Redaktion Telemedien

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Vormittag

Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
06:15 Uhr - 07:45 Uhr

Quax, der Bruchpilot

Spielfilm Deutschland 1941

Quax, mit bürgerlichem Namen Otto Groschenbügel (Heinz Rühmann), bekommt als Gewinner eines Preisausschreibens die Gelegenheit, sich kostenlos als Sportflieger ausbilden zu lassen. Angekommen in der Fliegerschule Bergried, riskiert er eine ziemlich große Lippe. Unbelehrbar, wird er nach kurzer Zeit von Fluglehrer Hansen (Lothar Firmans) in seinen Heimatort zurückgeschickt. Dort erwartet ihn eine Überraschung: Quax ist inzwischen am heimatlichen Stammtisch zum berühmten Flieger avanciert. So muss Otto Groschenbügel zwangsläufig zurück, um das Fliegen wirklich zu lernen. Zunächst muss er aber Kartoffeln schälen, bis eine abenteuerliche Ballonfahrt mit der hübschen Marianne (Karin Himboldt) die große Wende bringt. Die Liebe zu Marianne lässt Quax fliegerisch zu großer Form auflaufen. Bei seinem ersten Alleinflug holt er sich von der Angebeteten das Jawort, der Rückflug endet allerdings mit einer Bruchlandung. Fluglehrer Hansen ist trotzdem stolz auf seinen neuen Kollegen.

"Quax, der Bruchpilot" war einer der größten Lacherfolge Heinz Rühmanns, dessen 20. Todestag sich am 3. Oktober jährt. Privat ein leidenschaftlicher Flieger, saß er auch während der Dreharbeiten selbst am Steuer. Auf den Tragflächen waren zwei Kameras montiert. So war er in der Luft gleichzeitig Schauspieler, Regisseur und Kameramann. Nach dem Krieg wurde Rühmann wegen dieser Rolle hart attackiert, bekam von den Alliierten sogar kurzfristig Auftrittsverbot. Rühmann versicherte immer wieder, dass er niemals das Gefühl gehabt habe, an einem "Machwerk der Wehrertüchtigungspropaganda" mitzuwirken. Regie führte Kurt Hoffmann, später, in den 1950er-Jahren, der wohl erfolgreichste deutsche Lustspielregisseur.

Um 10:00 Uhr folgt in der vierteiligen Heinz-Rühmann-Reihe des MDR die Komödie "Der Hauptmann von Köpenick".

Musik: Werner Bochmann
Kamera: Heinz von Jaworsky
Buch: Robert A. Stemmle, nach der gleichnamigen Erzählung von Hermann Grote
Regie: Kurt Hoffmann

Otto Groschenbügel, "Quax" - Heinz Rühmann
Marianne Bredow - Karin Himboldt
Fluglehrer Hansen - Lothar Firmans
Gutsbesitzer Bredow - Harry Liedtke
Frau Bredow - Elga Brink
Adelheid, Reisebüroangestellte - Hilde Sessak
Der Bürgermeister - Leo Peukert
Der alte Krehlert - Georg Vogelsang
Knecht Alois - Beppo Brem
Herr Busse - Lutz Götz
und andere

(Zum 20. Todestag von Heinz Rühmann)

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
07:45 Uhr - 07:50 Uhr

Glaubwürdig: Herbert Vogeley

Herbert Vogeley ist Krippenbauer und -sammler. Und er ist Heiligenstädter, geprägt von 40 Jahren Leben im Grenzgebiet. Es wundert also nicht, dass er eine "Grenzkrippe" baute - aus dem, was nach dem Mauerfall vom Eisernen Vorhang übrig blieb: Betonteile, Streckmetallzaun und mittendrin die liebevoll geschnitzte Heilige Familie.

Als im beschaulichen Heiligenstadt im Oktober 1989 Menschen auf die Straße gingen, war auch Herbert Vogeley dabei. Er ging mit einer Kerze in der Hand durch die Straße, die von dutzenden Kerzen in den Fenstern erhellt wurde. Gänsehautgefühl, wenn er an die 10.000 Menschen denkt, die nach dem Friedensgebet auf dem Heiligenstädter Friedensplatz zur ersten großen Demo zusammen fanden. Daran erinnert Herbert Vogeley mit seinem Adventskranz, der aus vier geschnitzten Händen besteht, die die Kerzen halten.

Der 78-jährige Heiligenstädter wünscht sich, dass mehr Menschen etwas von seinen Krippen haben. Deshalb ist er selig, dass 150 Stücke aus seiner Sammlung bald ins Kloster Helfta umziehen. Dort wird eine Dauerausstellung für seine Schätze eingerichtet - unter ihnen die Grenzkrippe aus Heiligenstadt.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
07:50 Uhr - 08:35 Uhr

Das grüne Band

Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Film von Paul Reddish

Naturparadiese voller Leben direkt am Todesstreifen, seltene Tiere und Pflanzen im Schatten von Wachtürmen - entlang des über 7.000 Kilometer langen Eisernen Vorhangs, der Europa vier Jahrzehnte lang trennte, hatten sich von der Polarregion Finnlands über die innerdeutsche Grenze bis nach Mazedonien und ans Schwarze Meer Lebensräume erhalten, die andernorts längst verschwunden waren.

Nach dem Fall der Mauer stellten Naturschutzverbände schnell fest, wie einzigartig der ehemalige Grenzstreifen war. Vor allem vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen hatten hier sichere Rückzugsgebiete gefunden, in denen sie sich nahezu ungestört entwickeln konnten. Über 600 Arten allein entlang der früheren innerdeutschen Grenze: vom Seeadler bis zum Schwarzstorch, vom Braunkehlchen bis zur Wildkatze, von der Arnika bis zur Wanstschrecke.

Noch 1989 organisierte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Hof ein erstes Treffen mit mehr als 400 Naturfreunden aus Ost und West. Die Idee vom "Grünen Band" war geboren. Es erstreckt sich nun von Travemünde an der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof und ist der größte deutsche Biotopverbund. 150 Naturschutzgebiete liegen im bzw. grenzen an das "Grüne Band", darunter das Schutzgebiet Elbtalaue, ein Paradies für Wasservögel, und der Nationalpark Harz. Hier wurden inzwischen erfolgreich Luchse wiederangesiedelt.

Seit 2004 setzen sich neben dem BUND auch auf internationaler Ebene Umweltorganisationen dafür ein, die Lebensräume entlang des Eisernen Vorhangs zu sichern. Der Film stellt verschiedene Schutzprojekte für bedrohte Arten vor: von den Bären und Vielfraßen in den Urwäldern Kareliens an der finnisch-russischen Grenze über die Großtrappen im Grenzgebiet Ungarns zu Österreich bis zu den Kaiseradlern Bulgariens.

