Empfang

Überblick Empfangsmöglichkeiten : "Das Erste" im MDR-Sendegebiet

"Das Erste" kann in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen über eine Haus- oder Zimmerantenne empfangen werden. Nur über diesen Empfangsweg, einschließlich Kabelweiter-
sendung, werden für das MDR-Sendegebiet regionalisierte Werbeblöcke ausgestrahlt. Hier finden Sie eine Übersicht aller Sender und Frequenzen.

"Das Erste" digital über Antenne (DVB-T) im MDR-Sendegebiet

"Das Erste" im digitalen Kabel

ARD Digital Logo
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Das Erste wird in HDTV- und Standardauflösung deutschlandweit unverschlüsselt in die Kabelnetze eingespeist.

Um Das Erste in digitaler Qualität empfangen zu können, ist ein digitaler Kabelempfänger notwendig. Dieser wird als Kabelreceiver (Beistellbox), als Tuner (in Fernsehgeräten eingebautes Empfangsteil), als Nachrüstplatine für einige Fernsehgerätemodelle sowie als PC-Karte angeboten. Digitale Kabelempfänger sind an der Bezeichnung DVB-C bzw. DVB-C2 zu erkennen.

Dem hochauflösenden Fernsehen HDTV (High Definition Television) gehört die Zukunft. Zu den Vorteilen von HDTV zählen gestochen scharfe Bilder, mehr Farbbrillanz und beste Tonqualität. SDTV (Standard Definition Television) hingegen ist Fernsehen in geringer Auflösung als HDTV. Es handelt sich hier in der Regel um die vom analogen Fernsehen bekannte Bildauflösung.

Immer mehr Programme der ARD werden in HD-Qualität ausgestrahlt. Inwieweit der jeweilige Kabelnetzbetreiber die bereits per Satellit empfangbaren HDTV-Ausstrahlungen öffentlich-rechtlicher Programme ins Kabelnetz übernimmt, hängt unter anderem von verfügbaren freien Übertragungskapazitäten des jeweiligen Kabelnetzes ab. Eine Anspruch auf HDTV-Signale öffentlich-rechtlicher Fernsehprogramme gibt es nicht, das sich der Programminhalt zwischen HD- und SD-Ausstrahlungen eines Programms nicht unterscheidet.

Digitale Empfangsgeräte finden nach Aktivierung eines automatischen Suchlaufs alle im Kabel verfügbaren digitalen Radio- und Fernsehprogramme von selbst auf und schreiben diese in eine Senderliste. Falls Sie, zum Beispiel für einen manuellen Suchlauf, dennoch die digitalen Kabelfrequenzen benötigen, empfehlen wir eine Nachfrage beim zuständigen Kabelnetzbetreiber.

"Das Erste" im analogen Kabel

Das Erste Deutsche Fernsehen wird deutschlandweit an erster Rangstelle in die Kabelnetze eingespeist.

"Das Erste" über Satellit

Das Ersten Deutschen Fernsehen wird digital über Satellit ASTRA 19,2° Ost in HDTV- und SDTV-Auflösung ausgestrahlt. Zum Empfang ist ein Satellitenspiegel mit einem Universal-LNB und ein Satellitenempfänger notwendig. Der Satellitenempfänger wird als Receiver (Beistellbox), als Tuner (in Fernsehgeräten eingebautes Empfangsteil), als Nachrüstplatine für einige Fernsehgerätemodelle sowie als PC-Karte angeboten. Satellitenempfänger sind an der Bezeichnung DVB-S bzw. DVB-S2 zu erkennen.

Dem hochauflösenden Fernsehen HDTV (High Definition Television) gehört die Zukunft. Immer mehr Programme der ARD werden daher in HD-Qualität ausgestrahlt. Zu den Vorteilen von HDTV zählen gestochen scharfe Bilder, mehr Farbbrillanz und beste Tonqualität. SDTV (Standard Definition Television) hingegen ist Fernsehen in geringer Auflösung als HDTV. Es handelt sich hier in der Regel um die vom analogen Fernsehen bekannte Bildauflösung.

Die Empfangsparameter für die HDTV-Ausstrahlung (Das Erste HD) lauten:
Satellit: ASTRA 19,2°Ost
Frequenz: 11,494 GHz
Polarisation: horizontal
Symbolrate (SR): 22,000 MSymbols/s
Fehlerschutz (FEC): 2/3
Modulation: DVB-S2  8-PSK

Die Empfangsparameter für die SDTV-Ausstrahlung (Das Erste) lauten:
Satellit: ASTRA 19,2°Ost
Frequenz: 11,836 GHz
Polarisation: horizontal
Symbolrate (SR): 27,500 MSymbols/s
Fehlerschutz (FEC): 3/4

Es ist davon auszugehen, dass spätestens zum Ende des Jahres 2019 die SDTV-Ausstrahlungen eingestellt werden. Wir empfehlen daher, beim Neukauf von Empfangsgeräten auf HD-Fähigkeit zu achten.

Am 30. April 2012 wurde die analoge Satellitenübertragung beendet. Das Erste kann weiterhin über Satellit empfangen werden. Voraussetzung ist eine auf Digitalempfang umgerüstete Satellitenanlage. Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

Tonmodi

Bei einigen Sendungen wird zusätzlich zum deutschen Ton eine Audiodeskription (Ton des Erzählers, der die Filmhandlung für Blinde erklärt) ausgestrahlt. Dieser zusätzliche Ton kann über Satellit digital und Kabel digital empfangen werden. Dazu muss am Digitalempfänger das zweite Tonpärchen angewählt werden. Beim DVB-T-Empfang in Mitteldeutschland befinden sich Audiodeskriptionen auf dem rechten Ton des zweiten Tonpärchens. Zum Teil erfolgt auch die analoge Kabelweiterverbreitung in Mitteldeutschland mit Audiodeskription. Zur Wiedergabe ist in diesem Fall der rechte Ton am Stereofernseher auszuwählen. Der zusätzliche Ton kann nicht analog über Satellit empfangen werden.
Interessenten an Audiodeskription wird digitaler Satelliten- oder Kabelempfang empfohlen. Beim Kauf des DVB-Empfangsgerätes sollte insbesondere das Tonauswahlmenü geprüft werden. Ein Stereoempfang ist über alle Verbreitungswege (Antenne, Satellit, Kabel) möglich. Bei der digitalen Satellitenausstrahlung und der digitalen Kabelweiterverbreitung ist bei ausgewählten Sendungen die dritte Tonübertragung mehrkanalig. Die Übertragung erfolgt in Dolby Digital.

Zusatzdienste

Mit dem Ersten wird auf allen Sendewegen der ARD-Text ausgestrahlt. Bei Störungen ist der Kabelbetreiber zur Prüfung aufzufordern.

Zur ereignis-/filmgenauen Aufzeichnung steht beim analogen Satellitenempfang von Das Erste das Videoprogrammiersystem VPS zur Verfügung.

Das VPS-Signal ist bei der digitalen Verbreitung allerdings nicht mehr anwendbar. Deshalb wurde ein VPS-ähnliches digitales Signal entwickelt. Die Spezifikation für das digitale Fernsehen sieht vor, dieses Signal (PDC-Descriptor) in Form von Zusatzdaten über die DVB-Serviceinformationen zu senden. [PDC = Program Delivery Control] Die deutschen öffentlich-rechtlichen Programme bieten dieses digitale Aufzeichnungssteuerungssignal an.

Für eine sendungsgenaue Aufzeichnung ist bei Digitalempfang ein Aufzeichnungsgerät mit integriertem digitalen Empfänger zu empfehlen. An diesen Geräten wird die gewünschte Sendung in der Regel über den EPG (Electronic Program Guide - Elektronische Programmzeitschrift) programmiert. Mittels EPG ist das meist sehr einfach und schnell erledigt. Wenn diese Aufzeichnungsgeräte, die von allen öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen ausgestrahlten PDC-Descriptoren auswerten, können selbst verschobene Sendungen sendungsgenau aufgezeichnet werden.

Soll ein Videorekorder das Fernsehsignal von einem digitalen Receiver aufzeichnen, muss er ohne VPS programmiert werden. Zusätzlich ist am Digitalreceiver die Sendung zu programmieren.

Auch beim analogen Kabelempfang von öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen ist VPS normalerweise vorhanden. Mittlerweile nutzen einige Kabelanbieter digitale Empfangsquellen für das analoge Kabelfernsehen. In der Regel kann die von den Kabelanbietern eingesetzte digitale Empfangstechnik ein VPS-Signal aus der digitalen Aufzeichnungssteuerung generieren.

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