Sa 09.12. 2017 15:00Uhr 58:12 min

Nussknacker und Mausekönig

Märchenfilm Deutschland 2015

Komplette Sendung

Nussknacker und Mausekönig
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Sa, 09.12.2017 15:00 16:00
Die Kinder Marie (Mala Emde) und Fritz (Leonard Seyd) können die weihnachtliche Bescherung kaum erwarten. Neben den Geschenken ihrer Eltern (Brigitte Hobmeier, Jürgen Tonkel) freuen sie sich ganz besonders auf das, was ihnen ihr geheimnisvoller Patenonkel Drosselmeier (Anatole Taubman) unter den festlich geschmückten Baum legt. Es sind die "Zuckerwelt", ein zauberhafter Kasten voller Musik und mechanisch tanzender Figuren und ein Nussknacker, der Marie gleich in ihren Bann zieht. Als dieser später zum Leben erwacht (Sven Gielnik), entbrennt ein Kampf mit dem bösen Mausekönig (Joel Basman) und Marie erlebt unglaubliche Abenteuer. Da ihr niemand glaubt, muss Marie auf ihre Phantasie vertrauen und gleichzeitig ein Stück Kindheit hinter sich lassen, um dem Nussknacker zur Seite zu stehen und ihn von seinem Fluch zu befreien.

Der Film erzählt vom Erwachsenwerden und dem Glauben an die Phantasie. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass sie an sich selber glauben müssen und dass es richtig ist, sich für die eigenen Werte und Ideen einzusetzen. Marie ist fasziniert von einem hölzernen Nussknacker. Was an sich seltsam klingt, ist andererseits ein Zeichen dafür, dass für sie in der Liebe Äußerlichkeiten zweitrangig und die inneren Werte ausschlaggebend sind.

Für die erste Deutsche Verfilmung des Märchens "Nussknacker und Mausekönig" von E.T.A. Hoffmann standen u. a. Mala Emde ("Meine Tochter Anne Frank"), Brigitte Hobmeier ("Tannöd") und Collien Ulmen-Fernandes ("Ein Mann – Eine Frau"), Jürgen Tonkel ("Die Chefin"), Anatole Taubman ("James Bond: Ein Quantum Trost"), Joel Basman ("Als wir träumten"), Sven Gielnik ("Tatort: Ohnmacht") sowie Schlagersänger Guildo Horn ("Guildo hat euch lieb") an märchenhaften Schauplätzen in Sachsen-Anhalt und Bremen vor der Kamera.
Die bekanntesten Titel der "Nussknacker Suite" wurden neu vom MDR-Sinfonieorchester für den Märchen-Film eingespielt, unter der Leitung des Dirigenten Dominik Beykirch.

Der Märchenfilm wurde im Auftrag der ARD unter der Federführung des Mitteldeutschen Rundfunks und in Co-Produktion mit Radio Bremen von der Bremedia Produktion GmbH (Produzentin Kirsten Lukaczik und Producerin Katharina Wagner) für Das Erste produziert. Regie führt Frank Stoye nach einem Drehbuch von Tiina Takkula und Thomas Brück. Die Redaktion haben Dr. Astrid Plenk (MDR), Christa Streiber (MDR) und Michaela Herold (Radio Bremen).
Mitwirkende
Musik: Tobias Kuhn, Marcus Perner
Kamera: Bernd Fischer
Drehbuch: Tiina Takkula, Thomas Brück nach einem Märchen von E.T.A. Hoffmann
Regie: Frank Stoye
Darsteller
Marie Stahlbaum - Mala Emde
Fritz Stahlbaum - Leonard Seyd
Butler - Guildo Horn
Onkel Drosselmeier - Anatole Taubman
Mutter Stahlbaum - Brigitte Hobmeier
Vater Stahlbaum - Jürgen Tonkel
Mausekönig - Joel Basman
Nussknacker - Sven Gielnik
Zuckerfee - Collien Ulmen-Fernandes

