| Datum | Sendezeit | Länge |
|---|---|---|
| So., 03.02. | 09:15 Uhr | 5 min |
Der 32-jährige Syrer ist eine der Schlüsselfiguren in Sachen Integration in Sachsen-Anhalt. 2008 gründete er mit anderen Migranten "Lamsa", den Dachverband der Integrationsvereine. Mit viel ehrenamtlicher Lobbyarbeit haben sie es geschafft, dass Migranten nicht mehr übergangen werden, wenn politische Entscheidungen anstehen. Er lebt mittlerweile seit 16 Jahren in Deutschland - die Hälfte seines Lebens. Er ist Kurde und kommt aus Aleppo. Als politisch aktives Mitglied einer Folkloregruppe geriet er schon als Jugendlicher mit der Staatsmacht aneinander.
Mamads kurdische Familie gehört zur kleinen Naturreligion der Yeziden. In deren gesellschaftlicher Struktur finden sich Elemente des indischen Kastensystems. Genau das stört Mamad Mohamad. Für ihn ist es wichtig, die Menschen so zu nehmen, wie sie sind. Nach seiner Ankunft in Deutschland begann er bald ehrenamtlich zu arbeiten. So setzte er sich für die Aktion Zivilcourage ein. Nach einer Taizé-Reise 2002 ließ er sich taufen. Ihn fasziniert, dass im Christentum "liberales Denken und freier Glaube" möglich sind.
Homepage
Anschrift
MDR FERNSEHEN
04360 Leipzig
