Geisa Neue Dauerausstellung in Point Alpha

Mit einer Festveranstaltung hat die Point Alpha Stiftung am 17. September eine neue Dauerausstellung eröffnet. Unter dem Titel "Everyday Life" widmet sich die Gedenkstätte in der Rhön dem deutsch-amerikanischen Alltag in der Region Fulda in der Zeit des Kalten Krieges. Zu sehen sind rund 400 Exponate, darunter Fotos, Filmsequenzen, Dokumente und persönliche Gegenstände. Die Ausstellung wurde mit rund 400.000 Euro vom Bund und vom Land Hessen unterstützt.

Mehrere Menschen stehen an einer Vitrine, in der mit Modellen ein Kriegsszenario dargestellt ist.
Besuch aus Berlin im August 2017: Kulturstaatsministerin Monika Grütters (2.v.r.) sah sich die Gedenkstätte Point Alpha an - und informierte sich schon vorab über die Neukonzeption der Ausstellung. Das Schaubild in der Vitrine zeigt die "Nahtstelle" zwischen Nato und Warschauer Pakt - das sogenannte Fulda Gap. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Mehrere Menschen stehen an einer Vitrine, in der mit Modellen ein Kriegsszenario dargestellt ist.
Besuch aus Berlin im August 2017: Kulturstaatsministerin Monika Grütters (2.v.r.) sah sich die Gedenkstätte Point Alpha an - und informierte sich schon vorab über die Neukonzeption der Ausstellung. Das Schaubild in der Vitrine zeigt die "Nahtstelle" zwischen Nato und Warschauer Pakt - das sogenannte Fulda Gap. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
An den Wänden eines Raumes hängen großformatige Fotos.
Am 17. September wurde die neue Dauerausstellung in Point Alpha eröffnet. Zu Beginn des Rundgangs wird über die Situation bei Kriegsende 1945 informiert. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Ein historisches Schwarzweiß-Foto zeigt eine verschneite Landschaft. Im Vordergrund steht ein Schild mit englischer Aufschrift.
Deutschland als besetztes Feindesland. Ergänzend zu diesem Foto hören die Besucher Anweisungen, wie sie damals von der US-Militärführung an ihre Soldaten ausgegeben wurden - wie zum Beispiel die, sich von der Zivilbevölkerung fernzuhalten und nicht mit den Deutschen zu fraternisieren. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
An einer Wand sind Schwarzweiß-Fotos mit Szenen aus der Zeit kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs angebracht.
Trotzdem gab es Kontakte. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
In einer Vitrine hängen Schokoladentafeln und Kaugummi-Packungen aus dem USA aus dem Jahr 1944.
... und auch Schokolade für die Kinder Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Ein Ausstellungsraum mit Vitrinen und großformatigen Fotos an den Wänden
Blick in den ersten großen Ausstellungsraum mit Multimedia-Stationen Bildrechte: MDR/Ruth Breer
In einer Vitrine befindet sich eine Militärjacke, auf deren Rücken Wörter, Jahreszahlen und eine Landkarte aufgestickt sind.
Die Jacke eines US-Veteranen, der am Point Alpha stationiert war. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
In einer Vitrine steht ein Mikrofon mit der Aufschrift AFN. Davor liegt ein Schild mit der Aufschrift On air.
Nach der Einrichtung ihres Beobachtungspostens Point Alpha werden die Amerikaner in den folgenden Jahrzehnten in Osthessen Teil des Alltags - und prägen ihrerseits die Kultur, zum Beispiel mit dem Soldatensender AFN. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
In einer Vitrine hängen ein Filzhut und ein Karnevalsorden. Daneben sind Fotos angebracht.
Aber die Amerikaner übernehmen auch deutsche Traditionen: Milton Gilbert tritt beim Fuldaer Karneval als erster farbiger GI in die Bütt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
An einer Wand hängt eine Texttafel.
US-Soldaten hatten schon seit den fünfziger Jahren im Karnvel mitgemischt und Büttenreden gehalten. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
In einer Vitrine hängen ein Filzhut und ein Karnevalsorden.
Gilberts Trachtenhut und sein Karnevalsorden. Er lebt jetzt seit 40 Jahren in Fulda. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
In einer Vitrine stehen eine Bierflasche und ein Bierkrug.
Deutsch-amerikanische Freundschaftsvereine sorgten für Annäherung - wie auch Stammtische und Volksfeste. Die Freundschaft wurden nicht verordnet, aber befördert. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
An einer Wand sind Schwarzweiß-Fotos mit Szenen aus dem Kalten Krieg angebracht.
Fotowand "Vorbild und Widerspruch": Mit vielen historischen Fotos wird das Verhältnis zwischen Deutschen und Amerikanern beleuchtet. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
In einer Vitrine steht ein Spielzeugauto. Daneben hängt ein Foto.
Bei den Rosenmontagsumzügen in Fulda sind die Amerkaner auch bald dabei. Das M9 Halbkettenfahrzeug wurde dann zum Karnevalswagen umfunktioniert. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
An einer Wand hängt eine Texttafel.
Mit deutsch-englischen Erklärtafeln werden in der Ausstellung viele Details und Facetten erklärt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 17. September 2017 | 17:30 Uhr

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