Papstbesuch

Ohne Mobilität keine Glaubensvermittlung

Neben dem Kirchenbauprogramm leistete das Bonifatiuswerk auch ganz praktische Hilfe. Zwischen den Gemeinden auf dem Land lagen oft große Entfernungen; die seelsorgerische Betreuung hing letztlich von der Mobilität des Pfarrers ab. Die sogenannte "Verkehrshilfe" des Bonifatiuswerkes half anfangs mit Mopeds und Fahrrädern, später auch mit PKW und Kleinbussen.

Auch Sabine Götze möchte ihren 444er nicht mehr hergeben, da er ihr immer ein zuverlässiger Freund war.
Die seelsorgerische Betreuung in den katholischen Gemeinden hing von der Mobilität des Pfarrers ab.

Allein im Zeitraum zwischen 1961 und 1963 wurden über das Hilfswerk 431 Autos und fünf Mopeds in die DDR geliefert: seit 1961 wurde all das über die sogenannte GENEX Geschenkdienst GmbH abgewickelt. Aus deren Katalog mit dem Titel „Geschenke in die DDR“ konnten Bundesbürger Waren aussuchen und mit DM bezahlen; diese wurden dann an Angehörige und Freunde in der DDR geliefert. So konnte ein Auto beispielsweise schon innerhalb von sechs Wochen ausgeliefert werden, während der normale DDR-Bürger auf seinen Trabi bis zu 16 Jahre warten musste.

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