Süd-Thüringen

Modellbahnen aus Sonneberg : Gewerkschaft kritisiert Piko-Löhne

Die Gewerkschaft IG Metall hat das Lohnniveau beim Modellbahnhersteller Piko kritisiert. Ein Sprecher sagte, der Bruttolohn bei Schichtarbeitern beginne bei 5,80 Euro pro Stunde. Das Betriebsklima sei zudem streng und hierarchisch.

Piko wollte die Vorwürfe nicht bewerten. Geschäftsführer René Wilfer sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, über Löhne wolle er nicht reden. Zur IG Metall habe er keinen Kontakt. Wilfer betonte sein gutes Verhältnis zur Belegschaft. Das Betriebsklima sei gut, die Fluktuation gering. Einige Mitarbeiter seien bereits 30 bis 40 Jahre in der Firma. Er warf der Gewerkschaft vor, nur die gute Bilanz des Unternehmens kaputt zu reden.

Modellbahn-Hersteller auf Erfolgsspur

Endkontrolle für Modellbahnen der Spurweite H0 bei der PIKO Spielwaren GmbH in Sonneberg
Pikos Löhne stehen in der Kritik.

Piko hatte im Januar für das zurückliegende Jahr einen Rekordumsatz in Höhe von zehn Millionen Euro vermeldet. Dies sei das beste Ergebnis des Unternehmens seit seiner Neugründung vor 19 Jahren gewesen. Vor allem der Export hatte kräftig zugelegt. Für 2012 erwartet Piko ein weiteres Umsatzplus von zehn Prozent. Das Traditionsunternehmen beschäftigt in Südchina, Deutschland und den USA derzeit rund 500 Mitarbeiter. Piko ist nach eigenen Angaben drittgrößter Modellbahn-Hersteller im deutschsprachigen Raum.

Zuletzt aktualisiert: 07. Februar 2012, 17:24 Uhr

3. Bürger:
In den alten Bundesländern bezahlt jede Zeitfirma 10,- Euro die Stunde und hier in Thüringen 6,50,-Euro. Hallo, von was soll da eine Familie leben. Kein Wunder, wenn es in Thüringen immer mehr rückwärtes geht und das Land nicht aus den Schulden kommt. Als Beweis, ich habe 20 Jahre in den alten Bundesländern gearbeitet und auch gelegentlich auch bei Zeitfirmen. Meinen Beruf habe ich es zu verdanken, das ich in allen Bereichen Erfahrung im Lebensbereich erfahren konnte.
09.02.2012
09:53 Uhr
2. Steuerzahler:
Bei den Löhnen sind die zukünftigen Rentner alles Sozialfälle und liegen den Steuerzahlern und den Kommunen auf der Tasche. Laut Berechnung der verantwortlichen Wissenschaftler, müsste vorab ein Stundenlohn von 10.-Euro gezahlt werden um der Grundsicherung und somit der Altersarmut zu entkommen. Wir Bürger wollen nicht die Rister Rente, sondern wit wollen den Herrn Rister seine Rente, das würde uns genügen um unser Leben zu bestreiten. Darauf für unsere Behörden wie immer eine Diätenerhöhung und eine Pensionerhöhung, zum Wohl der Bürger !
08.02.2012
19:17 Uhr
1. Kruegus:
"Geschäftsführer René Wilfer sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, über Löhne wolle er nicht reden" - Wenn die Gehälter anständig wären, würde er sich mit Händen und Füßen gegen diesen Vorwurf wehren!! Überall das Gleiche im Osten!!!
08.02.2012
17:37 Uhr

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