Die aufwendig produzierte internationale Koproduktion über das "Grüne Band" Europas zeigt, was aus den ehemaligen Grenzgebieten 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs geworden ist.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
08:35 Uhr - 10:00 Uhr

Der kleine Nick

Spielfilm Frankreich 2009

Zum Aufsatzthema "Was möchte ich später einmal werden?" fällt dem fantasievollen Grundschüler Nick (Maxime Godart) ausnahmsweise nichts ein. Er ist wunschlos glücklich mit seinem Leben, die Eltern lieben ihn, und mit Freunden heckt er jede Menge Streiche aus. Deshalb soll alles bleiben, wie es ist. Durch den Hinweis seines Schulkameraden Joachim (Virgile Tirard), der einen kleinen Bruder bekommt und deshalb befürchtet, künftig in seiner Familie nicht mehr die erste Geige zu spielen, sieht auch Nick seine heile Welt bedroht. Plötzlich turteln auch seine Eltern verliebt miteinander, und der Vater bringt sogar den Müll vor die Tür: In all dem erkennt Nick jene unheilvollen Vorzeichen, die Joachim beschrieb. Offenbar bekommt auch Nick ein Brüderchen und wird von den Eltern im Wald ausgesetzt wie im Märchen vom kleinen Däumling.

Seine Freunde raten ihm zum Kidnapping des künftigen Rivalen. Während die Clique durch den Verkauf eines selbst gebrauten Zaubertranks 500 Francs ergaunert, mit denen ein "Gangster" engagiert werden soll, plagen auch die Erwachsenen Sorgen. Nicks Papa (Kad Merad) will seinen Chef (Daniel Prévost) nebst Gattin (Nathalie Cerda) einladen, um seine Beförderung voranzubringen, worauf Mama (Valérie Lemercier) sich über ein standesgemäßes Diner den Kopf zerbricht. Als dann noch die nette Lehrerin (Sandrine Kiberlain) erkrankt und durch einen gestrengen Drachen ersetzt wird, herrscht der Ausnahmezustand.

Die kongeniale Adaption des Kinderbuchklassikers von Zeichner Sempé und Texter Goscinny lockte allein in Frankreich über fünf Millionen Zuschauer in die Kinos. Mit subtilem Humor erweckt der durch seine "Molière"-Verfilmung bekannte Laurent Tirard die bonbonfarbenen Kulissen der Wirtschaftswunderzeit zum Leben. Gelungen ist die Übernahme der entlarvenden kindlichen Sicht auf die widersprüchliche Welt der Erwachsenen, in der Lehrer Strafarbeiten aufgeben und gleich selbst schreiben. Die Charaktere der lebhaften Jungen wirken so, als seien sie direkt aus Sempés liebevollen Strichzeichnungen gestiegen. Kad Merad, seit "Willkommen bei den Sch'tis" einer der größten französischen Stars, spielt den geplagten Vater inmitten eines überzeugenden Ensembles, zu dem Valérie Lemercier als Mama und die grazile Sandrine Kiberlain als Lehrerin zählen. In einem wundervollen Cameo-Auftritt dirigiert Gérard Jugnot, der Gesangslehrer aus "Die Kinder des Monsieur Mathieu", den Schulchor mit den Knaben, die diesmal aber grauenhaft danebensingen.

Laurent Tirards liebenswerte Verfilmung des Kultbuchs von Sempé und "Asterix"-Erfinder Goscinny lässt den Charme der 1950er-Jahre wieder aufleben. Bis in die Nebenrollen mit französischen Stars besetzt, überzeugt die subtile Komödie vor allem durch ihre hellwachen Kinderdarsteller.

Musik: Klaus Badelt
Kamera: Denis Rouden
Buch: Laurent Tirard und Grégoire Vigneron
Regie: Laurent Tirard

Nick - Maxime Godart
Nicks Mutter - Valérie Lemercier
Nicks Vater - Kad Merad
Die Lehrerin - Sandrine Kiberlain
Hühnerbrüh - François-Xavier Demaison
Der Direktor - Michel Duchaussoy
Herr Maßbaum - Daniel Prévost
Otto - Vincent Claude
Georg - Charles Vaillant
Chlodwig - Victor Carles
und andere

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
10:00 Uhr - 11:30 Uhr

Der Hauptmann von Köpenick

Spielfilm Deutschland 1956

Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann) hat viele Jahre seines Lebens hinter Zuchthausmauern verbracht. Wegen Posturkundenfälschung brummte man ihm schon als jungem Mann 15 Jahre Zuchthaus auf; später versuchte er sein Glück im Ausland, aber das Heimweh trieb ihn zurück. Ein Passvergehen brachte ihn erneut hinter Gitter. Nach seiner Entlassung versucht er nunmehr, als Schuhmacher eine neue Existenzgrundlage zu finden. Dabei gerät er in einen wahren Teufelskreis: Ohne Papiere erhält er keine Arbeit und ohne Arbeitsnachweis keine Papiere. Am liebsten würde er daher Deutschland wieder verlassen, aber dazu braucht er einen Pass. Voigt versucht, sich diesen durch einen Einbruch in ein Potsdamer Polizeirevier zu beschaffen, wird jedoch gefasst und wandert abermals ins Zuchthaus. Dort zeigt er als Häftling erstaunlichen Sinn für militärisches Denken.

Es kommt der Tag, an dem sich der entlassene Sträfling Wilhelm Voigt mit Hilfe einer Offiziersuniform aus einem Trödlerladen auf der Toilette des Schlesischen Bahnhofs in Berlin in einen preußischen Hauptmann verwandelt. Mit einer Handvoll Soldaten, auf der Straße aufgelesen, startet er seinen großen Coup. Im Rathaus von Köpenick fällt Bürgermeister Obermüller (Martin Held) aus allen Wolken, als ein zackiger Hauptmann mit einem kleinen Kommando anrückt und ihn samt Mitarbeiter kurzerhand für verhaftet erklärt.

Besagter Hauptmann allerdings erlebt ebenfalls einen kleinen Schock, als er hört, dass es im Köpenicker Rathaus keine Passstelle gibt, denn schließlich wollte er sich mit diesem abenteuerlichen Unternehmen doch nur die fehlenden Ausweispapiere beschaffen. Nun beschlagnahmt er stattdessen die Stadtkasse und verschwindet wieder. Tags darauf lacht ganz Berlin über den "Hauptmann von Köpenick". Die Polizei sucht nach dem Übeltäter, Voigt stellt sich freiwillig. Zunächst muss er noch einmal hinter Gitter, aber da selbst der Kaiser sich über seinen tollen Streich herzhaft amüsiert, bleibt Voigt dort nicht lange.

