Thüringen

Bilanz : Thüringer Waldquell verkauft mehr Cola

Der Getränke-Hersteller Waldquell Mineralbrunnen hat im vergangenen Jahr etwas mehr Cola verkauft. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Schmalkalden mitteilte, lag der Absatz seiner wichtigsten Marke "Vita Cola" bei rund 73 Millionen Litern. Das waren etwa eine Million Liter mehr als im Jahr 2010.

In der Produktionsstätte der Thüringer Waldquell GmbH in Schmalkalden werden abgefüllte Vita Cola-Flaschen in Transportkästen gehoben
Abfüllanlage für Vita Cola

Markenmanagerin Nicole Körner sagte, der Markt werde zunehmend schwieriger. Grund seien steigende Rohstoffpreise und der Preiskampf auf dem deutschen Cola-Markt. Die Eigenmarken der großen Handelsketten machten bereits ein gutes Drittel des Absatzes aus. Um seinen eigenen Marktanteil von derzeit rund 16,5 Prozent in Ostdeutschland zu halten, will Waldquell mit seiner "Vita Cola" weiter auf Regionalität setzen.

Thüringer Waldquell gehört zur hessischen Hassia-Gruppe und beschäftigt in seinem Stammwerk in Schmalkalden derzeit 130 Mitarbeiter. Neben Cola produziert das Unternehmen auch einige Limonade-Sorten. Angaben zu Umsatz und Ergebnis im Jahr 2011 machte Waldquell am Mittwoch nicht.

Zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2012, 18:02 Uhr

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