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MDR FERNSEHEN | Doku-Soap | 04.10.2012 | 19:50 Uhr : Die Männer vom Berg: Eisige Zeiten und Weihnachtsglanz (5/8)

Herbst 2011: Hinter den Kulissen hat sich einiges geändert. Es gibt jetzt nur noch einen Bergwerksbesitzer, und das ist die Nickelhütte Aue. Im Bergwerk öffnen die Männer den seit 1953 geschlossenen Stalinschacht und machen eine gefährliche Entdeckung. Dann bricht der Winter herein - wieder stehen neue Herausforderungen an. Zu Hause bei den Bergmännern werden hölzerne Bergmänner und Engel aus den Kisten geholt - die Weihnachtszeit beginnt.

Die Männer vom Berg

Das Flussspat-Projekt mit dem Bergwerk steht auf der Kippe. Grund: Unstimmigkeiten zwischen den Gesellschaftern. Nun hat das Bergwerk nur noch einen Eigentümer: die Nickelhütte Aue. Deren Geschäftsführer Volker Calruß gelang es, die Banker von dem Vorhaben zu überzeugen. Flussspat ist nach wie vor ein begehrter Rohstoff - Tendenz steigend. Die weitere Finanzierung ist gesichert.

Die Männer vom Berg
Der Winter kommt

Auch wenn Volker Carluß und Wolfgang Schilka versucht haben, die Vorgänge von den Bergmännern fernzuhalten - diese haben die Unsicherheiten bemerkt. Dennoch wurde weitergearbeitet - 24 Stunden am Tag. 65 bis 70 Meter pro Monat graben sich die Bergleute tiefer in den Berg. Die nächste wichtige Station ist der Stalinschacht - der soll geöffnet werden, um den Wasserspiegel in der Grube zu senken, denn der Flussspat liegt unter dem Meeresspiegel. Doch im Stalinschacht lauert eine böse Überraschung: In der seit 1953 geschlossenen Uranerz-Grube ist die Radonkonzentration enorm hoch. Ein neuer Zugang zur Entwässerungsstelle muss gefunden werden. 40 Meter - mehr als einen halben Monat - umsonst haben die Männer gegraben - ein finanzieller Verlust von 144.000 Euro.

Durch das Radon steigt die Radioaktivität im Stollen. 3.000 Becquerel pro Kubikmeter werden gemessen - 300 sind erlaubt. Die Männer nehmen es mit Galgenhumor. Dann wird es Winter und neue Herausforderungen stehen an: Die Zufahrt zur Grube ist noch nicht fertig - denn die ist Sache der Gemeinde Oberwiesenthal. Der Lkw eines Zulieferers steckt fest. Statt im Berg zu graben, schleppen die Männer die Zugmaschine und den Hänger mit schwerem Gerät vom Hof ...

Die Männer vom Berg: Eisige Zeiten und Weihnachtsglanz (5/8)

ein Eimer auf dem Stein im Matsch, daneben ein brauner Stiefel Ein Mann steht in einer dunklen Grube und schaut sich den dort hinterlassenen Müll an. Ein Mann stellt eine Holztür vor ein menschengroßes Loch.

Unsicherheiten, Hindernisse und Wintereinbruch am Bergwerk in Niederschlag/Bärenstein [Bilder]


Bei "Bergmanns zu Hause"

Olaf und Chris arbeiten beide im Bergwerk. Sie sind Vater und Sohn. Sohn Chris ist gelernter Bergmann, Vater Olaf kam erst durch ihn dazu. Sie wohnen nicht weit voneinander entfernt - fahren oft zusammen zur Schicht. Die gemeinsame Arbeit hat auch Auswirkungen auf das Vater-Sohn-Verhältnis. Der Respekt sei noch da, sagt Vater Olaf. Allerdings im Schacht sind sie Kollegen - Bergwerkskumpel eben.

Die Männer vom Berg
Weihnachtszeit im Erzgebirge

Bei Elektriker Torsten zu Hause wird weihnachtlich geschmückt. Die Töchter holen "die Männel" aus den Kisten - geschnitzte Holzfiguren. Leider sieht keiner der geschnitzten Bergmänner aus wie der Papa - alle haben graue Haare, einen Bart und gucken böse. Dann wird aber doch noch ein freundliches "Männel" gefunden - wenn der noch eine Kabelrolle umgehängt bekommt, dann sieht er Papa Torsten schon richtig ähnlich.

MDR FERNSEHEN | Doku-Soap | 06.09.2012 | 19:50 Uhr : Die Männer vom Berg: Folgen 1 bis 8

In Niederschlag/Bärenstein im Erzgebirge entstand in den letzten zwei Jahren das erste deutsche Bergwerk seit 40 Jahren. Der MDR war dabei, wie sich eine Handvoll Männer Meter für Meter durchs Gestein kämpfte. [mehr]


Die Gesichter: Die Gesichter: Die Männer vom Berg

schwarz-weißes Porträtbild: Wolfgang Schilka schwarz-weißes Porträtbild: Heiko schwarz-weißes Porträtbild: Bernd

Das sind sie, die Männer vom Berg: Olaf, Wolfgang, René, Andreas, Heiko, Torsten, Mario, Bernd, Steve, Chris, Volker und Benny. [Bilder]


Zuletzt aktualisiert: 09. Oktober 2012, 14:03 Uhr

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