Am 17. Oktober 1906 meldet das "Berliner Tageblatt" unter der Schlagzeile "Geniestreich eines Hauptmanns": "Eine sehr mysteriöse Gaunergeschichte, die in ihrer Art und für unsere Verhältnisse geradezu einzigartig ist, hat sich gestern im benachbarten Köpenick ereignet." 25 Jahre später wurde die Berliner Uraufführung des Bühnenstücks "Der Hauptmann von Köpenick" für Carl Zuckmayer zum größten Triumph seiner Dramatiker-Karriere. Wenige Monate später kam Richard Oswalds Filmversion mit Max Adalbert in der Titelrolle in die Kinos. 25 Jahre später wagte Helmut Käutner das Remake. Die Titelrolle spielte diesmal Heinz Rühmann und wurde dafür mit unzähligen Preisen bedacht. Ein Kritiker nannte Rühmann "den Glücksfall, das Ereignis in einem großen Film".

Das MDR FERNSEHEN gedenkt dieses großen Schauspielers anlässlich seines 20. Todestages am 3. Oktober mit einer vierteiligen Filmreihe. Zum Abschluss folgt am Mittwoch, dem 8. Oktober, 10:00 Uhr die Komödie "Er kann's nicht lassen".

Musik: Bernhard Eichhorn
Kamera: Albert Benitz
Buch: Carl Zuckmayer und Helmut Käutner, nach dem Bühnenstück von Carl Zuckmayer
Regie: Helmut Käutner

Wilhelm Voigt - Heinz Rühmann
Mathilde Obermüller - Hannelore Schroth
Dr. Obermüller, Bürgermeister - Martin Held
Hauptmann von Schlettow - Erich Schellow
Friedrich Hoprecht, Voigts Schwager - Willy A. Kleinau
Marie Hoprecht, Voigts Schwester - Ilse Fürstenberg
Adolph Wormser, Uniformschneider - Leonard Steckel
Willi Wormser, sein Sohn - Walter Giller
Auguste Viktoria Wormser, seine Tochter - Maria Sebaldt
Zuchthausdirektor - Friedrich Domin
u.a.

(Zum 20. Todestag von Heinz Rühmann)

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
11:30 Uhr - 12:30 Uhr

Exakt - So leben wir!

Wohnen

"Exakt - So leben wir!" Unter diesem Titel analysiert und vergleicht das MDR FERNSEHEN zwischen mitteldeutschen Regionen, einzelnen Bundesländern sowie Ost und West. Was eint uns in den Statistiken, was unterscheidet uns? Viertes Themenfeld ist - nach Geld, Verkehr und Konsum - das Wohnen.

Wie leben wir? Das heißt vor allem: Wie wohnen wir? Auf dem Land oder in der Stadt? Zur Miete oder in der Eigentumswohnung? In einer WG, als Paar oder allein? Mit Stuck oder in der Platte? Mit welchen Möbeln umgeben wir uns? Was braucht man, um sich "zuhause" zu fühlen? Und wie viel kostet Wohnen eigentlich?

Noch 1990 lebte über ein Viertel aller Ostdeutschen in der Platte, auch bei der Wohnungseinrichtung gab es wenig Spielraum für Individualität. Heute sind unsere Wohnungen und Häuser so unterschiedlich wie wir selbst. Zumindest glauben wir das! Doch eins ist auf jeden Fall gleich: Wir verbringen im Durchschnitt mehr als zwölf Stunden eines Tages in den eigenen vier Wänden - sie sind unser Rückzugsraum, unser Privatestes, unser Schutzraum vor den Unwägbarkeiten da draußen.

Und doch hat das MDR FERNSEHEN Menschen in Mitteldeutschland gefunden, die Reportern die Türen zu ihrem eigenen Reich öffnen. So erzählt ein junger Mann, warum er sich im Mansfelder Land ein Schloss gekauft hat. Ein Kamerateam hat einen der letzten Kohlehändler in Deutschland begleitet. Und die Sendung zeigt Trends auf. Zum Beispiel die neue Liebe zur Platte, die vor allem für die wachsende Zahl von Singles interessant und eine bezahlbare Alternative ist. Im Gegenzug besuchen Reporter eine Kommune, die sich den Traum vom Landleben erfüllt, von Enttäuschungen aber gleichzeitig nicht verschont bleibt.

"Exakt - So leben wir!" präsentiert Daten und Fakten zum Wohnverhalten der Menschen in Mitteldeutschland. So haben zum Beispiel 97 Prozent der Wohnungen ein Schlafzimmer, aber nur 6 Prozent ein Esszimmer. Während fast die Hälfte der Westdeutschen im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung leben, ist es in Mitteldeutschland noch nicht einmal jeder Dritte. Einen Balkon will die Hälfte aller Mieter, die Heizungsart spielt dagegen nur für jeden Fünften eine Rolle bei der Wohnungssuche.

Spannend ist auch ein für die Sendung gemachtes Experiment, getreu dem Motto: "Zeige mir Deine Wohnung - und ich sage Dir, wer Du bist". Zwei Innenarchitekten versuchen herauszufinden, was für Menschen in der jeweiligen Wohnung leben. Und an diesem Experiment können sich auch die Zuschauer beteiligen. Sie können sich auf unserem Online-Portal die Wohnungen anschauen und die Bewohner entsprechend zuordnen.

Auf MDR.de gibt es alle Informationen sowie zusätzliches Material und Interviews. Auch die ersten drei "Exakt - So leben wir!"-Sendungen sind dort zu finden, mit vielen Informationen, Daten rund um das Leben in Mitteldeutschland.

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Nachmittag

Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
11:30 Uhr - 12:30 Uhr

Exakt - So leben wir!

Wohnen

"Exakt - So leben wir!" Unter diesem Titel analysiert und vergleicht das MDR FERNSEHEN zwischen mitteldeutschen Regionen, einzelnen Bundesländern sowie Ost und West. Was eint uns in den Statistiken, was unterscheidet uns? Viertes Themenfeld ist - nach Geld, Verkehr und Konsum - das Wohnen.

Wie leben wir? Das heißt vor allem: Wie wohnen wir? Auf dem Land oder in der Stadt? Zur Miete oder in der Eigentumswohnung? In einer WG, als Paar oder allein? Mit Stuck oder in der Platte? Mit welchen Möbeln umgeben wir uns? Was braucht man, um sich "zuhause" zu fühlen? Und wie viel kostet Wohnen eigentlich?

Noch 1990 lebte über ein Viertel aller Ostdeutschen in der Platte, auch bei der Wohnungseinrichtung gab es wenig Spielraum für Individualität. Heute sind unsere Wohnungen und Häuser so unterschiedlich wie wir selbst. Zumindest glauben wir das! Doch eins ist auf jeden Fall gleich: Wir verbringen im Durchschnitt mehr als zwölf Stunden eines Tages in den eigenen vier Wänden - sie sind unser Rückzugsraum, unser Privatestes, unser Schutzraum vor den Unwägbarkeiten da draußen.

