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Wie kommt der Honig ins Glas?

Honig ist lecker, schön süß und trotzdem würzig! Die meisten Menschen wissen, dass Bienen Honig machen und dass das Ganze etwas mit Blüten zu tun hat. Mehr aber auch nicht. Deshalb haben wir uns angeschaut, was ein Imker macht.

Biene am Lavendel

Ein Imker kümmert sich um Bienenvölker und die Honig-Herstellung. In bunt gestrichenen Kästen leben die Bienen bei ihm in einem sogenannten Bienenstock. Morgens fliegen sie aus und suchen auf den Blumenblüten Pollen (das ist Blütenstaub) und Nektar. Nektar nennt man den süßen Blütensaft, den die Bienen brauchen, um Honig zu machen. Der Geschmack des Honigs wird von den Blüten bestimmt, aus denen die Bienen den Nektar saugen. So gibt es zum Beispiel Rapshonig, Lavendelhonig oder Akazienhonig. Doch bevor der fertig ist, muss die Biene erst einmal ziemlich viel arbeiten.

Der Nektar kommt in den "Honigmagen"

Die Biene saugt den Nektar aus der Blüte und bewahrt ihn in ihrem "Honigmagen" auf. Der ist ungefähr so groß wie ein Stecknadelkopf. Auf dem Flug zurück zum Bienenstock vermischt sich der Nektar mit dem Magensaft der Biene. Das hört sich ein bisschen eklig an, ist aber notwendig, um aus dem Nektar Honig zu machen. Wenn die Biene in den Stock zurückkehrt, gibt sie den Nektar über ihren Rüssel an andere Bienen weiter, die die Flüssigkeit wieder mit ihrem Magensaft vermischen. Schritt für Schritt wird so langsam Honig daraus.

Ab in die Wabe!

Bienenstock
Der Imker arbeitet am Bienenstock.

Ist der Honig fertig, wird er in die Waben eingelegt und von den Baubienen mit einem Wachsdeckel verschlossen. Aus den Wabenzellen wird der Honig dann vom Imker mit einer Schleuder gelöst, durch ein Sieb gefiltert - und muss jetzt nur noch abgefüllt werden!

Übrigens: Für ein kleines Glas Honig müssen die Bienen bis zu 30.000 mal zur Blüte fliegen!

Zuletzt aktualisiert: 05. Mai 2011, 11:26 Uhr

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