| Datum | Sendezeit | Länge |
|---|---|---|
| So., 06.01. | 09:50 Uhr | 24:30 min |
* Klein, aber oho
Er ist erst sechs Monate jung und scheint doch schon groß genug, um auf eigenen Füßen zu stehen - der kleine rote Panda. Ernähren kann er sich allein, frisst mit Vorliebe Bambus und klettert wie ein Großer. Weil für die erwachsenen Pandas mit dem Winter die neue Paarungssaison beginnt, wird es für den Kleinen Zeit, das elterliche Gehege zu verlassen. Er hört auf den Namen Tai-Yang. Das ist chinesisch und bedeutet so viel wie "Sonnenschein". Ganz so freundlich scheint der Umzug allerdings nicht vonstattenzugehen. Juliane Ladensack versucht es auf die sanfte Art, aber so ein kleiner Panda hat es in sich, wenn er Gefahr vermutet. Klein, aber oho!
* Nicht die feine englische Art
Aus England war er vor gut einem Monat angereist: Ein sehr junger, gut aussehender Säbelantilopenbock - um den Damen des Leipziger Zoos Gesellschaft zu leisten. Die zeigen sich interessiert, als Marco Mehner die Herde zusammenführt. Noch unerfahren und ohne Vorbehalte präsentiert sich der Neue - und trifft auf eine weibliche Herde, deren Interesse sich schnell ins Gegenteil verkehrt und die ihn ihre Überlegenheit spüren lässt. Das schmerzt, trifft den männlichen Stolz und entspricht nicht so ganz der feinen, englischen Art.
* Die Zeit vergeht wie im Flug
Steffen Thies kümmert sich im Gondwanaland um alles, was fliegen kann. Wie viele Tiere das exakt sind, lässt sich nur schwer sagen, 70 oder 80 vielleicht. Beinahe wöchentlich ziehen neue Bewohner ein. Andere Tiere brüten in den dichten Baumkronen und vermehren sich insgeheim. Um eine grobe Übersicht zu behalten, hat Steffen Thies feste Futterstellen eingerichtet. Lockt jedes Vögelchen mit Körner- und Früchtemischungen aus der Deckung. Das funktioniert inzwischen recht gut. Doch die Familie der Gelben Pfeifgans bleibt heute im Unterholz versteckt. Steffen versucht, ihr auf die Schliche zu kommen. Darüber vergeht der Arbeitstag wie im Flug.
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