Programm

Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Spielfilm Deutschland 1970

  • VT-Untertitel
  • 16:9 Format
Datum Sendezeit Länge
Sa., 26.01. 05:35 Uhr 82:32 min

Die Tage des Kärntner Schlosshotels "Seefels" scheinen gezählt. Hotelier Theo Frobenius (Theo Lingen) sieht sich angesichts der massiven Konkurrenz gezwungen, sein Haus an den Konzernchef Mertens (Ulrich Beiger) zu verkaufen. Frobenius erfährt, dass Mertens das Hotel heimlich besichtigen will. Um den Preis hochzutreiben, will der Hotelier ihm ein florierendes Geschäft vorgaukeln. Aber durch eine Verwechslung kommt der strenge Studienrat Krüglein (Eddi Arent) anstelle von Mertens in den Genuss des besonderen Services. Die Freude des Studienrats wird jedoch stark getrübt, als eine Schar abenteuerlustiger Kinder das Hotel zum Schauplatz ihrer Lausbubenstreiche macht: Krüglein sehen sie dabei als ideale Zielscheibe ihrer Späße.

Unterdessen hat sich Mertens' Sohn, der Playboy Robby (Roy Black), inkognito als neuer Portier Neuhaus im Schlosshotel einquartiert. Sein Freund, der forsche Jungkellner Andy (Ilja Richter), verrät Robby unbedacht, wie es wirklich um das Hotel steht. Amüsiert macht dieser dennoch dabei mit, für den vermeintlichen Mertens eine große Show zu veranstalten, denn er hat sich sofort nach seiner Ankunft unsterblich in Frobenius' Nichte Sabine (Uschi Glas) verliebt. Sabine erwidert zaghaft seine Gefühle - bis sie eines Tages jenes Baby bei Robby findet, das die Frau des echten Portiers Neuhaus wutentbrannt bei einem Blitzbesuch hinterließ. Enttäuscht wendet sich Sabine dem alternden Junggesellen und Hotelier Bert Ander (Peter Weck) zu. Robby greift gemeinsam mit Andy zu einer im wahrsten Sinne des Wortes feurigen List, damit Sabine Berts Hotel flugs wieder verlässt. Dabei treiben sie aber zugleich alle "Seefels"-Gäste in die Flucht - inklusive des derweil angereisten Mertens senior.

Vor der malerischen Kulisse des Wörthersees drehte Harald Reinl diese beschwingte Verwechslungskomödie, in der Schlager-Idol Roy Black als Playboy mit Herz zu sehen und zu hören ist. Er wäre am 25. Januar 70 Jahre alt geworden. Mit "Du bist nicht allein", "Ganz in Weiß" oder "Frag nur dein Herz" stieg er in den 1960er-Jahren zum umschwärmten Star und Plattenmillionär auf. Bis Mitte der 1970er-Jahre wurden von Roy Blacks seelenvollen Schlagern rund zehn Millionen Singles und etwa 1,5 Millionen Langspielplatten verkauft. Zwischen 1968 und 1973 stand er elfmal vor der Filmkamera. Seine weitere Karriere gestaltete sich sehr wechselhaft. Am 9. Oktober 1991 starb er mit nur 48 Jahren an Herz- und Kreislaufversagen.

Musik: Werner Twardy
Kamera: Heinz Hölscher
Buch: Klaus E. R. von Schwarze und Johannes Weiß
Regie: Harald Reinl

Robby Mertens - Roy Black
Sabine Frobenius - Uschi Glas
Theo Frobenius - Theo Lingen
Andy - Ilja Richter
Bert Ander - Peter Weck
Archibald Krüglein - Eddie Arent
General a.D. Pusch - Siegfried Schürenberg
Tina - Elke Aberle
Leopold - Raoul Retzer
Richard Mertens - Ulrich Beiger
u.a.

(83 Min. - zum 70. Geburtstag von Roy Black 1/2)

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