Oberhof : Millionenbetrag für Skisprung-Schanzen
Das Land Thüringen und der Bund steuern für den Bau einer neuen Skisprung-Schanze in Oberhof insgesamt rund 6,5 Millionen Euro bei. Einen entsprechenden Zuwendungsbescheid übergab Thüringens Sozialministerin Heike Taubert am Sonntag in Oberhof an Bürgermeister Thomas Schulz und den Landrat des Kreises Schmalkalden-Meiningen, Peter Heimrich.
Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es bei den beiden vorhandenen Schanzen im Kanzlersgrund "dringenden Handlungsbedarf". Die kleinere Schanze, die Rennsteigschanze, sei seit Jahren marode und nicht mehr sprungfähig. Sie soll deshalb abgerissen und durch eine neue ersetzt werden. Die große Schanze, die Hans-Renner-Schanze, soll saniert werden. Außerdem soll der Aufsprunghang neu gestaltet werden. Vorgesehen ist außerdem eine Beschneiungsanlage für die beiden Schanzen.
Die Kosten für diese Bau- und Sanierungsarbeiten betragen insgesamt 7,7 Millionen Euro. Neben den Fördermitteln des Landes in Höhe von rund 4,02 Millionen Euro und des Bundes von rund 2,5 Millionen Euro werden der Landkreis rund 728.000 und die Stadt Oberhof rund 505.000 Euro beisteuern.
Laut Ministerium sind die Bauarbeiten notwendig, um die seit 2008 geltenden Schanzenbau-Normen der Fédération Internationale de Ski (FIS) zu erfüllen. Damit wolle man optimale Trainingsbedingungen für den Nachwuchs- und den Spitzensport ermöglichen, hieß es.




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