Und doch hat das MDR FERNSEHEN Menschen in Mitteldeutschland gefunden, die Reportern die Türen zu ihrem eigenen Reich öffnen. So erzählt ein junger Mann, warum er sich im Mansfelder Land ein Schloss gekauft hat. Ein Kamerateam hat einen der letzten Kohlehändler in Deutschland begleitet. Und die Sendung zeigt Trends auf. Zum Beispiel die neue Liebe zur Platte, die vor allem für die wachsende Zahl von Singles interessant und eine bezahlbare Alternative ist. Im Gegenzug besuchen Reporter eine Kommune, die sich den Traum vom Landleben erfüllt, von Enttäuschungen aber gleichzeitig nicht verschont bleibt.

"Exakt - So leben wir!" präsentiert Daten und Fakten zum Wohnverhalten der Menschen in Mitteldeutschland. So haben zum Beispiel 97 Prozent der Wohnungen ein Schlafzimmer, aber nur 6 Prozent ein Esszimmer. Während fast die Hälfte der Westdeutschen im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung leben, ist es in Mitteldeutschland noch nicht einmal jeder Dritte. Einen Balkon will die Hälfte aller Mieter, die Heizungsart spielt dagegen nur für jeden Fünften eine Rolle bei der Wohnungssuche.

Spannend ist auch ein für die Sendung gemachtes Experiment, getreu dem Motto: "Zeige mir Deine Wohnung - und ich sage Dir, wer Du bist". Zwei Innenarchitekten versuchen herauszufinden, was für Menschen in der jeweiligen Wohnung leben. Und an diesem Experiment können sich auch die Zuschauer beteiligen. Sie können sich auf unserem Online-Portal die Wohnungen anschauen und die Bewohner entsprechend zuordnen.

Auf MDR.de gibt es alle Informationen sowie zusätzliches Material und Interviews. Auch die ersten drei "Exakt - So leben wir!"-Sendungen sind dort zu finden, mit vielen Informationen, Daten rund um das Leben in Mitteldeutschland.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
12:30 Uhr - 13:00 Uhr

Alte Liebe Neubau - Ha Neu wird 50

Es gibt Orte, die zu Symbolen ihrer Zeit wurden. Halle-Neustadt ist ein solches Symbol, für das Aufblühen und den Niedergang einer Gesellschaft - und die erfolgreiche Ankunft in einer neuen Zeit. Zwar wurden zu DDR-Zeiten überall zwischen Rostock und Suhl Plattenbauviertel aus dem Boden gestampft, in Berlin auch größere. Aber Halle-Neustadt war immer etwas Besonderes. Es war die einzige Neuplanung einer ganzen DDR-Großstadt - gedacht für die Arbeiter von Leuna und Buna. Ein Modell für die ganze Republik sollte Halle-Neustadt werden.

Entworfen hat es der Bauhaus-Architekt Richard Paulick, über den DDR-Staatschef Ulbricht sagte: "Wo du baust, ist immer eine Kneipe mit dabei". Harald Zaglmaier, der zu Paulicks Team gehörte, schwärmt noch heute von der Aufbruch-Stimmung nach der Grundsteinlegung 1964.

Den Aufbau von Halle-Neustadt - im Volksmund meist Ha-Neu genannt - hat auch Gerald Große begleitet. Als Fotograf, der schnell eine der begehrten Wohnungen ergattern konnte. Und die war etwas ganz besonderes, wie er heute schmunzelnd einräumt: "Wir sind ins Bad gegangen und haben die Wanne gestreichelt. So verrückt waren wir damals." Ob Architekten, Bauarbeiter, erste Mieter oder prominente Besucher - Gerald Große hat sie alle auf Fotos gebannt. Seine Bilder von Fidel Castro oder dem größten Wohnhaus der DDR sind nun zum 50. Stadtjubiläum in einigen Ausstellungen gefragt.

Alte und neue Neustädter erzählen ihre Geschichten. Teils noch nie gezeigte Archivaufnahmen aus Ost und West lassen die Historie von Ha-Neu lebendig werden.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
13:00 Uhr - 14:30 Uhr

Wiedersehen macht Freude

Axel Bulthaupt präsentiert Perlen der MDR-Unterhaltung

"Wiedersehen macht Freude" - diesmal u.a. mit Achim Mentzel und Uwe Hübner, die bei Axel Bulthaupt zu Gast sind. Während Mentzel eher die volkstümliche Saite zum Klingen bringt, präsentiert Hübner Stars und Sternchen des deutschen Schlagerhimmels. Und so spannt sich der musikalische Bogen von Gaby Albrecht bis zu den Zipfelbuben und von "Achims Hitparade" zur "MDR-Hitsommernacht". Ebenfalls vertreten sind Titel von den Wildecker Herzbuben, Andrea Jürgens, Helene Fischer, Max Raabe und seinem Palast Orchester, Stefanie Hertel, Florian Silbereisen und Angela Wiedl.

Achim Mentzel erzählt, warum aus einem beschaulichen Fernsehformat "Kult" wurde und wie eine Männerfreundschaft mit Oliver Kalkofe entstand, obwohl der Comedian den Moderator mehrfach aufs Korn nahm. Doch nicht nur Kalkofe wurde Fan der multitalentierten Stimmungskanone Mentzel; Achim lockte mit seiner Hitparade bis 2006 jedes Mal mehr als 500.000 MDR-Zuschauer an die Fernseher. Anschließend stach er zwei Jahre lang mit dem "Kahn der guten Laune" in See, bis das Show-Schwergewicht neue Aufgaben leichtfüßig meisterte, zu denen er im Gespräch mit Axel Bulthaupt verblüffende Erkenntnisse präsentiert.

Auch Uwe Hübner kennt sich aus mit dem Gegenwind im deutschen Entertainment. Wie oft der deutsche Schlager in seiner Laufbahn bereits totgesagt wurde, mag er nicht zählen. Uwe setzt lieber auf diese Musik und fördert neue Talente - erfolgreich. So auch in seinen MDR-Sendungen, wie der "Hit-Sommernacht". Darüber spricht er mit Axel Bulthaupt ebenso, wie über sein soziales Engagement und den Generationenvertrag, den er privat bereits erfüllt.

