Veranstaltungen

Dreiwöchiges Festival : Thüringer Bachwochen unter dem Motto "Bach und Luther"

Mit der langen Nacht der Hausmusik wurden am 30. März die Thüringer Bachwochen 2012 eröffnet. Familien sowie Laien- und Berufsmusiker gaben insgesamt 99 Konzerte in Privatwohnungen, Bibliotheken, Gemeindesälen und Museen. Gespielt wurden neben traditioneller Musik Johann Sebastian Bachs auch Jazz und moderne Variationen der Werke des Komponisten. Die lange Nacht der Hausmusik eröffnet traditionell die Bachwochen.

Reformation und Musik

Die Georgenkirche in Eisenach
Mit einem Gottesdienst in der Georgenkirche wurden die Bachwochen am Sonnabend offiziell eröffnet.

In diesem Jahr stand das Festival anlässlich des Themenjahrs zur Reformation unter dem inhaltlichen Schwerpunkt "Reformation und Musik". Neben Konzerten gab es auch Diskussionen und Symposien, die sich mit Luthers Musikverständnis oder der spirituellen Basis in der Musik von Johann Sebastian Bach beschäftigten. Außerdem fand eine Lesung aus dem Alten Testament statt.

Die Bachwochen fanden vom 30. März bis zum 22. April statt. Auf dem Programm standen Konzerte, Vorträge und Kantatengottesdienste in 13 Städten und Gemeinden. Offiziell eröffnet wurde das Festival mit der Matthäuspassion in der Georgenkirche in Eisenach. Das Konzert war nach Angaben der Veranstalter dem von Schließung bedrohten Eisenacher Theater gewidmet. Auf dem Programm des Festivals standen außerdem Auftritte des Vokalensembles "Sette Voci", der "Hamburger Ratsmusik" und von Hermann Max mit der Rheinischen Kantorei. Außerdem wurden der international renommierte Gambist Jordi Savall und die Pianistin Ragna Schirmer erwartet.

Geld vom Bund und vom Land

Für das Festival verfügte der Trägerverein über ein Budget von 500.000 Euro, darunter 170.000 vom Land und 110.000 aus den Bundesmitteln für die Reformationsdekade. Die Veranstalter rechneten mit rund 15.000 Besuchern.

Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2012, 12:36 Uhr

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