Süd-Thüringen

Großbreitenbach : Beier wird Nachfolger von Enders

Hans Jürgen Beier ist zum neuen Bürgermeister der Kleinstadt Großbreitenbach im südlichen Ilmkreis gewählt worden. Der Beigeordnete der Stadt, der bereits seit 1. Juli vorläufig das Amt geführt hatte, erreichte im ersten Wahlgang mit 52,6 Prozent die absolute Mehrheit der Stimmen. Damit ist keine Stichwahl nötig.

Vorgängerin Enders wurde Landrätin

Die Wahl war notwendig geworden, weil die bisherige Amtsinhaberin Petra Enders seit Juli Landrätin des Ilmkreises ist. Enders hatte seit 1999 dem Rathaus des Städtchens im Thüringer Wald vorgestanden und außerdem als Abgeordnete der Linken-Fraktion im Landtag gesessen.

Beier setzte sich gegen drei weitere Kandidaten durch: den parteilosen Chef der CDU-Fraktion im Stadtrat, Nico Röser, sowie die unabhängigen Kandidaten Gerhard Haucke und Patrick Löchner. Vor der Wahl hatte er betont, den Kurs seiner Vorgängerin fortsetzen zu wollen, vor allem bei der in Großbreitenbach üblichen großen Bürgerbeteiligung bei kommunalen Entscheidungen und bei der Stärkung der örtlichen Feuerwehr, die auch als Tunnelfeuerwehr für die ICE-Trasse im Thüringer Wald benötigt wird. Auch den Kampf der Stadt gegen die geplante Starkstromtrasse durch den Thüringer Wald will er fortsetzen sowie an einer dezentralen Energieversorgung in Großbreitenbach weiterarbeiten. Überlegt wird hier beispielsweise, auf einer Brachfläche am Ortsrand einen Solarpark zu errichten. Auch ein Biomasse-Heizkraftwerk ist in der Diskussion.

Rund 2.300 Wahlberechtigte

Der Bürgermeister von Großbreitenbach arbeitet ehrenamtlich. Zur Wahl waren rund 2.300 Einwohner der Kleinstadt aufgerufen. Von ihnen beteiligten sich mehr als 56 Prozent an der Wahl.

Zuletzt aktualisiert: 16. September 2012, 14:03 Uhr

1. Herbstwind:
Leute die Landrätin vom Ilm-Kreis könnte mir gefallen. Aus welcher Zeit könnte wohl die Fotoaufnahme sein ? Ob da der neue gewählte Bürgermeister mit halten kann ? Die Partei "DIE LINKE" hat eben das richtige Pferd ins Rennen geschickt, um im Ilm-Kreis die Wahl zu gewinnen. Das schlimme ist, man kann als einzelner Bürger nichts ändern. Was wird wohl unsere Thüringer- Landesmutter " CDU" dazu sagen? Egal wen man wählt , als Bürger kommt man immer von Regen in die Traufe. Eigentlich sollte man die Politiker einfach ignorieren und gar nicht mehr die Wahllokale besuchen. Aber da durch wird sich wahrscheinlich auch nichts ändern.
17.09.2012
11:32 Uhr

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