch in Thüringen : Papst-Fahnen sind jetzt Einkaufsbeutel

Warum alte Fahnen einlagern, wenn man aus ihnen noch Nützliches fertigen kann? Das dachte sich das Erfurter Bistum und ließ aus den Fahnen vom Papstbesuch vor einem Jahr Beutel und Buchumschläge schneidern.

Das Bistum Erfurt hat aus den beim Papstbesuch verwendeten Fahnen modische Accessoires herstellen lassen. Wie ein Sprecher des Bistums sagte, schneiderten Mitarbeiter des Christophoruswerkes aus insgesamt neun hellblauen Fahnen Laptoptaschen, Beutel, Buchumschläge und Federmappen. Die "Modelinie" trägt den lateinischen Namen "Papa hic fuit" - zu Deutsch: Der Papst war hier.

Die Idee zu dem Projekt hatte Dombaumeister Andreas Gold, als die rund 150 Quadratmeter Stoff nach dem Besuch des katholischen Kirchenoberhauptes im September 2011 eingelagert werden sollten. Zusammen mit Jürgen Albers vom Christophoruswerk entwickelte er sie weiter. Die Accessoires sind durchweg in Hellblau gehalten, die Motive der Fahnen sind teilweise noch deutlich zu erkennen. Sie zeigen Ähren, Regenbogen, Hände oder eine Heilige. Die mehr als 350 Accessoires können auf der Bistumswallfahrt in Erfurt am 16. September erworben werden. Der Erlös der Aktion soll für einen guten Zweck gespendet werden.

Buchumschläge aus der Mode-Kollektion "Papa hic fuit" ("Der Papst war hier") des Bistums Erfurt liegen am Freitag (14.09.12) auf einem Tisch in Erfurt.
6.000 Euro Erlös soll die Aktion bringen. Erhältlich sind nicht nur Buchumschläge.

Zuletzt aktualisiert: 14. September 2012, 16:07 Uhr

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