Ebenfalls zu Gast ist Katharina Herz, die als zweifache Mutter einen erweiterten Blickwinkel auf das Leben hat. Sie wurde mit volkstümlichen Musiktiteln genauso bekannt wie mit Schlagern und ergänzt damit die Ansichten der beiden Herren Mentzel und Hübner auf eigene, unverkennbar sympathische Weise.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
14:30 Uhr - 16:00 Uhr

Baron Münchhausen (1/2)

Zweiteiliger Fernsehfilm Deutschland 2012

Der berühmte Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen hat schon einmal bessere Tage gesehen. Abgerissen und mittellos erzählt der alternde Baron vom Ritt auf der Kanonenkugel, mit dem er die Osmanen vertrieb, und von der Eroberung der mächtigen und schönen Zarin Katharina der Großen in Petersburg. Doch das größte Abenteuer liegt noch vor ihm: Das Zirkuskind Frieda behauptet, seine Tochter zu sein. Mit ihr und der schönen Landadligen Constanze von Hellberg macht der Baron sich auf den weiten Weg nach Sankt Petersburg. Er will Frieda zu ihrer Mutter zurückbringen.

Gemeinsam sucht das Trio nach einem Schiff zur Überfahrt nach Russland und erlebt neue "Münchhausen"-Abenteuer mit Piraten, Soldaten, einer Wahrsagerin, eingebildeter und realer Magie. Und dann findet sich Münchhausen auf einer Kanonenkugel wieder - sie katapultiert ihn und die kleine Frieda auf den Mond. Mit einem Seil müssen sich die beiden zur Erde hinabhangeln - mitten in den tiefsten, russischen Winter. In der klirrenden Kälte frieren selbst die russischen Posthörner fest. Doch Frieda scheint es nicht eilig zu haben, zu ihrer Mutter zurückzukehren.

Kamera: Stefan Unterberger
Buch: Marc O. Seng
Regie: Andreas Linke

Baron Münchhausen - Jan-Josef Liefers
Zarin Katharina - Katja Riemann
Grigorij - Tonio Arango
Constanze - Jessica Schwarz
Frieda - Helen / Isabelle Ottmann
Vladimor - Gennadi Vengerov
Hermez - Lars Rudolph
und andere

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
16:00 Uhr - 16:45 Uhr

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz

Präsentiert von Wladimir Kaminer

Ein Film von Joachim Günther

Wladimir Kaminer nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch einen der schönsten europäischen Landschaftsgärten der Aufklärung: das Gartenreich Dessau-Wörlitz, das im Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe wurde.

Der Autor der Bestseller "Russendisko" und "Mein Leben im Schrebergarten" ist bekennender Gartenliebhaber. Mit hintergründigem Witz erzählt er Geschichten vom Schönen und Nützlichen, von Ursprünglichkeit und Freiheit, von einem Landschaftsidealbild zum Wohle der Menschen. Er trifft begeisterte Landschaftsgärtner, Spezialisten ihres Fachs und urige, skurrile Typen, die ihn in die Geheimnisse und Besonderheiten der Gartenkunst einweihen.

Goethe nannte es einen Traum, ein Märchen. Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Es lässt sich heute noch so bestaunen, wie es einst entstand: als der erste Landschaftsgarten nach englischem Vorbild auf dem europäischen Kontinent. Hier sind die Aufklärung und der Humanismus als Gartenkunstwerk erhalten. Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) und sein Freund und Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736-1800) wählten Wörlitz zum Ausgangspunkt moderner Landschaftsgestaltungen. Mit dem einzigartigen Landschaftskunstwerk verwirklichten sie zugleich ein ganzes Reformprogramm.

Ludwig Trauzettel, der Chefgärtner von Wörlitz, weiht Wladimir Kaminer in die Geheimnisse der Sichtachsen ein, die mit jedem Schritt den Blick für gemalte Natur öffnen. Mit dem Euronaturpreisträger Ernst-Paul Dörfler entdeckt er im Naturparadies Kühnauer See eine äußerst seltene Wasserpflanze: die Krebsschere. Und Kaminer bewundert, mit welchen Ideen einst die holländischen Wasserbaumeister die Deiche im Gartenreich anlegten, um den jährlich wiederkehrenden Elbehochwässern zu trotzen. Wolfgang Spyra, Pyrotechniker an der TU Cottbus, bringt den einzigen künstlichen Vulkan Westeuropas nach historischem Vorbild zum Ausbruch und macht Kulturgeschichte lebendig.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
16:45 Uhr - 17:30 Uhr

Der Einheits-Check

Wie nah sind sich Ost und West?

Auf den Prüfstand kommen die Einkommensverhältnisse, Preise für Mieten, Wohnnebenkosten und Lebensmittel, die Möglichkeiten der Kinderbetreuung sowie die Chancen, die der Arbeitsmarkt bietet. Aktuelle Statistiken zeichnen ein genaues Bild nach 22 Jahren deutscher Einheit. Wirtschaftsexperten wie Prof. Joachim Ragnitz vom ifo-Institut schätzen den wirtschaftlichen Angleichungsprozess ein.

Bei der Beantwortung der Kernfrage des Beitrages, wie nah sich Ost und West gekommen sind, helfen zudem je eine Familie aus Gelsenkirchen und aus Leipzig. Für den "Einheits-Check" fahren sie jeweils in die Heimatstadt des anderen. Dort vergleichen sie den Alltag vor Ort mit ihrem Zuhause. Sie schauen, wo man eine schöne Wohnung für den besten Preis bekommt. Auf dem Wochen- und im Supermarkt zeigt sich, wo die Lebenshaltungskosten geringer sind. Da beide Familien Kinder haben, werden auch die Kinderbetreuungsangebote getestet. Nicht zuletzt stehen die Chancen, einen Job zu finden, auf dem Prüfstand. Für wen wird es leichter sein, einen Job zu finden? In beiden Regionen ist die Arbeitslosigkeit nicht gerade niedrig.

In der Reportage geht es auch um Vorurteile, die man gegenüber den Landsleuten im anderen Teil Deutschlands hat. Im Osten heißt es, Wessis können ihre Unfähigkeit besser verstecken. Und Wessis meinen über die Ossis, dass sie immer nur nörgeln. Ob das stimmt?

Das Vorurteil, Westdeutsche waren noch nicht in den neuen Bundesländern, wird zumindest durch die Gelsenkirchener Familie bestätigt. Die Leipzig-Reise war ihr erster Besuch in den neuen Bundesländern.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
17:30 Uhr - 18:00 Uhr

MDR extra: Tag der deutschen Einheit 2014

Moderation: Andreas Brückner

24 Jahre schon feiert Deutschland am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit. Welche Träume hatten die Ostdeutschen damals, als der Vertrag unterschrieben wurde? Welche wurden erfüllt? Danach fragen wir in einem "MDR extra".

MDR-Reporter besuchen eine historische Altstadt, die durch die Wende vor dem Abriss gerettet wurde. Wir reisen nach Höthensleben, ein Dorf, das damals direkt an der Grenze lag. Die ehemalige Grenzanlage gehört heute zum europäischen Kulturerbe.

