Thüringen

Zwickauer Terrorzelle : Neue Durchsuchungen in Thüringen

Im Fall des Neonazi-Terrortrios hat es erneut Razzien gegeben. Beamte des Bundeskriminalamtes durchsuchten am Donnerstagmorgen Wohnungen und Garagen in Thüringen, Sachsen und Hessen.

Ziel der Aktion war es, die Herkunft der Waffen weiter aufzuklären, die das Neonazi-Terrortrio verwendet hatte. Wie der Sprecher des Generalbundesanwaltes Marcus Köhler dem MDR THÜRINGEN sagte, waren in zwei Fällen Personen betroffen, die im Terror-Verfahren selbst nicht verdächtig sind, aber um die Jahrtausendwende mit Waffen gehandelt haben sollen. In Sachsen wurde dagegen die Wohnung einer Frau durchsucht, die schon seit längerer Zeit als mögliche Unterstützerin des Terrortrios gilt. Sie wird deshalb von den Ermittlern als Beschuldigte geführt. Ob die Durchsuchungen nähere Aufschlüsse über die Herkunft der Mord-Waffen erbracht haben, ist derzeit noch unbekannt. Es seien vor allem elektronische Datenträger sichergestellt worden. Festnahmen soll es keine gegeben haben.

Zuletzt aktualisiert: 26. April 2012, 15:42 Uhr

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