Süd-Thüringen

Masserberg : Rennsteig Kur- und Touristik GmbH ist pleite

Der Betreiber sämtlicher Kureinrichtungen in Masserberg hat beim Amtsgericht Meiningen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Meiningen bestätigte am Freitag den Eingang des Antrags.

200 Mitarbeiter betroffen - Betrieb soll weiterlaufen

Volhard Klinik Masserberg
Volhard Klinik in Masserberg

Masserbergs Bürgermeister Friedel Hablitzel sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, die Rennsteig Kur- und Touristik GmbH (RKT) habe keine andere Wahl gehabt.

Die Belegschaft war bereits am Donnerstagabend durch die Geschäftsleitung informiert worden. Die RKT hatte beim Land noch finanzielle Hilfen beantragt, diese waren aber am Mittwoch abgelehnt worden. Von der Insolvenz sind rund 200 Mitarbeiter betroffen. Die Januar-Löhne sollen bereits als Insolvenzgeld ausgezahlt werden. Der Betrieb soll aber weiterlaufen. Hablitzel sagte am Freitag bei MDR INFO, da brauche sich keiner Gedanken zu machen. Es sei auch garantiert, dass die Gehälter bei RKT gezahlt werden könnten.

Stadt hofft auf Zukunft des Kurbetriebs

Die Stadt Masserberg hofft trotz des Insolvenzantrags auf eine Zukunft des Kurwesens. Hablitzel sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, nach dem Insolvenzverfahren könnten die Kureinrichtungen wirtschaftlicher dastehen als jetzt. Zunächst stünden der Stadt aber schwere Zeiten bevor, so Hablitzel. Denn die Gemeinde sei mit einer Bürgschaft über sechs Millionen Euro auch direkt von der Pleite betroffen. Bei MDR INFO fügte Hablitzel hinzu, die Gemeinde sei von Haus aus "schon sehr klamm". Das werde ein Problem, was Masserberg aus eigener Kraft nicht lösen könne. Dennoch blicke er "eigentlich sehr positiv" in die Zukunft. Vielleicht werde die Bettenzahl künftig nicht so groß sein wie heute. In der Vergangenheit habe es in der Gemeinde Masserberg "300.000 Übernachtungen" gegeben.

Erst Ende Januar war bekannt geworden, dass die Lenz-Klinik geschlossen werden soll. Nach MDR-Informationen soll das Haus nun bis Ende März in die Volhard-Klinik integriert werden. Bis dahin läuft der Betrieb in der Einrichtung normal weiter. Auch das von der RKT betriebene Rennsteighotel in Masserberg ist weiter geöffnet. Nach Angaben der Geschäftsleitung ist das Haus überdurchschnittlich gut ausgelastet.

Zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2012, 21:37 Uhr

9. ist doch so :
selber schuld, masserrberg war in der letzten zeit auch sehr unfeudlich und wehr will da dann urlaub machen noch oder als kranker sein grade auch in der gemeide im dorf den letzten jahren immer mehr unfreudlichkeit.
12.02.2012
11:41 Uhr
8. Edin:
Redet nicht so viel sondern wehrt euch endlich mal !!!!
11.02.2012
18:06 Uhr
7. ole:
Griechenland lässt grüssen!Wie im Großen so im Kleinen.Schulentangenete Berlin,Erfurt, Masserberg und alle machen weiter so,denn mit dem Geld anderer Leute Läßt sich gut Schulden machen!!!!
11.02.2012
07:34 Uhr
6. Rentner:
Leute, so wie das Wirtschatswunder und blühende Landschaften in Masserberg abläuft, so bescheiden ist das wahrscheinlich überall in Thüringen. Vor circa 14 Tagen hat in Masserberg die Lenz-Augenklinik die Türen geschlossen und das Rennsteighotel und jetzt geht der ganze Ort in die Insolvenz. Wahrscheinlich betrifft das ganze Region. Laut MDR sind 200 Mitarbeiter betroffen. Was ist bitte mit den Handwerksbetrieben die dort ständig vor Ort sind? Was ist mit Einwohnern und Gewerbetreibenden die dort im Ort wohnen ? Leute, in Oberhof werden 8 Millionen erneut in die Therme vom Land reingeschleudert, wobei diese auch bisweilen keinen Gewinn erbrachte und schon vorab als nächstes Insolvenzpoblem gehandelt wird. Im Bezug über die anderen Einrichtungen möchte ich garnicht sprechen, wie Sportstätten.
10.02.2012
16:22 Uhr
5. Hans Meiser:
Solche demokratischen Grundrechte, wie sie in der Schweiz bestehen, würden solche eklatanten wirtschaftlichen Fehlentscheidungen durch Politiker meines Erachtens stark minimieren. Und die Anzahl der Berufspolitker könnte dann auch stark minimiert werden. Dann bräuchten wir auch nicht mehr diese ganzen unnützen Länderparlamente, inklusive der Ministerien. Ein Bundesland Mitteldeutschland (Sachsen-Thüringen-Sachsen-Anhalt) würde dann vollkmmen ausreichen. Und demokratischer ginge es obendrein zu. Aber, was sollen dann die Politikdarsteller machen?
10.02.2012
15:11 Uhr
4. Winfried Weikert:
Es ist für mich ein Witz, wenn Herr Machnig Geld für 2 Stadien ausgeben will. Im Stile der Sozis wird auf Pump Geld ausgegeben. Herr Machnig Sie sollten doch dazu einmal die Bürger in Thüringen befragen. Das wäre wahre Demokratie.
10.02.2012
13:55 Uhr
3. Hans Meiser:
Die ewig gleiche Geschichte. Ahnungslose und beratungsresistente Politikdarsteller a la Vogel, Althaus, Lieberknecht, Dewes usw. finanzieren auf Pump und Steuerzahlerkosten die unsinnigsten und perspektivlosesten Projekte, um vor den nächsten Wahlen jeweils als Superkönner dazustehen. Und der thüringer Wählerdepp tut ihnen ja auch den Gefallen. Das aktuelle Geldgrab wird derzeit in Erfurt und Jena mit geschönten Prognosen zu den Stadionneubauten geplant. Darauf eine Diätenerhöhung!
10.02.2012
12:34 Uhr
2. Steuerzahler:
Das Land Thüringen baut Spaßbäder und Kureinrichtungen wie am Fließband. Die Fördergelder, die dazu verwendet werden aus der Steuerkasse, werden wie immer aus dem Fenster geworfen. Was haben wir da in der Landesregierung Thüringen für schlaue Leute sitzen ? Das Land Thüringen hat den höchsten Schuldenberg in Deutschland und in Fragen der Wirtschaftlichkeit und politischen Sachkenntnis, fehlt es in allen Etaggen. Die Hauptsache für die Schuldigen, eine Fließband Diätenerhöhung und eine kräftige Pension (Rente) bis zum letzten Atemzug, auf Kosten der Steuerzahler. (Kinder-und Rentnerarmut und die in Suizid getrieben werden). Danke liebe Landesregierung von Thüringen ! ! ! ! ! !
10.02.2012
09:17 Uhr
1. Observer:
Masserberg ist überall. Substanzlose Schönrechnereien von Projekten, egal ob Städte oder Gemeinden. Und wer wird dafür zur Verantwortung gezogen? Natürlich niemand, aber als Belohnung mit vollen Bezügen in den nächsten weichen Sessel fallen. In Erfurt fehlen 250.000 Euro Sanierung der Rathausbrücke, aber dafür werden mehr als 20 Millionen Euro für eine Multifunktionsarena verblasen. Und in Jena genau das Gleiche, gefördert vom Herrn Wirtschaftsminister, der sich das Geld dann vom Länderfinanzausgleich holt, anstatt den Thüringer Landeshaushalt zu sanieren. Wirtschaften war nioch die Stärke der Sozis, weder in der DDR noch in der Bundesrepublik Deutschland. Das Schlimme ist nur, die anderen können es auch nicht besser.....
09.02.2012
23:23 Uhr

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