In dem "MDR extra" berichten wir auch aus Hannover. Dort wird in diesem Jahr die zentrale Feier zum Tag der Deutschen Einheit stattfinden. Unter dem Motto: "Vereint in Vielfalt". Die Vielfalt wird sich auf der Ländermeile direkt am Ufer des Maschsees zeigen. Eine Entdeckungstour quer durch Deutschland. Wie präsentieren sich dort Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen? Und welche Vorurteile gibt es immer noch zwischen "Ossis" und "Wessis" und warum halten die sich so hartnäckig?

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
18:00 Uhr - 18:05 Uhr

MDR aktuell

Die tägliche Nachrichtensendung "MDR aktuell" hat sich zur beliebtesten Sendung des MDR entwickelt. Ausführliche Informationen über Ereignisse und Entwicklungen in der Region Mitteldeutschland, internationale und nationale Top-Themen bietet die Nachrichtensendung.

"MDR aktuell"-Reporter und Korrespondenten in den Landesfunkhäusern von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und der schnelle Zugriff auf Nachrichtenagenturen sowie Bildmaterial aus dem nationalen Eurovisions-Pool sichern Informationen aus erster Hand. Der Sport hat seinen festen Platz.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
18:05 Uhr - 18:50 Uhr

Die sagenhaften Geheimnisse der Teufelsmauer

Ein Film von Karin Ludwig

Ungeheuerliches ist geschehen: Vor 25 Jahren, als die Mauer fiel, fällt bereits am Nachmittag des 31. August 1989 auch die Teufelsmauer bei Weddersleben, zumindest ein Teil davon! Hier, am Königstein, wo sich die Felskolosse besonders schroff und bis in schwindelerregende Höhe erheben, kracht ein Teil des Felsens unter lautem Getöse herunter. Bis in den Ort Weddersleben hinein ist das Donnern zu hören. Zum Glück kommt niemand zu Schaden. Und dennoch sind die Einwohner beunruhigt. Hat etwa der Teufel seine Hand im Spiel, wie es alte Sagen erzählen? Wohl kaum.

Janine Strahl-Oesterreich macht sich auf die Suche nach möglichen Antworten. Sie spürt schnell, hier ist ein magischer, geheimnisvoller Ort: Schrill ist der Schrei des Falken, der am Himmel kreist, der Wind pfeift gespenstisch durch die Felsklippen und den Abhang hinab jagt er seltsame Kugeln aus abgerissenen Pflanzen, die man "Hexenbesen" nennt.

Was hat es mit diesem rätselhaften Ort auf sich? Eine Sage gibt diese Erklärung: Vor langer Zeit stritten sich Gott und Teufel, jeder wollte sich Land und Leute untertan machen. Schließlich schlug der Teufel einen Handel vor. Er beanspruchte das Gebirge. Um seinen Besitz zu schützen, wollte er eine riesige Mauer um den Harz errichten. Gott willigte ein, machte aber zur Bedingung, dass der Teufel nur eine Nacht zur Errichtung dieser Mauer hatte. Der Teufel nahm das Angebot an, riss die Erde auf und türmte haushohe Felsen übereinander. Die Mauer war fast fertig, als um drei Uhr früh eine Bäuerin sich auf den Weg machte, um auf dem Markt ihren Hahn zu verkaufen. Sie stolperte und der Hahn sprang laut krähend aus dem Korb. Der Teufel jedoch dachte, nun sei es gleich Morgen und er hätte den Handel verloren. Wütend nahm er einen großen Stein und schleuderte ihn gegen die Mauer. Die stürzte ein, nur einige Klippen blieben übrig.

Janine Strahl-Oesterreich sucht mit vielen Spezialisten nach anderen Erklärungen, die weniger mystisch sind. Gemeinsam nehmen sie das Gestein unter die Lupe und machen erstaunliche Funde: Zum Beispiel entdecken sie Herzmuscheln, wie man sie auch am Strand der Ostsee findet. Wie aber kommen diese Muscheln in ein Gebirge? Und warum weist die Teufelsmauer zahlreiche Lücken auf? Wie konnte sich die "Arche Noah des Harzes" herausbilden und warum haben gerade Birken verheerende Folgen auf das Gestein?

Fragen über Fragen, auf die Janine Strahl-Oesterreich verblüffende Antworten findet. Doch unsere Moderatorin erfährt auch, dass die Teufelsmauer ein geologisches Phänomen ist, das noch manches Rätsel bereithält.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
18:50 Uhr - 18:54 Uhr

Wetter für 3

Die Wetterschau für Mitteldeutschland

Ob es regnet, stürmt oder schneit - die MDR-Wetterfrösche Michaela Koschak, Thomas Globig und Jörg Heidermann melden sich u.a. vom Dach der Fernsehzentrale in Leipzig, von wo aus man - bei guter Sicht - alle drei Länder des Sendegebiets erkennen kann.

Doch nicht nur einen Blick auf das aktuelle Wetter und die Aussichten für die nächsten Tage vermitteln die Meteorologen: Auch über das "Ausgehwetter" für den anbrechenden Abend und das "Aufstehwetter" für den nächsten Morgen werden die Zuschauer genau informiert.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
18:54 Uhr - 19:00 Uhr

Unser Sandmännchen

Stefanies Liedergeschichten - Die Katze Musulunga

"Unser Sandmännchen" steht nicht nur auf der Hitliste der jüngsten Zuschauer. Es hat seine Fans nach 50-jähriger Fernsehpräsenz auch bei den Eltern und Großeltern. Und wie an seinem ersten Fernsehtag ist es auch heute seine Aufgabe, die Kinder mit einer Gute-Nacht-Geschichte ins Bett zu bringen.

Aus vergangenen Tagen sind z.B. "Fuchs und Elster", "Plumps", "Pittiplatsch", "Piggeldy und Frederick" übers Jahr zu sehen. Aber genau so beliebt sind die neuen Figuren bei den kleinen Zuschauern - wie "Die obercoole Südpolgang", "Der kleine König", "Kalli" oder "Drei kleine Spürnasen".

In Sachsen wird seit 1996 der Sandmann sonntags auch in sorbischer Sprache ausgestrahlt.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
19:00 Uhr - 19:30 Uhr

Ländermagazine

MDR SACHSEN:
MDR SACHSENSPIEGEL

MDR S-ANHALT:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE

MDR THÜRINGEN:
MDR THÜRINGEN JOURNAL

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Abend

Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
19:00 Uhr - 19:30 Uhr

Ländermagazine

MDR SACHSEN:
MDR SACHSENSPIEGEL

MDR S-ANHALT:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE

MDR THÜRINGEN:
MDR THÜRINGEN JOURNAL

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
19:30 Uhr - 19:50 Uhr

MDR aktuell

anschließend: das MDR-Wetter

Die tägliche Nachrichtensendung "MDR aktuell" hat sich zur beliebtesten Sendung des MDR entwickelt. Ausführliche Informationen über Ereignisse und Entwicklungen in der Region Mitteldeutschland, internationale und nationale Top-Themen bietet die Nachrichtensendung.

