MDR FERNSEHEN | 14.06.2009 | 11:00 Uhr
Zurück in die Zukunft III
Spielfilm aus den USA von 1990
Die Science-Fiction Komödie erzählt die Geschichte von Marty McFly, der in das Jahr 1885 reist, um dort seinen Freund Doc Brown vor der drohenden Ermordung zu retten. Der Film ist der dritte und letzte Teil der gleichnamigen Triologie. "Zurück in die Zukunft I" kam 1985 und "Zurück in die Zukunft II" 1989 in die Kinos.

Nachdem Marty McFly in "Zurück in die Zukunft II" mittels Zeitreise die Zukunft seiner Familie gesichert hat, ist er wieder einmal im Jahr 1955 gelandet. Seinen Freund, den genialen Erfinder Dr. Emmett Brown, hat es unterdessen ins Jahr 1885 verschlagen. Als Marty zufällig auf einen uralten Grabstein mit Browns Namen stößt und herausfindet, dass Brown im Wilden Westen von einem Revolverhelden erschossen werden soll, reist er in die Vergangenheit, um den Mord an seinem besten Freund zu verhindern. Im Jahr 1885 angekommen, warnt er Brown vor seinem drohenden Schicksal. Aber bevor die beiden vor dem Revolverhelden Buford "Mad Dog" Tannen fliehen können, entdeckt Marty, dass ihre Zeitmaschine, der DeLorean Sportwagen, ein Leck im Tank hat - und ohne Treibstoff gibt es auch keine Flucht in die Zukunft!
Als ihre Versuche, einen Ersatztreibstoff zu finden, grotesk scheitern, kommt Doc Brown auf eine waghalsige Idee: Ein rasender Zug soll den DeLorean Sportwagen anschieben und auf das für die Zeitreise nötige Tempo bringen. Beim Inspizieren der Bahnstrecke rettet Brown der sympathischen Lehrerin Clara das Leben - und verliebt sich in sie. Mit seinem Eingreifen aber hat er den Lauf der Zukunft verändert. So kommt es, dass Marty am gleichen Abend zwar verhindern kann, dass Tannen den Doc erschießt. Dafür wird er jedoch selbst von dem Scharfschützen zum Duell gefordert! Nur durch einen gewieften, von Clint Eastwood abgeschauten Trick kann Marty sich vor Tannens Kugel schützen. Bei der anschließenden Schlägerei wird der Ganove vorerst außer Gefecht gesetzt - aber die größte Herausforderung steht den Zeitreisenden noch bevor: Mit der gekaperten Dampflok den DeLorean auf Tempo zu bringen und endlich ins Jahr 1985 zurückzukehren. Zunächst scheint alles wie geplant zu funktionieren ...
"Nicht so ausgereift wie seine beiden Vorgänger, liefert der Film nach einem verwirrenden Anfang in erster Linie eine Western-Parodie mit anachronistischen Elementen. Endprodukt einer Erfolgs-Serie, das zwar deutliche Ermüdungserscheinungen aufweist, für ein unterhaltendes Filmerlebnis aber noch gut genug ist."
Lexikon des Internationalen Films
Der Film
Mit "Zurück in die Zukunft III" hat Oscar-Preisträger Robert Zemeckis einen großartigen Abschluss seiner Zeitreise-Trilogie inszeniert. Das vor originellen Einfällen nur so sprühende Fantasy-Abenteuer erzählt eine aberwitzige Geschichte von Freundschaft, Liebe, Familienbanden und Westernhelden! In den Hauptrollen glänzen einmal mehr Michael J. Fox und Christopher Lloyd. Abgerundet wird das spielfreudige Ensemble durch Oscar-Preisträgerin Mary Steenburgen und Thomas F. Wilson. Mit seinen verblüffenden Tricks und liebevollen Detailbeobachtungen überzeugt diese überdrehte Komödie noch heute.
Auszeichnungen
"Zurück in die Zukunft III" erhielt 1991 in den USA zwei Saturn Awards in den Kategorien "Beste Musik" und "Bester Nebendarsteller" (für Thomas F. Wilson). Ferner war der Streifen nominiert in den Kategorien "Bester Science-Fiction Film", "Bestes Kostüm", "Beste Regie" und Beste Nebendarstellerin" (für Mary Steenburgen). Zudem gewann das Werk den Hugo Award 1991 für die "Beste dramatische Vorführung".
Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2009, 14:09 Uhr
Links in MDR.DE
Besetzung:
Marty McFly/Seamus McFly - Michael J. Fox
Dr. Emmett Brown - Christopher Lloyd
Clara Clayton - Mary Steenburgen
Buford Tannen/Biff Tannen - Thomas F. Wilson
Maggie McFly/Lorraine McFly - Lea Thompson
Jennifer Parker - Elisabeth Shue
Marshal James Strickland - James Tolkan
Dave McFly - Marc McClure
Linda McFly - Wendie Jo Sperber
George McFly - Jeffrey Weissman
u.a.
Stab:
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Dean Cundey
Buch: Bob Gale
Regie: Robert Zemeckis
