Fr 07.12. 2012 22:00Uhr 118:00 min

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MDR FERNSEHEN Fr, 07.12.2012 22:00 23:58

Riverboat

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Die MDR-Talkshow

Live aus Leipzig

Als Gäste werden erwartet:

* David Garrett, Geigen-Genie
Der moderne Teufelsgeiger verbindet in seiner Musik Klassik und Rock. Mit seiner Crossover-Musik füllt er Konzerthallen und Arenen in aller Welt. Ab 2013 geht David Garrett mit seinem Album "Music" auf große Tournee. Zuvor ist er am 13. Dezember zu Gast in der "José-Carreras-Gala" im Ersten. Schon mit 14 Jahren war der aus Aachen stammende Garrett ein Könner auf der Geige. Kein Geringerer als Yehudi Menuhin bezeichnete ihn als "größten Violinisten seiner Generation". Erst klebte an ihm das Etikett "Wunderkind", jetzt gilt er als Pop-Star. Er ist vor allem eins: ein faszinierender Musiker mit einer spannenden Lebensgeschichte wie Künstlerbiografie.

* Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Mediziner
Er ist mittlerweile so bekannt wie sein jüngster Bruder Herbert. 60 Jahre ist Dietrich Grönemeyer nun im Ruhrgebiet fest verwurzelt, seine Familie stammt von hier. Auch wenn er als ausgewiesener Experte für Mikrotherapie, Radiologie und Rückenleiden international unterwegs ist, der Pott ist sein "Wohnzimmer", das ihn erdet. Ob sich Grönemeyer gerade deshalb nun verstärkt Themen aus Kindersicht widmet, bleibt vorerst sein Geheimnis. Fakt ist, dass der Arzt und Wissenschaftler zusammen mit Grundschülern erkundet hat, was Essen mit einem kranken Herz und anderen Leiden zu tun hat – nachzulesen in seinem jüngsten Buch "Wir Besser-Esser".

* Andrea Kathrin Loewig, "In aller Freundschaft"-Star und Sängerin
Verliebt, verlobt, verheiratet? Für sie gingen gleich zwei Träume in Erfüllung: Seit Kurzem trägt Andrea Kathrin Loewig einen Ring am Finger – die alleinerziehende Mutter ist verlobt! Millionen Zuschauer kennen die Schauspielerin als kontrollierte und gewissenhafte Anästhesistin Dr. Globisch in der Sachsenklinik im Ersten. Doch jetzt lässt der "In aller Freundschaft"-Star die Hüllen fallen: Im roten Mieder und in schwarzen Strapsen steht die 46-Jährige derzeit in Leipzig als fesche Lola auf der Bühne.

* Roger Willemsen, Bestseller-Autor und Publizist
Querulanten können Roger Willemsens Blut schon mal in Wallung bringen. Diese Spezies hat er jüngst mit Anke Engelke – beide sind befreundet – aufs Korn genommen. Im Hörbuch "Mir kocht die Blut!" setzen sie den Streithammeln, Prozesshanseln und Meckerern ein Denkmal. Lebensintensiv, wortgewaltig und doch intellektuell-reflektierend - so kennt man Willemsen, der seit 2010 auch eine Honorarprofessur an der Berliner Humboldt-Uni inne hat. Ein Leben in Momenten – zusammengefasst in seinem aktuellen Buch "Momentum".

* Axel Schulz, Box-Champion und Laureus-Botschafter
Seine Box-Karriere war an Überraschungen nicht gerade arm. Vor 17 Jahren verlor Schulz in Stuttgart einen Kampf gegen Francis Botha. Seine Niederlage wurde heiß diskutiert und der WM-Titel dem Südafrikaner wegen Dopings aberkannt. Nun hat sich Francis Botha bei Axel Schulz entschuldigt und ihm symbolisch den damals umkämpften WM-Gürtel überlassen. Das dürfte ein Kuriosum in der Geschichte des Sports sein! Vor kurzem erhielt der Box-Champion zudem den Laureus-Medienpreis. Damit wird das Engagement geehrt, mit dem Schulz Kinder und Jugendliche für Sport begeistert und mitunter im wahrsten Sinne des Wortes "von der Straße holt". Der zweifache Familienvater ist ein umtriebiger Mann – gern auch vor der Filmkamera.

* Karin Baal, Filmstar
Ihre berufliche Laufbahn startete 1956 unter nahezu unglaublichen Umständen: Als 15-jährige Schulabsolventin mit "Stempelkarte" wurde Karin Baal unter 700 Bewerberinnen ausgewählt, als laut Anzeige ein "Mädchen, süß und sündig wie Marina Vlady" gesucht wurde. Mit Horst Buchholz spielte sie dann die Hauptrolle im Kultfilm "Die Halbstarken". Über ein halbes Jahrhundert später und mit rund 300 Filmen im Gepäck, erzählt Baal jetzt in ihrer Autobiografie "Ungezähmt – Mein Leben" von den Höhen und Tiefen, die sie seit diesem Erfolg erfahren und gemeistert hat.

* Gabriele Rodríguez, Leipziger Vornamenforscherin
Sind Kinder, die Peggy, Mandy oder Ronny heißen, in der Schule weniger leistungsfähig? Die Sprachwissenschaftlerin Gabriele Rodríguez bewies jetzt, dass solche Vornamen zu Unrecht einen schlechten Ruf haben. In ihrer Studie analysierte sie mehr als 600.000 Namen ehemaliger Studenten und stellte fest, dass allein 380 Peggys, 217 Ronnys und 379 Mandys die Uni als Akademiker verließen. Rodríguez, geboren 1961 in Leipzig und zweifache Mutter, ist die einzige Namenforscherin Deutschlands, die sich auf Vornamen spezialisiert hat. Sie studierte slawische Philologie im russischen Kasan, forscht seit 1994 an der Universität Leipzig über Vornamen und bietet eine Namenberatung an.

(Die Sendung wird nicht wiederholt)