"MDR aktuell"-Reporter und Korrespondenten in den Landesfunkhäusern von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und der schnelle Zugriff auf Nachrichtenagenturen sowie Bildmaterial aus dem nationalen Eurovisions-Pool sichern Informationen aus erster Hand. Der Sport hat seinen festen Platz.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
19:50 Uhr - 20:15 Uhr

Elefant, Tiger & Co. (588)

Geschichten aus dem Leipziger Zoo

Folge 588: Die Trickkiste

* Aufregung im Tapirstall
Der kleine Junge wird getauft

* Später Neuanfang
Der Zuchtmann zieht aus

* Endlich fit
Kleines Krokodil trifft Großfamilie

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
20:15 Uhr - 21:45 Uhr

So schön ist Deutschland

Eine musikalische Reise von Ahlbeck bis zur Zugspitze

Schroffe Berglandschaften, wildromantische Küsten, weiträumige Seengebiete, idyllische Flusstäler, historische Orte, moderne Metropolen und außergewöhnliche kulturelle Zentren: Das ist Deutschland! Ein Land voller wunderbarer und beeindruckender Landschaften und Regionen. Und seit 25 Jahren sind diese Regionen auch für alle Deutschen - Ost wie West - wieder zugänglich.

Na, neugierig geworden? Dann begeben Sie sich mit unserer Moderatorin Uta Bresan auf Entdeckungsreise durch die schönsten Regionen des Landes: Von Nord nach Süd, von Ost nach West.

Erleben Sie einmalige Bilder von schönen Landschaften und natürlich jede Menge beliebte Musik, unter anderem mit: Santiano, Bernhard Brink, Faun, Ute Freudenberg & Christian Lais, Helene Fischer, Leonard, Hansi Hinterseer, Roland Kaiser, Linda Hesse, Gerd Christian, Patrick Lindner, Gottfried Würcher, Dirk Michaelis, Laura Wilde, Pascal Silva, Stefan Raab und die Höhner.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
21:45 Uhr - 22:00 Uhr

MDR aktuell

anschließend: das MDR-Wetter

Die tägliche Nachrichtensendung "MDR aktuell" hat sich zur beliebtesten Sendung des MDR entwickelt. Ausführliche Informationen über Ereignisse und Entwicklungen in der Region Mitteldeutschland, internationale und nationale Top-Themen bietet die Nachrichtensendung.

"MDR aktuell"-Reporter und Korrespondenten in den Landesfunkhäusern von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt und der schnelle Zugriff auf Nachrichtenagenturen sowie Bildmaterial aus dem nationalen Eurovisions-Pool sichern Informationen aus erster Hand. Der Sport hat seinen festen Platz.

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
22:00 Uhr - 23:58 Uhr

Unter uns - spezial

Geschichten aus der Wendezeit

Gäste:

* Erste Berufskraftfahrerin der DDR - Steffi Seifert

* Nach der Flucht, Heimweh in den Osten – Achim Mentzel

* Hochzeit endet im Wende -Chaos – Birgit Und Matthias Frahnow

* Schwägerinnen tauschten Pässe – Gerlinde Haker und Elfriede Gereke

* Montagsdemos mit Turnschuhen und Schnaps – Manon Straché

* Der Wetterwart im Sperrgebiet – Ingo Nitschke

* Grenzoffizier sorgt für Mauerfall - Harald Jäger

* Ein Prinz mit klarer Meinung - Sebastian Krumbiegel

* Bardame mit Westflair - Erna Rodestock

* Aus dem Westen in den Osten - Georg Prinz zur Lippe

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Datum:
03.10.2014
Sendezeit:
23:58 Uhr - 00:00 Uhr

MDR aktuell Eins30

In komprimierter Fassung von anderthalb Minuten informieren wir Sie über die aktuellen Nachrichten des Tages.

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
00:00 Uhr - 01:30 Uhr

Der Turm (2/2)

Zweiteiliger Fernsehfilm Deutschland 2012

Richard und Anne Hoffmann, ihr Sohn Christian sowie dessen Onkel Meno Rohde wohnen im Dresdner Villenviertel. Zwischen 1982 und 1989 erleben sie den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Um einen der begehrten Studienplätze für Medizin zu erhalten, ist Christian nach dem erfolgreichen Schulabschluss gezwungen, den "freiwilligen" dreijährigen Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee abzuleisten. Seine Gefühle für die ehemalige Mitschülerin Reina unterdrückt er, weil er glaubt, seine Ziele nur so konsequent verfolgen zu können. In der NVA hält er dem Druck nicht Stand, beschimpft das "Scheißsystem" und wird zu einer Haftstrafe im Militärgefängnis verurteilt.

Richard wird durch die Entwicklungen in seiner Familie und die Erpressungsversuche der Stasi zunehmend zermürbt. Als bekannt wird, dass er nicht die Klinikleitung übernehmen wird, bricht er zusammen. Nach dem Ende der Armeezeit erlebt Christian, dass sich nicht nur die Stimmung im Land gewandelt hat. Die Beziehung seiner Eltern ist erkaltet. Während Richard den Veränderungen nach der Depression perspektivlos gegenüber steht, hat Anne ihre Berufung gefunden und sich der Oppositionsbewegung angeschlossen. Als die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche ihren historischen Lauf nehmen, entscheidet sich Christian, endlich einen eigenen Weg zu gehen.

Musik: Can Erdogan-Sus, Daniel Sus
Kamera: Frank Lamm
Buch: Thomas Kirchner, nach dem gleichnamigen Roman von Uwe Tellkamp
Regie: Christian Schwochow

Richard Hoffmann - Jan Josef Liefers
Christian Hoffmann - Sebastian Urzendowsky
Anne Hoffmann - Claudia Michelsen
Meno Rohde - Götz Schubert
Josta Fischer - Nadja Uhl
Reina Kossmann - Josephin Busch
Judith Schevola - Valery Tscheplanowa
Ulrich Rohde - Hans Uwe Bauer
Barbara Rohde - Steffi Kühnert
Ina Rohde - Stephanie Stumph
und andere

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
01:30 Uhr - 02:00 Uhr

Sag mir, wo du stehst

Dokumentarfilm Deutschland 2010

Verhaftet, verhört, vergangen, verdrängt: In der Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin erinnern heute Zeitzeugen an die Stasi-Methoden während der Untersuchungshaft. Ihre Erinnerungen sind vielfältig. Ihr Umgang mit der Vergangenheit ist individuell. Traumatisiert sind sie alle. Ihre Anklage gilt dem ehemaligen SED-Regime. Ehemalige Stasi-Mitarbeiter hingegen leugnen, dass ihnen Unrecht widerfahren sei.

