Invasoren in Flora und Fauna Diese Pflanzen und Tiere verdrängen heimische Arten

Eschen-Ahorn, Eschenahorn (Acer negundo, Acer fraxinifolium, Negundo fraxinifolium), Zweig mit Früchten
In Thüringen breiten sich immer mehr nichtheimische Pflanzenarten aus und bedrohen die hiesige Flora. Neu auf der Liste ist der Eschenahorn. Bildrechte: IMAGO
Eschen-Ahorn, Eschenahorn (Acer negundo, Acer fraxinifolium, Negundo fraxinifolium), Zweig mit Früchten
In Thüringen breiten sich immer mehr nichtheimische Pflanzenarten aus und bedrohen die hiesige Flora. Neu auf der Liste ist der Eschenahorn. Bildrechte: IMAGO
Die zweite neue Baumart auf der Liste der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie ist die Steinweichsel. Bildrechte: MDR/Ray Rühle
Äste mit grünen Blättern und schwarzen, runden Früchten.
Die Steinweichsel tragen schwarze, kleine Früchte. Bildrechte: MDR/Ray Rühle
Zweig eines Kanadischen Wasserpest (Elodea canadensis)
Die Liste wurde auch um die Kanadische Wasserpest erweitert. Die Wasserpflanze verbreitet sich ernom stark. Bildrechte: IMAGO
Nahaufnahme einer rosa-lilanen Blüte.
Die Kaukasus-Fetthenne kommt vor allem an Felshängen vor. Auch sie wurde neu auf die Liste aufgenommen und verdrängt massiv seltene, heimische Pflanzen. Bildrechte: MDR/Ray Rühle
Orientalische Zackenschote
Die Orientalische Zackenschote wurde unter anderem mit Baustoffen nach Thüringen gebracht. Deshalb ist es auch häufig an Bahndämmen zu finden. Bildrechte: IMAGO
Eine Grünpflanze namens Staudenknöterich.
Der Staudenknöterich breitet sich vor allem im Raum Ilmenau aus. Bildrechte: MDR/Viola Simank
Waschbären
In Thüringen gibt es auch immer mehr Waschbären. In der vergangen Jagdsaison wurden über 10.000 Tiere erlegt. Zwanzig Jahre zuvor waren es noch unter 200 Waschbären. Bildrechte: Colourbox.de
Ein Mink in freier Natur.
Auch der Mink breitet sich bei uns aus. Waschbär und Mink bevorzugten als Nahrung Vogeleier, Frösche und Lurche. Für diese Tiere gelten sie also als Bedrohung. Bildrechte: MDR/Simank Filmproduktion
Ein Marderhund läuft durch das Wasser einer seichten Lagune
Im Gegensatz dazu ist der Marderhund ein Pflanzenfresser. Auch seine Population steigt in Thüringen. Bildrechte: NDR Naturfilm
Von der Miniermotte befallene Kastanienblätter
Die Rosskastanienminiermotte ist zwar auf diesen Bild nicht zu sehen - aber solche Schäden hinterlässt sie an den Bäumen. Sie ernährt sich fast ausschließlich von Rosskastanienblättern und ist sehr resistent. Sie überlebt sogar den Winter. Bildrechte: MDR/Karsten Heuke
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asiatische Marienkäfer-Arten
Der Asiatische Marienkäfer verdrängt den heimischen Siebenpunkt-Marienkäfers immer mehr, der Siebenpunkter wird immer seltener gesichtet. Seinen Namen hat er von Maria, der Mutter Gottes, die insgesamt sieben Schmerzen durchlitt. Ursprünglich wurde der einheimische Marienkäfer auch als Marienwürmchen bezeichnet. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK