Die Wende in der DDR und den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands hat Ingo Schulze als Zeitungsmann in Altenburg begleitet. Heute ist er einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller.
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Er hat, wie er selbst sagt, ein Landesparlament samt Verwaltung aus dem Nichts heraus aus dem Boden gestampft und zum Laufen gebracht. Von 1992 bis 2005 war Joachim Linck Landtagsdirektor in Thüringen.
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Seine politische Karriere hatte er hinter sich, als er 1991 nach Jena als Sanierer zu Carl Zeiss geholt wurde. Obwohl er viele Leute entließ, gelang ihm eine Erfolgsstory.
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Als Deutschland wiedervereinigt wurde, hatte Wolfgang Ruske schon 30 Jahre Polizeidienst in Hessen hinter sich. Nun bot sich ihm eine einmalige Chance: Neue Polizei-Strukturen in Nordthüringen aufzubauen.
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Aus der hessischen Provinz in einen der Brennpunkte deutscher Geschichte: Als Hofmann Leiter der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar wurde, übernahm er eine diffizile Aufgabe: Der Einrichtung ein neues Profil zu geben.
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Ein Leben am Theater hatte er eigentlich nicht unbedingt geplant, doch dann kam mit der politischen Wende auch die in seinem Leben: Michael Schindhelm verschlug es 1989 ans Theater - und es wurde sein Leben.
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Was sollte nach der Wiedervereinigung mit den Stasi-Akten geschehen? Für Gothaer Jugendliche war klar: Jedem seine Akte! Dafür hungerten sie die letzten Tage der DDR. Unter ihnen war Uwe Kumpf.
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Er machte weltweit Schlagzeilen. 1989 gelang es dem bayerischen Fabrikanten Reiner Pilz, das erste deutsch-deutsche Joint-Venture zu gründen. Doch die goldene Ära währte nur kurz.
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Auf den Montagsdemos in Heiligenstadt im Eichsfeld war er einer der wichtigsten Redner. Noch im Dezember 1989 wird der CDU-Mann Kreischef im Eichsfeld, später Landrat.
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Thüringen war nie tot. Obwohl das Land 1952 in drei Bezirke aufgeteilt wurde, existierte es in der Thüringischen Landeskirche weiter. Kein Wunder, dass sich der Bischof eifrig um die Wiedergründung des Landes bemühte.
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Aus dem Rat des Kreises Suhl in den Thüringer Landtag als CDU-Abgeordneter: Werner Ulbrich hat in beiden politischen Systemen Politik gemacht. Doch für ein Regierungsamt im neuen Thüringen reichte es nicht.
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Nach Jahrzehnten als Mitglied der Blockpartei CDU wird er in einem neuen System Ministerpräsident - der erste des neu gegründeten Freistaats Thüringen. Doch lange bleibt er nicht im Amt.
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