Mi 26.12. 2012 02:00Uhr (VPS 02:10) 87:42 min

MDR FERNSEHEN Mi, 26.12.2012 02:00 03:30

Spannende Weihnachten - Der lange Krimiabend Stahlnetz: Das gläserne Paradies

Stahlnetz: Das gläserne Paradies

Kriminalfilm Deutschland 2001

  • VT-Untertitel
  • Stereo
  • 16:9 Format
In letzter Zeit häufen sich die Diebstähle auf offener Straße in Hannover. Bei den Tätern handelt es sich fast immer um zehn- bis zwölfjährige Jungen, die äußerst gerissen vorgehen und deren Aussehen von den Opfern als "südländisch" beschrieben wird. Durch die Festnahme der Rumänin Nadja kommen die Kommissare Jonas Vogel und Jakob Landau vom Raubdezernat einer organisierten Schlepperbande auf die Spur. Diese "kauft" armen Eltern in Rumänien deren Kinder ab, um sie als Diebe auszubilden und in Westeuropa einzuschleusen.

In der Vernehmung quält Nadja die nackte Angst: Sie weiß, dass auf Verrat der sichere Tod steht. Durch geschicktes Befragen gelingt es Vogel dennoch, der jungen Rumänin nach und nach Informationen über die Schlepperbande zu entlocken. Für Vogel und Landau öffnet sich ein erschreckender Kosmos: Statt eines erwachsenen Täters gerät den Kommissaren mit dem Flüchtlingsjungen Nicolai ein abgemagertes Kind ins Netz, das seiner Jugend beraubt ist. Nicolai erkennt schnell, dass er sich selbst und seinen Freunden am meisten hilft, wenn er mit der Polizei zusammenarbeitet. Als er zudem noch erfährt, dass auch Nadja festgenommen wurde, verrät er alles, was er weiß. Seine Schilderung über die Misshandlungen der Kinder machen Vogel und Landau klar, dass es nicht allein darum geht, nur Diebe zu fangen.

Die anderen Kinder werden von Schlepperboss Tren derweil auf die Straße zum Klauen geschickt. Beunruhigt durch die Festnahme Nadjas bereitet Chefganove Kapescu die Flucht nach Italien vor. Die Jungen Adrian und Vasile "entkommen", indem sie sich bei einem absichtlich dilettantisch durchgeführten Raub von der Polizei festnehmen lassen. Vogel bringt sie zusammen mit Nicolai in einem Kinderheim unter. Von Tren und Kapescu fehlt jedoch weiter jede Spur.

Buch: Friedrich Ani
Kamera: Peter Indergand
Regie: René Heisig

Jonas Vogel - Michael Mendl
Jakob Landau - Felix Eitner
Nadja Pilate - Nadeshda Brennicke
Nicolai - Kostja Ullmann
Silvia - Fiona Coors
Mircea - Stephan Kuno
Julian Tren - Andreas Patton
Gabriel Kapescu - Mark Zak
und andere