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Zurück nach Dalarna!
Spielfilm Schweden 2004
- VT-Untertitel
- Stereo
- 16:9 Format
| Datum | Sendezeit | Länge |
|---|---|---|
| Sa., 02.02. | 05:35 Uhr | 90:58 min |
Mia (Sofia Helin), Mittdreißigerin, ist in Stockholm auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und noch Single. Sie macht sich nach einer durchzechten Nacht widerwillig auf den Weg, um ihre Familie zum 70. Geburtstag ihres Vaters zu besuchen. Sie kommt zurück in ein kleines Dorf mitten in der Provinz Dalarna im Herzen Schwedens, das sie vor 15 Jahren verlassen hat, um es in der Großstadt zu etwas zu bringen.
Sie erwartet eine ruhige Feier im engsten Kreis der Familie und Freunde, aber ihre älteste Schwester Eivor (Kajsa Ernst), eine Kontrollsüchtige am Rande des Nervenzusammenbruchs, hat ein Riesenfest im örtlichen Gemeindesaal organisiert. Kaum setzt Mia den Fuß über die Schwelle des Bauernhofs ihrer Eltern, überfallen sie die alten Zwistigkeiten, die sie so gerne hinter sich zurückgelassen hatte.
Ihre lieben Eltern (Inga Ålenius, Willie Andréason) möchten ihr ein Stück Land am See zum Bauen schenken - damit sie öfter zu Besuch kommt. Das lässt natürlich Eivors mühsam unterdrückte Eifersucht auf das Nesthäkchen der Familie wieder aufflammen. Die frisch geschiedene mittlere Schwester Gunilla (Ann Petrén) ist gerade von einer Reise nach Bali heimgekehrt und schwärmt von einem jüngeren Mann - was ihr diejeingen übel nehmen, die dem ehelichen Joch die Treue halten.
Mia trifft alte Bekannte, manche erkennt sie nicht mehr, andere hat sie vermisst: So die herzensgute Barbro (Barbro Enberg), die ihr als einzige wirklich zuhört und sie versteht. Barbros Sohn Jan-Olof (Joakim Lindblad), ein früherer Verehrer Mias, lebt noch immer zu Hause und wird von der Erinnerung an den Selbstmord seines Vaters vor zehn Jahren heimgesucht. Aber auch Mia hat noch ein anderes Problem, sie ist schwanger und will das Kind nicht behalten. Im Laufe des Tages und mit zunehmendem Schnapskonsum auf Papas Geburtstagfeier bröckelt so manche Fassade, wird so manche Wahrheit gesagt und so mancher Frust entladen. Als Fazit sind schließlich diverse Befreiungsschläge, ein Infarkt, ein vereitelter Selbstmord und eine erschossene Katze zu verbuchen.
"Mein Traum ist es, dass die Leute gleich nach dem Kino ihre Liebsten anrufen und ihnen sagen: Ich mag Dich!", meint Regisseurin Maria Blom zu ihrem Film mit seinem genauen warmherzigen Blick aufs wahre Leben. In ihrem Debüt gelingt es ihr, "mit einem ausgezeichneten Schauspielerensemble Allzumenschliches in einem geschickten Balanceakt zwischen sarkastischer Bilanz und liebevoller Nähe zu zeigen" (Stuttgarter Nachrichten).
Musik: Anders Nygårds
Kamera: Peter Mokrosinski
Buch: Maria Blom
Regie: Maria Blom
Mia - Sofia Helin
Eivor - Kajsa Ernst
Gunilla - Ann Petrén
Jan-Olof - Joakim Lindblad
Barbro - Barbro Enberg
Ingvar - Lars Gunnar Aronsson
Anna, Mutter - Inga Ålenius
Calle, Vater - Willie Andréason
Tommy, Eivors Mann - Peter Jankert
und andere
Anschrift
MDR FERNSEHEN
04360 Leipzig
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