Im Film stehen sich beide Seiten gegenüber. Ein Kampf um die Deutungshoheit des Vergangenen beginnt. Persönliche Erinnerungen zeigen jedoch, dass die Geschichte viele Facetten hat. Doch erst der Dialog zwischen Opfern und Tätern versucht zu verstehen, statt zu verurteilen.

Matthias Melster wollte die DDR verlassen. Wolfgang Warnke versuchte, einem DDR-Bürger zur Republikflucht zu verhelfen. Klaus Schulz-Ladegast wurde der Spionage verdächtigt. Sie alle wurden deswegen in der Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen inhaftiert. Im Film sprechen sie aus heutiger Perspektive über diese Zeit, die sie alle nicht loslässt.

Auch die ehemaligen Stasimitarbeiter wie der Untersuchungsführer Herbert Kierstein, der Gefängnisdirektor Siegfried Rataizik und der Ermittler Klaus Panster entkommen ihrer Vergangenheit nicht. Rataizik und Kierstein verteidigen ihr Handeln, Panster hingegen zweifelt. Im Gespräch zwischen Schulz-Ladegast und seinem ehemaligen Ermittler Panster bekommen die Zweifel eine konkrete Gestalt.

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
02:00 Uhr - 03:30 Uhr

So schön ist Deutschland

Eine musikalische Reise von Ahlbeck bis zur Zugspitze

Schroffe Berglandschaften, wildromantische Küsten, weiträumige Seengebiete, idyllische Flusstäler, historische Orte, moderne Metropolen und außergewöhnliche kulturelle Zentren: Das ist Deutschland! Ein Land voller wunderbarer und beeindruckender Landschaften und Regionen. Und seit 25 Jahren sind diese Regionen auch für alle Deutschen - Ost wie West - wieder zugänglich.

Na, neugierig geworden? Dann begeben Sie sich mit unserer Moderatorin Uta Bresan auf Entdeckungsreise durch die schönsten Regionen des Landes: Von Nord nach Süd, von Ost nach West.

Erleben Sie einmalige Bilder von schönen Landschaften und natürlich jede Menge beliebte Musik, unter anderem mit Santiano, Bernhard Brink, Ute Freudenberg & Christian Lais, Patrick Lindner, Gottfried Würcher und Laura Wilde.

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
03:30 Uhr - 04:00 Uhr

MDR SACHSENSPIEGEL

Sport:

* Eishockey: Dresdner Eislöwen gegen Bremerhaven

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
04:00 Uhr - 04:30 Uhr

MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE

Themen u.a.:

* 25 Jahre deutsche Einheit
Wie im Land das Jubiläum gefeiert wird

* Der Heiko-Füller lebt
Zeitreise durch das Füllfederhalterwerk in Wernigerode

* Vollsperrung der A9 für Rennpiloten
In Erinnerung an den Weltrekordversuch 1953


Sport:

* Vorschau
Was man zum Sportwochenende wissen muss

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
04:30 Uhr - 05:00 Uhr

MDR THÜRINGEN JOURNAL

Themen u. a.:

* Thüringer Festakt zur Deutschen Einheit

* Ost-West-Partnerschaft im Eichsfeld

* Bauernrenntag in Gotha-Boxberg


Sport:

* Ostthüringer Halbmarathon Speedskating

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
05:00 Uhr - 05:10 Uhr

Elefant, Tiger & Co. Nonstop

Erzählt werden Geschichten von Menschen und Tieren. Etwa von Tierpfleger Jörg Gräser und seiner riskanten Suche nach Schlupflöchern in der "Tiger-Taiga" oder von Tierpflegerin Franka Friedel und ihrem liebesgestressten Seebär-Bullen. Aber auch andere "tierische Typen" stehen im Rampenlicht: Obdachlose, die ihr weniges Geld in eine Jahreskarte stecken, oder Maler mit einem ausgeprägten tierischen Spleen.

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Datum:
04.10.2014
Sendezeit:
05:10 Uhr - 06:40 Uhr

Das schwarze Schaf

Spielfilm Deutschland 1960

Pater Brown, Seelenhirte einer kleinen irischen Gemeinde, hat eine Leidenschaft für Kriminalromane. Das würde seine Vorgesetzten und die Herren von der Polizei nicht weiter stören, nähme der Pater nicht jede Gelegenheit wahr, sein Steckenpferd auch in der Praxis zu reiten.

Solch eine Gelegenheit bietet sich, als ein Mann ausgerechnet während des Gottesdienstes vor der Gemeindekirche umgebracht wird. Für Inspektor Graven gibt es keinen Zweifel daran, dass der Schmied Barnes der Täter ist. Pater Brown denkt anders darüber, und tatsächlich gelingt es ihm, den wirklichen "Hammermörder" ausfindig zu machen. So kommt er auf die Titelseiten der Zeitungen, was der Herr Bischof gar nicht gern sieht.

Prompt versetzt dieser das schwarze Schaf an einen Ort, wo der Pater keinen Schaden anrichten dürfte. Das letzte Verbrechen geschah dort vor acht Monaten und war ein simpler Fahrraddiebstahl. Kaum hat Pater Brown jedoch seine ersten Antrittsbesuche absolviert, geschieht in dem sonst so friedlichen Ort ein heimtückischer Mord: Während der Fernseh-Übertragung eines Fußball-Länderspiels wird der Bankier Conelly mitten in einem Lokal umgebracht. Die Polizei steht vor einem Rätsel, gibt es doch scheinbar überhaupt kein Motiv für das Verbrechen.

Obwohl Pater Brown keine Lust hat, schon wieder strafversetzt zu werden, beginnt es in seinem Kopf bald heftig zu arbeiten. Irgendwie vermutet er einen Zusammenhang zwischen dem mysteriösen Mord und den Machenschaften jenes Unbekannten, der dem ebenso geizigen wie kauzigen Lord Kingsley nur vermeintlich wertlose Aktien abgeluchst hat.


Musik: Martin Böttcher
Kamera: Erich Claunigk
Buch: István Békeffy und Hans Jacoby, nach den Pater-Brown-Kriminalgeschichten von Gilbert K. Chesterton
Regie: Helmuth Ashley

Pater Brown - Heinz Rühmann
Flambeau - Siegfried Lowitz
Frau Smith - Lina Carstens
Theaterdirektor Scarletti - Karl Schönböck
Gloria, Scarlettis Frau - Maria Sebaldt
Lord Kingsley - Fritz Rasp
Barnes, der Schmied - Gernot Duda
Inspektor Graven - Herbert Tiede
Frau Flambeau - Rosl Schäfer
Bischof - Friedrich Domin
u.a.

(90 Min. - zum 20. Todestag von Heinz Rühmann 1/4)

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