Schlittenhunderennen : Thüringer Gespanne haben bei Trans Thüringia die Nase vorn
Die Thüringer hatten mit ihren Gespannen beim diesjährigen Schlittenhunderennen Trans Thüringia die Nase vorn. Wie die Organisatoren am Sonnabend mitteilten, fuhr Favorit Ralf Neubauer aus Königsee (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) die schnellste Zeit in dem einwöchigen Rennen und wurde dadurch auch Sieger in seiner Klasse, den großen Gespannen. Bei den kleinen Gespannen siegte Mathias Klatt aus Gerstungen im Wartburgkreis, bei den mittleren Hunde-Gespannen freute sich der Franzose Patrick Fournier über den Sieg.
Bei dem Schlittenhunderennen hatte diesmal eine Grippewelle zahlreiche Hundeführer zum Aufgeben gezwungen. Eine Sprecherin der Organisatoren sagte MDR THÜRINGEN, die Zahl der Musher sei im Laufe der Woche von 70 auf 55 gesunken. Ansonsten sei man aber hoch zufrieden: Das Wetter habe die ganze Woche hervorragend mitgespielt. Vor dem Start hatten die Veranstalter wegen Tauwetters um ihr Rennen gebangt. Kurz vor Beginn sorgten ein neuerlicher Kälteeinbruch und Schneefälle dafür, dass Hunde und Führer wie geplant auf die Strecke gehen konnten. Insgesamt verfolgten etwa 1.500 Zuschauer die sieben Etappen.
Die Trans Thüringia ist das längste Rennen reinrassiger Schlittenhunde in Mitteleuropa und fand zum 14. Mal statt.

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