Pilz im Wald
Bildrechte: MDR/Nadine Jejkal

Umschau | 16.10.2012 | 20:15 Uhr Acht Tipps für unbeschwerten Pilzgenuss

Vom Sammeln bis zum Verzehr gilt es bei Pilzen einiges zu beachten. Wie erklären, worauf Sie achten sollten, damit der Pilzgenuss ohne Beschwerden bleibt.

Pilz im Wald
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  • Sammeln Sie grundsätzlich nur die Pilze, die sie hundertprozentig kennen. Haben Sie bei einem Pilz auch nur geringe Zweifel, dann lassen Sie ihn im Wald stehen.

  • Lagern Sie Pilze beim Sammeln nicht in Plastiktüten, denn darin "schwitzen" die Pilze und das in ihnen enthaltene Eiweiß zersetzt sich. Dadurch können selbst essbare Pilze zu einer Vergiftung führen - zu einer Lebensmittelvergiftung nämlich.

  • Vor der Zubereitung müssen die Pilze sorgfältig geputzt werden. Weil sie sich im Wasserbad vollsaugen und ihr Aroma verlieren, empfiehlt es sich, sie nur mit einem feuchten Tuch abzureiben oder vorsichtig abzubürsten.

  • Pilze sollten möglichst frisch sein. Lagern Sie sie darum nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank. Besser ist es, die Pilze gleich in Öl oder Butter zu dünsten oder sie in Scheiben geschnitten zu trocknen.

  • Bleiben Reste von Pilzgerichten übrig, lagern Sie diese unbedingt im Kühlschrank und essen Sie sie spätestens am nächsten Tag. Ein einmaliges Wiederaufwärmen, das lange Zeit als schädlich eingestuft wurde, ist übrigens erlaubt.

  • Pilze sind schwer verdaulich. Essen Sie keine Riesenportionen, wenn Sie empfindlich sind. So ersparen Sie sich Bauchschmerzen und die Angst, sich vielleicht vergiftet zu haben.

  • Vermeiden Sie Alkoholgenuss während und nach der Pilzmahlzeit.

  • Treten trotz aller Vorsicht nach einer Pilzmahlzeit Übelkeit, Bauchschmerzen, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen oder andere Symptome auf, wenden Sie sich an einen Arzt.

Giftnotruf, Kontakte zu Pilzberatungen Tel.: 0361-730730

Zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2012, 15:46 Uhr

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