Bilder zum Film

Mutter Stahlbaum (Brigitte Hobmeier), Vater Stahlbaum (Jürgen Tonkel), vorne: Fritz Stahlbaum (Leonard Seyd) und Marie Stahlbaum (Mala Emde)
Es ist Weihnachtszeit und bei Familie Stahlbaum (Mutter Brigitte Hobmeier, Vater Jürgen Tonkel) herrscht vor allem bei den Kindern Marie (Mala Emde) und Fritz (Leonard Seyd) große Vorfreude auf die Bescherung. Bildrechte: MDR/RB/Christian Schulz
Mutter Stahlbaum (Brigitte Hobmeier), Vater Stahlbaum (Jürgen Tonkel), vorne: Fritz Stahlbaum (Leonard Seyd) und Marie Stahlbaum (Mala Emde)
Es ist Weihnachtszeit und bei Familie Stahlbaum (Mutter Brigitte Hobmeier, Vater Jürgen Tonkel) herrscht vor allem bei den Kindern Marie (Mala Emde) und Fritz (Leonard Seyd) große Vorfreude auf die Bescherung. Bildrechte: MDR/RB/Christian Schulz
Marie Stahlbaum (Mala Emde) und Fritz Stahlbaum (Leonhard Seyd) schauen in die Werkstatt von Drosselmeier
Marie und Fritz sind ganz gespannt, was Ihnen ihr Patenonkel Drosselmeier schenkt. Vielleicht verrät ein Blick in dessen Werkstatt mehr. Bildrechte: MDR/Bremedia/Christian Schulz, honorarfrei
Marie Stahlbaum (Mala Emde) und Fritz Stahlbaum (Leonard Seyd) schauen erstaunt in die Zuckerwelt im Hintergrund die Eltern Frau Stahlbaum (Brigitte Hobmeier) und Vater Stahlbaum (Jürgen Tonkel)
Und tatsächlich sind die Geschenke des Onkels wieder ganz besonders. Unter anderem gibt es dieses Jahr eine Kiste mit mechanisch tanzenden Figuren und automatisch spielender Musik. Doch das andere Geschenk ist nicht minder interessant ... Bildrechte: MDR/Bremedia/Christian Schulz, honorarfrei
Marie Stahlbaum (Mala Emde), Nussknacker (Sven Gielnik) und Mausekönig (Joel Basman)
Das zweite Geschenk ist ein Nussknacker (Sven Gielnik), der Marie sofort gefällt. In der Nacht passieren mit ihm jedoch seltsame Dinge und die Holzfigur erwacht zum Leben. Bildrechte: MDR/Bremedia/Christian Schulz, honorarfrei
Mausekönig (Joel Basman)
Allerdings trachtet der böse Mäusekönig (Joel Basman) danach, das Leben des Nussknackers so schnell als möglich zu beenden. Der Nussknacker kann sich zwar auf die Unterstützung seiner Soldaten verlassen, doch es bedarf auch der Hilfe Maries, um dem Bösewicht Paroli bieten zu können. Bildrechte: MDR/Bremedia/Christian Schulz, honorarfrei
Auch der Diener (Guildo Horn) der Villa Stahlbaum bekommt an Weihnachten einen Punsch ausgeschenkt.
Nach einer Nacht voller Abenteuer wacht Marie im Wohnzimmer wieder auf. Doch den Erwachsenen wie dem Butler Alfred (Guildo Horn) scheint ihre Geschichte von dem Nussknacker und Mäusekönig nicht glaubwürdig. Aber Marie weiß, sie hat sich nichts eingebildet und muss dem Nussknacker auch in Zukunft helfen. Bildrechte: MDR/Bremedia/Christian Schulz, honorarfrei
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Mausekönig (Joel Basman)
Allerdings trachtet der böse Mäusekönig (Joel Basman) danach, das Leben des Nussknackers so schnell als möglich zu beenden. Der Nussknacker kann sich zwar auf die Unterstützung seiner Soldaten verlassen, doch es bedarf auch der Hilfe Maries, um dem Bösewicht Paroli bieten zu können. Bildrechte: MDR/Bremedia/Christian Schulz, honorarfrei

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