Thüringen

Autobahn 9 : Megastau ins Wochenende

Die Autobahn 9 ist in der Nacht zu Sonnabend stundenlang komplett dicht gewesen. Nach Angaben der Autobahnpolizei Hermsdorf staute sich zwischen Lederhose und Rudolphstein der Verkehr zeitweise auf 30 Kilometer. Grund waren Neuschnee, Glätte und querstehende Lkw.

Hunderte Autofahrer mussten die Nacht im Schneetreiben auf der Autobahn verbringen. Bei Temperaturen um Minus fünf Grad versorgten Feuerwehr und das Technisches Hilfswerk die Festsitzenden mit heißen Getränken und Decken. Auch mit Sprit wurde den festsitzenden Autofahrern geholfen. Teilweise mussten Einsatzkräfte glatte Steigungen mit der Hand streuen, weil die Streufahrzeuge nicht durch den Stau passten. Nach Polizeiangaben löste sich der Stau erst gegen 4:30 Uhr wieder auf. Grund für die Verzögerungen waren auch eingeschlafene Lkw-Fahrer.

Zuletzt aktualisiert: 09. Februar 2013, 12:30 Uhr

7. Stefan:
Es ist etwas über 2 Jahre her, als Ende 2010 die A9 schon mal zwischen Hof und dem Hermsdorfer Kreuz dicht war. Vor knapp vier Wochen war's die A4 nach Frankfurt/Main. Ich frage mich, ob man daraus nicht lernen kann oder will. Das würde nicht passieren, wenn die Herren und Damen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene und/oder beteiligten Privatuunternehmen ihren Aufgaben nachkommen würde statt sich so gut es geht die Taschen zu füllen.
10.02.2013
19:53 Uhr
6. Observer:
Das Problem von mangehafter Schneeräumung und glättevorbeugender Salzstreuung scheint in Thüringen nicht nur auf Autobahen zu bestehen. Als Einwohner der Landeshauptstadt Erfurt kennt man diese Situation nur allzu gut. Am Besten war dazu eine Ankündigung im letztjährigen Amtsblatt, wo doch tatsächlich so ein verbeamteter Rathausganztagsschläfer folgenden Satz zum Besten gab: "Wie jedes Jahr kommt der Winter für die Erfurter Bürger überraschend..." Peinlicher geht es wahrlich nicht mehr. Darauf eine weitere Thüringer Bratwurst und Helau!!
10.02.2013
17:44 Uhr
5. Andrae:
Ist schon erstaunlich wie es im Winter schneien kann und die Strassen glattsein können.Der Profit steht über dem Menschen,wen interessieren ein Paar geschrottete Autos oder verletzte Menschen Hautsache Salz gespart und keine Zuschläge zahlen müssen.Das Drama ist auch jedes Jahr auf der A 38.Ich kann Paul Johannes nur zustimmen.
10.02.2013
09:56 Uhr
4. Cloud:
Das Problem der rutschenden und Unfall verursachender Pkw und LKW ist leider nicht erst seit der Privatisierung so! Das Problem ist schon seit mehr als 10 Jahren bekannt, es verging und vergeht kein Tag wo im Radio nicht eine Unfall Meldung zwischen Triptis und Schleiz kommt. Woran es liegt das dort so viele Unfälle passieren? Momentan wird sehr deutlich, Geschwindigkeitsbeschränkung wen interessier das schon, Abstand halten oder Überholverbote wen ineressierts? Mit bissel Rücksicht und vorausschauend fahren und viele Unfälle wären vermietbar!
09.02.2013
21:14 Uhr
3. Spötter:
Thüringen, das Land der Dichter und Rutscher.
09.02.2013
16:28 Uhr
2. Paul Johannes:
Ich fahre täglich auf der A9 von Bayern nach Thüringen zwischen den Anschluß stellen Hof/West und Schleiz/Thüringen.Und ich muß sagen das in der Mehrzahl der Fälle der bayerische Abschnitt weitaus besser gepflegt und geräumt ist als der im südlichen Thüringen .Grund dafür ist wohl meines Erachtens, das der thüringische Abschnitt 2012 für 20 Jahre an den privaten Betreiber VIA GATEWAY übertragen wurden, bei dem scheinbar die Rendite mehr zählt als die Sicherheit. VIA GATEWAY betreut den Abschnitt der A9 zwischen Landesgranze Thüringen bis kurz vor das Hermsdorfer Kreuz, auf dem nachweisleiich in letzter Zeit die meisten Glätteunfälle und Staus passierten.Erst am Donnerstag Nachmittag nach einem Schneeschauer..Megastau und Autobahn dicht...und gestern schon wieder.In Bayern gings zur gleichen Zeit wesentlich besser un flüssiger voran.Privatisierungen in wichtigen Bereichen der öfftl. Lebens und der Versorgung sollten noch einmal überdacht werden!
09.02.2013
13:35 Uhr
1. Autofahrer:
Es ist immer wieder das gleiche. Der Thüringer Räumdienst kommt nicht aus der Koje. Er ist immer wieder überrascht, wenn das Satelittenradar Schnee ankündigt. Im Rest der Republik kennt man die Probleme nicht.
09.02.2013
12:54 Uhr

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