Infos rund ums Tier

NABU belegt alarmierenden Rückgang von Feldvögeln

Mit einer neuen Studie hat der NABU auf die alarmierende Situation bei Deutschlands Feldvögeln aufmerksam gemacht. Umfangreiche Auswertungen des NABU zur aktuellen Bestandssituation und den Rückgangsursachen zeigen, dass ehemalige "Allerweltsarten" wie Kiebitz, Rebhuhn und Feldlerche bundesweit erschreckende Rückgänge aufweisen. Neueste Daten belegen, dass seit 2008 die Bestände von 26 der 30 Feldvogelarten abnehmen. Für die Bestandsrückgänge sei die intensive Landwirtschaft mit all ihren negativen Folgen verantwortlich. Vor diesem Hintergrund fordert der NABU einen Kurswechsel in der EU-Agrarpolitik.

Überwinternde Fledermäuse brauchen Ruhe 

Fledermaus
Braucht im Winter Ruhe: die Fledermaus.

Während der kalten Jahreszeit halten Fledermäuse eine Art Winterschlaf. Die meisten überwintern auf Dachböden oder in Kellerschächten, aber auch in Baumhöhlen, Gartenschuppen und Kaminholzstapeln. Werden sie geweckt, zum Beispiel durch das Wegnehmen von gestapeltem Kaminholz, benötigen die Fledermäuse viel Energie, um den Stoffwechsel wieder hochzufahren. Das geht einige Male gut, aber bei zu vielen Störungen reicht das Fettpolster nicht mehr für den weiteren Winterschlaf aus und die Tiere geraten in Lebensgefahr. Fledermäuse sollten daher, wenn möglich, nicht geweckt, sondern ruhig an einen sicheren Ort gebracht werden. Ausführliche Informationen bietet die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten".

Die Kohlmeise auf dem Weg zum "Wintervogel 2013"

eine Kohlmeise auf einem Ast im Winter.
2013 am häufigsten gezählt: die Kohlmeise.

Bei der "Stunde der Wintervögel" ist das Vorjahres-Endergebnis nun bereits deutlich übertroffen. Bisher meldeten bei NABU und LBV 69.700 Vogelfreunde aus 47.500 Gärten und Parks zwei Millionen Vögel. Die Kohlmeise konnte ihren Spitzenplatz weiter festigen. In dieser Beziehung sind wohl keine Überraschungen mehr zu erwarten. Zahlreiche Arten wurden 2013 öfter gesichtet als 2012. Mehr zu den Ergebnissen der "Stunde der Wintervögel" gibt es auf der Seite des Naturschutzbundes Deutschland e.V.

Leipzig ist im Pferdefieber

Vom 17. bis 20. Januar 2013 bietet das Leipziger Messegelände Pferdesport, Ausstellung und außergewöhnliche Shows - alles unter einem Hallendach. Bei der 16. "Partner Pferd" treten in diesem Jahr Olympiasieger, Welt- und Europameister auf der Leipziger Messe gegeneinander an. Die Disziplinen: Springreiten, Fahren und Voltigieren. Außerdem laden zahlreiche Aussteller aus den Bereichen Pferdepflege, Pferdegesundheit und Stallausrüstung Pferdefreunde zum Einkauf ein.

Pferdesport | "Partner Pferd": In Leipzig wird wieder aufgesattelt und eingespannt

Wenn "das Glück der Erde" tatsächlich "auf dem Rücken der Pferde" liegt, sollte Leipzig von Donnerstag bis Sonntag die glücklichste Stadt Deutschlands sein. Zum 16. Mal findet dort die "Partner Pferd" statt. [mehr]


"Fleischatlas" stellt globale Auswirkungen des steigenden Fleischkonsums dar

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes kontrolliert Fleischproben.
Wie viel Fleisch verzehren Sie?

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche in seinem Leben 1.094 Tiere, verteilt auf 4 Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner. Mit einem jährlichen Fleischverzehr von rund 60 Kilogramm essen die Deutschen doppelt so viel Fleisch wie die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zugleich produzieren deutsche Fleischfabriken etwa 17 Prozent mehr Fleisch, als verzehrt wird. Diese und viele weitere Zahlen und Fakten enthält ein "Fleischatlas", der in Texten und Grafiken die globalen Zusammenhänge der Fleischerzeugung aufzeigt.

Der Fleischatlas zeigt auch, wie hoch der Einsatz von Antibiotika zur Gesunderhaltung der Tiere in der globalen Massenproduktion von Fleisch ist. Im weltweiten Ranking liegt Deutschland mit geschätzten etwa 170 Milligramm eingesetzten Antibiotika pro Kilo erzeugtem Fleisch auf einem der vorderen Plätze. Ergebnis davon ist die Zunahme von Antibiotika-Resistenzen. Europaweit sterben im Jahr rund 25.000 Menschen aufgrund von Antibiotika-Resistenzen.

Zuletzt aktualisiert: 16. Januar 2013, 15:21 Uhr

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