Fernsehen für Kinder

Märchen im Advent | MDR FERNSEHEN | 15. Dezember 2013 | 14:25 Uhr : Hans Röckle und der Teufel

Deutscher Spielfilm von 1974

Puppenspieler Röckle ist ein Pfiffikus - selbst mit Teufel Flammfuß geht er einen Pakt ein! Zunächst funktioniert Röckles Plan auch, doch dann kommt alles ganz anders ...

Die Mutter des Teufels ist gelangweilt: Immer landen nur die Bösewichte in der Hölle! Schließlich hat sie eine Idee. Wie wäre es, wenn zur Abwechlung jemand wie der nette Puppenspieler Röckle dort landen würde? Also schickt die Mutter des Teufels ihren Sohn los, damit er Röckle einen Pakt anbiete: Er verleiht ihm Zauberkraft "an Kopf und Händen". Die Kehrseite der Medaille: Wenn der Meister keine neuen Ideen mehr hat und ihm seine Arbeit keine Freude mehr bereitet, verfällt der Zauber - und Röckles Schicksal liegt in des Teufels Hand.

Röckle will den Menschen helfen

Röckle nutzt seine neuen Fähigkeiten, um den Menschen zu helfen. Für die Näherin Luisa schafft er eine Nadel, die selber näht; für Jacob eine Flöte, mit der er den Bauern Regen bringen kann. Der Teufel bemächtigt sich der wunderbaren Dinge, muss sie aber zurückgeben, weil er die magischen Kräfte nicht beherrscht. Doch auch zum Segen der Menschen können sie nicht verwendet werden: Der Manufakturbesitzer Reichenbach kürzt die Löhne der Näherinnen und der Grundbesitzer verlangt die Flöte, damit sie seine Böden bewässere. Am Ende erfindet Röckle ein Fernrohr, mit dem er in die Zukunft sehen kann. Dorthin bringt er mit Hilfe der Zauberstiefel seine Wunderdinge ...

Zuletzt aktualisiert: 17. Juni 2011, 14:59 Uhr

Darsteller:

Meister Hans Röckle - Rolf Hoppe
Flammfuß - Peter Aust
Luisa - Simone von Zglinicki
Ellermutter - Christa Lehmann
Jacob - Matthias Günther
und andere

Produktion:

Regie: Hans Kratzert
Kamera: Wolfgang Braumann
Musik: Günther Fischer
Drehbuch: Hans Kratzert nach einer Vorlage von Vilmos und Ilse Korn

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