Nachrichten Süd-Thüringen um 22:30 Uhr


Suhl: Neuer Leiter für Stasiunterlagenbehörde gesucht

Für die Stasiunterlagenbehörde in Suhl wird ein neuer Leiter gesucht. Nach Informationen von MDR THÜRINGEN will die langjährige Chefin Monika Aschenbach ihren Führungsposten abgegeben und in die zweite Reihe treten. Sie leitet die Behörde derzeit kommissarisch. Künftig will sie nur noch als Sachbearbeiterin arbeiten. Zu den Gründen machte die Zentrale in Berlin mit Verweis auf den Datenschutz keine Angaben. Nach MDR-Informationen soll es Differenzen zwischen Aschenbach und der Behördenleitung in der Hauptstadt geben. Die drei Thüringer Außenstellen der Stasiunterlagenbehörde sollen zusammengefasst und die Akten an einem Standort archiviert werden. Suhl hatte sich zuletzt dafür ins Gespräch gebracht. Monika Aschenbach befindet sich im Urlaub und war bislang für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Nach monatelangem politischem Tauziehen war Roland Jahn am 9. Juni vom Bundestag erneut zum Bundesbeauftragten für Stasi-Akten gewählt worden.


Schleusingen: Kleinwagen völlig ausgebrannt

Zwischen Schleusingen und Gerhardtsgereuth im Kreis Hildburghausen ist am Freitag ein Kleinwagen komplett ausgebrannt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Die junge Fahrerin hatte bemerkt, dass Flammen aus dem Motorraum schlugen und brachte sich in Sicherheit. Die Feuerweehr konnte den Brand schnell löschen. Als Feuerursache wird ein technischer Defekt vermutet.


Meiningen: 24-Stunden-Schwimmen mit Weltmeister

Das Freibad Rohrer Stirn ist an diesem Wochenende erneut Treffpunkt der Dauerschwimmer. Nach Angaben der Stadtwerke Meiningen startet an diesem Samstag die 19. Auflage des 24-Stunden-Schwimmens um 14 Uhr. Einlass ist bereits um 12 Uhr. Mitmachen kann jeder. Ziel ist es, dass alle Teilnehmer insgesamt so viele Meter in beliebigen Schwimmarten wie möglich zurücklegen. Die Veranstaltung zählt mit mehreren hundert Teilnehmern zu den größten ihrer Art in Deutschland. Auch Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat sein Kommen zugesagt. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 300 Teams, Familien und Einzelschwimmer insgesamt rund 3,3 Millionen Meter zurückgelegt.


Suhl: IHK enttäuscht über "Brexit"-Ausgang

Die IHK Suhl hat das "Brexit"-Votum in Großbritannien als traurigen Tag für die EU und auch Thüringen bezeichnet. Die wirtschaftlichen Folgen für die Region durch den Brexit seien schwer abschätzbar. Nun müssten die Wirtschaftsabkommen schnell und erfolgreich verhandelt werden, hieß es. Der IHK zufolge ist damit zu rechnen, dass nach dem Votum bereits getroffene Investitionsentscheidungen von Unternehmen mit engen thüringisch-britischen Handelsbeziehungen nun nochmals auf den Prüfstand gestellt werden könnten.


Schmalkalden: Baustart für neue Senioren-Wohnanlage

Im Stadtzentrum Schmalkaldens hat am Freitag offiziell der Bau einer neuen Seniorenwohnanlage begonnen. Auf dem Gelände einer früheren Gaststätte entstehen bis Herbst 2017 Wohnungen für zwei Seniorengemeinschaften mit jeweils zwölf Bewohnern. Sie sind vor allem für Menschen mit einer Demenzerkrankung im Anfangsstadium gedacht. Daneben werden 15 barrierefreie Wohnungen gebaut. Die AWO Thüringen investiert in das Projekt 4,5 Millionen Euro.


Neuhaus-Schierschnitz: Innovationspreis für Kumatec

Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland geht in diesem Jahr in den Kreis Sonneberg. Die Kumatec Sondermaschinenbau & Kunststoffverarbeitung GmbH Neuhaus-Schierschnitz erhielt am Donnerstagabend den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis. Die Firma habe ein marktfähiges neuartiges Gerät zur Herstellung von Wasserstoff entwickelt, teilten die Ausrichter mit. Wasserstoff werde beim Umbau der Energieversorgung als Speichermedium eine zentrale Rolle spielen. Die bisherige Herstellung sei aber sehr teuer und bringe nicht genug Druck. Das neue Gerät aus Sonneberg sei deutlich effizienter.


Hirschbach: Explosion in Gartenbungalow

In einem Gartenbungalow in Hirschbach bei Suhl ist am Freitag eine Propangasflasche explodiert. Wie die Polizei mitteilte, kamen keine Personen zu Schaden. Allerdings brannte der Bungalow ab, es entstanden rund 10.000 Euro Sachschaden. Die Kripo untersucht, ob ein technischer Defekt oder fahrlässiger Umgang mit den Gasflaschen Grund für die Explosion war.

Zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2016, 22:48 Uhr